Schlagwort-Archiv: Selbstentfaltung

“Ich selbst sein! Wie geht das nur?”

KAIROS Gedanke“Ich selbst sein. Wie geht das nur?” Ich selbst sein und mein eigenes Leben leben: Das wünschen sich die meisten – zumindest mir bekannten – Unternehmer und Unternehmerinnen. Und haben bei diesem Thema gleich immer diese eine Frage in den Augen stehen: „Wie geht das nur?“ Dabei haben sie meistens ihr Leben außerhalb der eigenen, privaten vier Wände im Kopf. Ihr Leben im Umgang mit Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeitern, …

Wir Unternehmer-Menschen werden viel zu oft geleitet von Fragen wie: „Wenn ich meine Wahrheit formuliere, verliere ich dann vielleicht den Auftrag?“ Oder: „Was soll denn mein Kollege nur von mir denken?“ Oder: „Ich fühle sehr genau, dass ich nur anerkannt werde, wenn ich mich SO oder SO gebe!“ Das ist schade, finde ich. Und immer wieder macht sich der Gedanke breit: „Ich würde ja so gerne, … Doch: Wie geht das nur?“

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Kairos-Frage: Leben Sie Berufung?

Die Kairos-Frage: “Leben Sie Berufung?” an einem KAIROS-Lenk-Abend mit Dr. Karl Hofmann hat mich bewogen, über die Gedanken des Abends weiter nachzudenken. Doch zunächst ein paar Sätze zur Berufung selbst. Berufung ist aus unserer Sicht: Empfangen und Tun, Freiheit und Pflicht, Einsicht und Ringen mit Gegensätzen, Genießen und Arbeit. Sie durchzieht unser ganzes Leben und kann auf vielfältige Weise nach außen treten. Ein Beruf kann Berufung für eine gewisse Zeit mehr oder weniger abbilden.

Hier nun unsere Gedanken und vertiefenden Fragen zur Berufung für Sie:

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Geduld! Unsere Zeitfenster kehren wieder.

Wo ist mein Platz in dieser Welt und welche Zeitfenster unterstützen meine Suche? Diese Ur-Fragen muss jeder für sich beantworten. Etwas Gemeinsames und Bedeutsames darf ich aber heute weitergeben. Unsere Selbstentfaltung entwickelt sich weder geradlinig noch im Zickzack, sondern spiralförmig. Unsere inneren Kräfte und Musterkonstellationen wiederholen sich – nur jeweils auf einer höheren Ebene. Konkret: Alle knapp 20 Jahre kehren gewisse Zeitfenster wieder – als Chance und Aufgabe. Das ist eine der kairologischen Erkenntnisse, mit denen sich gut arbeiten lässt, sobald man sie verstanden hat.

Lassen Sie mich kurz zeigen, wie ich dies erfuhr. Jetzt, da ich fast 58 bin, ist mir meine Aufgabe, genauso wie auch der Horizont meines inneren Lebensraums sehr bewusst (wenn auch nicht immer). Es war ein langer Weg dahin und ich zweifelte oft, ob ich noch richtig lag. Ich war knapp 38, als ich in einer wissenschaftlichen Arbeit meinen geistigen Durchbruch geschafft hatte. Das Ergebnis tausender von Stunden war eine kleine historische Kairos-Substanz. Sie bedeutete für mich ähnlich viel wie 1896 für die Physikerin Marie Curie jene drei Gramm „Radium“, von der der unsere ganze moderne Atomphysik ausging.

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