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Wie soll Ihr Tag heute sein?

KAIROS-Gedanke Wie soll Ihr Tag heute sein? Die ersten 10 Minuten entscheiden!
Lynn Taylor, Arbeitsplatz-Expertin und Buchautorin, sagt zu den ersten 10 Minuten des Tages: „Diese kurzen Momente bestimmen Eure geistige Haltung, weil sie ein erster Eindruck des bevorstehenden Tages sind.“ Was also ist zu tun, damit Ihr Tag heute „gelingt“?

1)   Seien Sie pünktlich! Stehen Sie früh genug auf und kommen in Ruhe an. Den morgendlichen Stau kennen Sie doch schon. Also fahren Sie einfach früher los.
2)   Reflektieren Sie! Was ist heute dran? Wo will ich heute hin? Was kann ich schaffen?
3)   Seien Sie präsent! Kommen Sie wirklich dort an, wo Sie sind. Auch innerlich.
4)   Strecken und dehnen Sie sich noch einmal, bevor Sie mit Ihren Aufgaben beginnen. Ich gehe davon aus, dass Sie sich das erste Mal vor dem Aufstehen gestreckt haben.
5)   Sorgen Sie für gutes Licht und einen guten „Sitz“! Sie geben Ihrem Körper damit das Gefühl, dass er sich wohlfühlen kann bei seinem Tun. Sonst wird er kribbelig.
6)   Organisieren Sie sich! Befreien Sie Ihren Arbeitsplatz von allem, was Sie gerade nicht brauchen. Nehmen Sie nur das in den Fokus, womit Sie JETZT arbeiten wollen.
7)   Überprüfen Sie Ihre „Krötenliste“ (die Sie hoffentlich haben) und setzen Prioritäten.
8)   Machen Sie sich ein Bild davon, wie Ihre erste Aufgabe ausgehen soll. Setzen Sie also quasi ein „positives Dia“ ein und bewegen sich in dieser Stimmung vorwärts.
9)   Beginnen Sie dann konsequent und rigoros mit den Aufgaben Ihres Tagesplans. Auch wenn Sie keinen schreiben, einen inneren Tagesplan hat jeder. Da bin ich mir sicher.
10)  Arbeiten Sie immer nur an einer Sache. So können sich richtig in die Aufgabe hineingeben und darauf vertrauen, dass Ihnen immer die besten Lösungen einfallen.
11)  Umgehen Sie Ablenkungen. Sie verlieren sonst die Konzentration und verpassen möglicherweise Ihre eigenen „Ideen“. Ein guter Einfall ist oft schnell wieder vergessen.
12)  Lernen Sie Nein zu sagen. Nein zu Ablenkungen und Nein zu Unterbrechungen.
13)  Blenden Sie jegliche Form von Negativität aus. Sei es das laufende Radio oder die Geschichten, die Ihnen irgendjemand „einfach mal eben so“ erzählen möchte.
14)  Begrüßen Sie Ihre Kollegen, Ihr Team, Ihre Mitarbeiter mit einem Lächeln und einem fröhlichen „Guten Morgen“. Menschen wollen gesehen werden. Jeden Tag neu.
15)  Schätzen Sie die Stimmung der Kollegen, des Teams, der Mitarbeiter ein und stellen sich drauf ein. Sie können nämlich im Moment nichts daran ändern.
16)  Lassen Sie sich niemals auf die „schlechte Stimmung“ von anderen ein. Es ist deren Leben. Lächeln Sie weiter und beschäftigen sich wieder mit Ihrer Aufgabe.
17)  Fühlen Sie dankbar Ihre gute Stimmung mit dem Wissen: „Ich habe dafür gesorgt!“
18)  Denken Sie nach, wie und ob Sie anderen behilflich sein können. Wenn es passt.
19)  Lesen Sie hereinkommende „Post“ (elektronisch oder sonstige) strategisch. Also nur das, was gerade zu Ihrer Aufgabe passt. Ansonsten machen Sie bewusst eine Pause und gönnen sich den Blick auf Neues. Und dann machen Sie konzentriert weiter.

Es ist wie mit der „Krötenliste“, also der Liste der Aufgaben, die Menschen besonders unangenehm sind. Wenn wir uns gleich zu Beginn des Tages mit den zuvor aufgelisteten Themen beschäftigen, kann der Tag nur gut werden. Jeder Tag. Das wünsche ich Ihnen.

Herzliche Grüße, Gabriela Linne
Kairos-Brief 20. April 2016