Schlagwort-Archiv: Kairos-Resonanz

Mit Kairos im Fluss des Lebens

Joachim Trott

Joachim Trott

Mit Kairos im Fluss des Lebens kommen sogar Container geflogen … Wer in der richtigen (KAIROS-)Energie ist, der ist im Fluss des Lebens. Und die Lösungen kommen einem entgegen geschwommen oder geflogen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an einen Beitrag von 2012 mit dem Titel „Kommt ein Flipchart geflogen“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/kommt-ein-flip-chart-geflogen-punkt-punkt-punkt-1006309599). Heute war es kein Flipchart, heute war es ein ganzer Container. Und das kam so …

Die Vorgeschichte: Ich war verwöhnt! Ehrlich, sehr verwöhnt. Und dafür verantwortlich war der KAIROS-Unternehmer Michael Krissel und sein Angebot http://www.mein-abfallkalender.de. Denn in Hofheim, wo ich bis vor einem Jahr privat und geschäftlich residierte, wurde ich mit mein-abfallkalender.de steht’s per Mail oder App daran erinnert, wann die Tonnen geleert werden. In meinem jetzigen Geschäfts- und Wohnort Tübingen  gibt es mein-abfallkalender.de nicht. Privat stört mich das nicht weiter, denn zu Hause gibt es große Tonnen, in denen fast immer Platz ist und einen Hausmeisterservice, der die Tonnen rausstellt.

Geschäftlich hatte ich allerdings folgende Herausforderung: In meinem Olivenöl-Unternehmen sind sehr viele Kartons zu entsorgen. Und hier im Gewerbegebiet  Tübingen ist es so, dass die Kartons am Vorabend der Leerung einfach an die Straße gestellt werden (wenn man weiß, wann es so weit ist). Es gibt also keine Papier-Tonnen. Meist habe ich gesehen, wenn meine Nachbarn zum Abfuhrtermin ihre Kartons rausstellten. Aber in letzter Zeit muss ich das verpasst haben. Der Papier- und Kartonmüll im Lager wuchs und wuchs und auch im Büro wurde der Papiermüll unerträglich.

Heute, war es so weit: Die KAIROS-Energie machte sich breit.
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Der Innere Ruf

Christina Broda

Christina Broda

Der Innere Ruf: Wir haben uns schon öfter über die innere Stimme ‚unterhalten‘. Aber was ist denn eigentlich diese innere Stimme? Ist sie unser klügeres Selbst, weil sie uns ja manchmal rechtzeitig vor etwas warnt? Oder ist sie unser moralischeres, ethisch aufrechteres Selbst, weil sie ab und zu ja auch ganz schön doll mit uns schimpfen kann. (Frage am Rande: Wenn das passiert, spricht die Stimme Sie dann mit ‚Ich‘ oder mit ‚Du‘ an?). Vielleicht aber auch ist sie unser treuester Freund, immer da, und sie nimmt es uns nicht mal krumm, wenn wir sie wissentlich übergehen. OK, so weit zur inneren Stimme für die meisten von uns.
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Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei?

KAIROS-Gedanke 20Mai15Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei? Ach, wie schön, wenn das alles so einfach wäre. Wenn ich genau das all den Menschen zusichern könnte, die mich nach Kairos fragen und wissen wollen, was sie davon haben. Denn: Wenn sie sich schon mit „so einem Thema“ beschäftigen und auseinander setzen, dann soll doch vieles einfach leichter werden. So was wie: Ich werde meine Sorgen los, Ängste los, Schmerzen los.

Ja, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, das würde ich Ihnen wirklich gerne sagen. Und stelle dann gleich die Frage an Sie: „Was sind denn Sorgen, Ängste, Nöte, die Schmerzen verursachen?“ Es ist all das, was wir uns mit unserem Verstand (auch Ego genannt) zusammen reimen. Es ist all das, womit wir uns gewohnheitsgemäß täglich innerlich befeuern. Von früher gelernt, von anderen gehört, von jeher vertraut. Es ist all das, was in unserem Inneren wühlt und brodelt und uns „irgendetwas“ mitteilen möchte.

Genau um dieses „Irgendetwas“ geht’s bei Kairos. Dieses „Irgendetwas“ ist ein Gefühl, ein Drängen – wir sagen eine Dynamik – die uns leiten will. Zu einem Leben, das genau zu uns passt. Damit das gelingen kann, muss jeder von uns dieses Gefühl, dieses Drängen, diese Dynamik verstehen lernen. Sollte jeder von uns diese Zeichen interpretieren können.

Stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs und wollen zu dem Ort fahren, an dem Sie sich zu 100% richtig und aufgehoben fühlen. Von dem Sie aber noch nicht ganz genau wissen, wo es ist. Nun stellen Sie sich weiter vor, Sie fahren kreuz und quer und haben ständig Sorgen, Ängste, Nöte und Schmerzen, dass Sie ihn niemals finden, diesen Platz. Die Zeichen an den Straßenrändern missdeuten Sie oft und Menschen, die Sie fragen, haben auch keinen genauen Plan für Sie.

Doch plötzlich bietet Ihnen jemand das Wissen um ein Navi an, das Sie schon lange besitzen und das Sie garantiert zu „Ihrem Platz“ führen wird. Und dieser Jemand sagt Ihnen: „Auf dem Weg mit Ihrem Navi wird Ihnen weiterhin die eine oder andere schmerzhafte Aufgabe begegnen. Aber Sie können sie einordnen und Sie wissen, das schaffen Sie und es ist nach einer bestimmten Zeitstrecke vorüber. Sie wissen sehr genau, wofür die Aufgabe steht, was sie bedeutet. Und auch dass Sie frei entscheiden können, ob Sie sich ihrer annehmen wollen oder lieber nicht.“

So leben Sie dann zwar immer noch nicht schmerzfrei, aber in Ihr Inneres kehrt Ruhe und Frieden ein. Gepaart mit dem Wissen: „Ich habe es so gewollt.“ Und das finde ich super. Und Sie?

Eine angenehme Woche wünsche Ihnen
Gabriela Linne

Kairos-Leittext 20. Mai 2015

Sie verstehen? Natürlich, ich verstehe!

Dr. Karl Hofmann

Dr. Karl Hofmann

“Sie verstehen?” “Natürlich, ich verstehe!” Es sind oft kleine Wörtchen, die den tiefsten Grund einer Zeit und Mentalität erhellen. Ein solches Wörtchen ist heute wohl das „verstehe“. Es erscheint wichtig, sich selbst, andere, die Welt, die Geschichte, die Zukunft zu „verstehen“ – im ursprünglichen Sinne des Wortes: weg-stehen – etwas oder jemanden mit Abstand, distanziert, sachlich betrachten. Eine ganze Industrie des Verstehens hat sich entwickelt. Seine Produkte werden von Paaren und Eltern, von kleinen und großen Firmen, von Wirtschaft und Politik gebraucht.

Machen wir die Gegenprobe! Wie denken wir über Zeiten, in denen wenig verstanden wurde? Schaurige, finstere Zeiten waren das, denen jeder Abstand zu sich selbst fehlte.  Man kreuzigte, schlachtete, verbrannte alle, die anders waren. Ernsthaft fragten sich die Denker, ob solche anderen Wesen wie Ungläubige, Frauen, Indianer, Schwarze zur Gattung der Menschen als vernunftbegabte Wesen zu rechnen seien. Bis ins 20. Jahrhundert hinein hielt sich das Verständnis für Fremdes in engen Grenzen.

Sind wir weiter? Natürlich, so scheint es. Denn wir lernen alles zu verstehen. Wir lernen Distanz. Und diese befähigt uns, in Kommunikation mit fast allem zu treten. Sie hilft, Partner, Heimaten, Firmen, Parteien, Berufsfelder ohne große innere Mühe zu wechseln. Diesen Abstand schafft auch die Art der Medien, die wir benutzen. Zwischen Schüssen, Revolutionen, ekelerregenden oder grausamen Szenen und uns liegt immer eine Trennwand: ein Bildschirm, ein Telefon, ein Radio.

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Jedes Jahr wieder die Chance – so ein Glück.

Gabriela LinneJedes Jahr wieder die Chance – so ein Glück. Heute darf ich Ihnen einen wunderschönen Text schenken, den ich von Christa Leber, possibilities, Institut der Lebensfreude Pur, bekommen habe. Viel Freude beim Lesen:

Ich wünsche Dir
die Ruhe in Deinem Herzen zu spüren,
die Augen für einen kurzen Moment zu schließen,
den Klang der inneren Stille zu hören,
den Takt Deines Herzens,
Dich selbst zu finden in dem Trubel der Geschehnisse und der unzähligen Angebote,
wohin Du auch hörst und schaust.

Ich wünsche Dir anzukommen,
den Frieden zu genießen,
Deine innere Kraft zu fühlen,
Deine Liebe, Deine Lebensfreude,
Dein Feuer, das im Inneren brennt:
ruhig oder lodernd, gelb, rot, orange oder violett oder ganz anders…. …
und Dich immer wieder von Neuem ermutigt
Dein Leben mit Freude farbenfroh zu gestalten,
in Bewegung, mit Leichtigkeit, in Deinem Rhythmus,
in Kontakt mit anderen.

Ich wünsche Dir
die innere Weite und Tiefe,
die Wärme und Ruhe,
die Geborgenheit und den Schutz mit anderen teilen zu können,
Deine Liebe und Deine Einzigartigkeit zu zeigen und gesehen zu werden,
so wie Dein Licht strahlt.

Eine schöne Woche für Sie und herzliche Grüße, Gabriela Linne
Kairos-Leittext 7. Januar 2014

Warum lieb gewonnene Gegenstände für Blockaden stehen können.

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Warum lieb gewonnene Gegenstände für Blockaden stehen können. Sie haben den Satz gelesen, bewusst gelesen? Nun schauen Sie sich doch bitte mal um, genau dort wo Sie gerade sind. Was sehen Sie? Lieb gewonnene Gegenstände, hoffe ich. Und nun schauen Sie noch einmal hin. Bewusst. Noch bewusster. Was sagen Ihnen Ihre Dinge, die sich in Ihrer Umgebung angesammelt haben?
- Geben sie Ihnen Kraft?
- Vermitteln sie eine gute Energie?
- Brauchen Sie das alles wirklich?
- Machen sie Ihnen Freude bei jedem Hinschauen?
- Stehen sie für Ihr Engagement, für Ihre Liebe am Tun, für Ihren Mut, Sie selbst zu sein?
- Beruhigen sie Sie, wenn Sie arbeiten.
- Passen sie noch zu Ihrer jetzigen Lebensphase, zu Ihrer aktuellen Dynamik? …
Oder … kommen bei dem einen oder anderen „Teil“ komische Gefühle hoch?
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Beim Autofahren klappt es doch auch …

Christina Broda

Christina Broda

Beim Autofahren klappt es doch auch … Beim Fahren ertappe ich mich nämlich ganz oft dabei, dass meine innere Stimme zu mir sagt: „Zieh mal lieber links rüber.“, und gerade in dem Moment, wo ich das getan habe, wechselt der Fahrer vor mir einfach die Spur ohne Blinker oder Blick in den Rückspiegel. Glück gehabt, alles gut gegangen!  Oder ich denke: „Brems mal lieber etwas ab.“ und 20 m weiter steht ein Blitzer. Glück gehabt, alles gut gegangen! Es gab auch die Situation, in der ich das Gefühl hatte „Nimm heute mal lieber die linke Strecke statt wie sonst die rechte.“ – auf der gab es dann nämlich einen Auffahrunfall. Glück gehabt, alles gut gegangen!

Ich bin überzeugt, Sie kennen solche Situationen von sich auch. Als mir bewusst wurde, wie gut mich diese innere Stimme beim Autofahren leitet, habe ich mal genauer darauf geachtet, ob ich diese Stimme auch in anderen Situationen so gut hören kann. Kann ich – NOCH – nicht. Aber ich arbeite daran. Denn diese innere Stimme, dieses innere Navi, leitet mich beim Autofahren sehr gut. Ich bin da offensichtlich gut an das große Ganze angebunden. (Im Auto bin ich ja auch nicht so multi-tasking wie in anderen Situationen außerhalb des Autos. Vielleicht fällt es mir daher im Auto leichter. Da muss ich ja schließlich ‚nur‘ fahren).

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Wie verrückt ist Ihr Unternehmen?

Gabriela LinneWie verrückt ist Ihr Unternehmen? Was für eine Frage! Ich geb’ noch eins drauf: Ist Ihr Unternehmen verrückt genug? Verrückt genug, dass es bemerkt wird? Verrückt genug, dass darüber getuschelt, gesprochen, gelacht wird? Verrückt genug, dass es Ihre ganze Identität trägt und verkörpert? Verrückt genug, dass jeder sofort spürt, ohne Sie würde der Welt etwas Bedeutsames fehlen?

Gestern haben wir uns im Kairos-Lenk-Abend mit dieser Frage beschäftigt. Vorher war klar, was verrückt heißt, nämlich außerhalb der „unabgesprochen abgesprochenen“ Darstellungen zu handeln, außerhalb des „Pinguin-Marktes“ zu stehen und mutig um sich zu schauen, was passiert. Wie die Sonnenblume, die Aufsehen erregend den Kopf so hoch reckt, dass sie jedem sofort auffällt und die Frage aufwirft: Was ist denn mit der los?

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Wie kommen Menschen in Ihre Räume?

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Die Frage “Wie kommen Menschen in Ihre Räume?” begegnete mir gestern gleich zweimal. Mit so wunderbaren Anregungen, dass ich sie herzlich gerne weiterreiche. Begegnung Nummer eins: der Vortrag im dienstäglichen KAIROS-Morgen-Workshop „Ist Ihr Unternehmen in Fluss?“ Ute Sommer holte uns ins Bewusstsein, dass es wie immer und überall um den Energiefluss geht. Anders gesagt: Fließt die Energie auf natürliche Weise in unsere Räume, haben wir gute Voraussetzungen, dass auch Menschen „ganz natürlich“ zu uns finden. Manchmal stellen sich allerdings Hindernisse in den Energiefluss-Weg, die wir mit folgenden Beispiel-Fragen aufdecken können:

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4:0 oder 0:4? Emotionen sind ansteckend

Joachim Trott

Joachim Trott

4:0 oder 0:4? Emotionen sind ansteckend. Fußball-Deutschland jubelte über den 4:0 Sieg der deutschen Mannschaft. Positive Emotionen so weit das Auge reicht. Jubel, Freude, Glück! Von diesen Emotionen ließ sich jeder gerne anstecken. Ganz anders sah es in Portugal aus. Hier vermehrten sich Emotionen wie Enttäuschung, Trauer, Wut usw.

Das Prinzip der Ansteckung mit Emotionen kennen Psychologen schon lange. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich beispielsweise Depressionen und Glück in Freundesnetzwerken und Dorfgemeinschaften ausbreiten. Auch Überzeugungen und Haltungen, etwa die Abkehr vom Rauchen oder der Hang zu Übergewicht, sind ansteckend.

Was bedeutet dies für uns als Unternehmer? Es ist eine große Verantwortung uns selbst gegenüber: Welche Emotionen und Stimmungen nehme ich bewusst oder unbewusst auf?
Und wenn es mir gerade mal nicht so gut geht. Wird dies durch meine Emotionen gesteuert? Oder bin ich nur in die Emotionssuppe meiner Umgebung geraten, aus der ich mich ganz schnell wieder entfernen kann. Soweit war mir dies bereits bekannt.

Doch jetzt kommt’s: Emotionen sind auch online ansteckend!
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