Schlagwort-Archiv: Kairos-Wissen

Mit KAIROS leben heißt,

KAIROS-Bild Jan 2017Mit KAIROS leben heißt, meine ganz persönliche Kraftquelle anzapfen.

Sie haben lange nichts mehr von mir gehört, ich weiß. Das lag ganz einfach daran, dass ich in meiner kairologischen Lebensphase bis etwa Ende Oktober letzten Jahres innerlich so sehr „kochte“, dass es mich sogar bis nach Neuseeland katapultierte. Nun wieder ich wieder hier, angekommen in einer „ruhigeren Stufe“ und kann mich mit der jetzt aktiven aufräumenden Kraft meinen Aufgaben widmen – lang vertrauten und völlig neuen. Zu den vertrauten Aufgaben gehört: Menschen ein Gefühl für ihre ganz persönliche Kraftquelle zu vermitteln.

Mein heutiges Vermittlungsbeispiel soll durch ein paar Fragen eingeleitet sein:
Sind Sie schon mal an einem ganz frühen Morgen (so zwischen 03.00 und 05.00 Uhr) aufgewacht und fühlten sich wie zwischen Himmel und Erde?

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Loslassen ist eine besondere Form der Liebe.

KAIROS-Gedanke Loslassen ist eine besondere Form der Liebe.
Erinnern Sie sich noch an die Startphase Ihrer Selbständigkeit? Gut vorbereitet mit allen Zahlen, Daten, Fakten machten Sie sich vielleicht daran, Fünf-Jahresziele, Jahresziele, Monatsziele und Wochenziele zu formulieren. Bezogen auf Wunschkunden, auf langfristige Wunschverträge, auf Wunschaufträge …

Da ich durch die strenge Schule meines Vaters genauso „erzogen“ wurde, habe ich das natürlich gemacht. Mein Unternehmen lief gut an. Ich hatte schnell viel zu tun. Und so manches Mal wurde mir das „Beobachten meiner Ziele und Bangen um die Erfüllung“ einfach zu viel. Irgendwann – Monate später – viel mir etwas Ulkiges auf: Viele tolle Kunden arbeiteten mit uns zusammen, allerdings ganz andere als „formuliert“. Langfristige Verträge gab es überhaupt keine. Gute Aufträge, die ich mir nie hätte ausdenken können, waren reichlich vorhanden und … mündliche Zusagen zur langen Zusammenarbeit.

Mmmmh!? Meine Wunschkunden, Wunschverträge und Wunschaufträge standen immer noch in meinem Wochenkalender. Ich entschied: „Das lass ich mal sein mit dieser anstrengenden, wöchentlichen Aufschreiberei. Ich mache einfach locker weiter, wie bisher. Ich tue das, was ich gut kann und was mir Freude macht. Ich gebe immer mein Bestes und vertraue darauf, dass zu mir kommt, was zu mir gehört. Fertig! Wenn es mir dann mal gefällt, schaue ich (zum Wundern) auf meine „Das-will-ich-haben-Liste“.
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Wenn Lügenbohrer festsitzen:

KAIROS-Gedanke 1Jun16Wenn “Lügenbohrer” festsitzen:
Unser Leben ist garniert mit Lügen. Wem und wozu auch immer sie dienen sollen. Schon Kinder bedienen sich ihrer, wenn sie etwas „vermeiden“ möchten. Psychologen nennen es Anpassungsstrategie, die den Menschen effektiver mit seiner Umwelt interagieren lasse. Was auch immer mit effektiver gemeint ist. Von innen nach außen betrachtet, folgen Lügen demnach einem Sinn. Nennen wir es einfach mal „Sinn nach Verschönerung des Lebens“. Doch welchen Sinn mögen dann wohl Lügen haben, die gegen sich selbst gerichtet sind?

Zwei Zitate von Dostojewski sollen uns bei der Betrachtung weiterhelfen: Erstens: „Die Selbstlüge beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge.“ Und zweitens: Die Hauptsache ist, belügen Sie sich nicht selbst. Wer sich selbst belügt und auf seine eigene Lüge hört, kommt schließlich dahin, dass er keine einzige Wahrheit mehr, weder in sich noch um sich, unterscheidet. Das aber führt zur Nichtachtung sowohl seiner selbst als der anderen. Wer aber niemand achtet, der hört auch auf, sich selbst zu lieben; um sich aber ohne Liebe zu beschäftigen und zu zerstreuen, ergibt er sich den Leidenschaften.“
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Manchmal fühl’ ich mich so lahm, …

KAIROS-GedankeManchmal fühl ich mich so lahm, …
„So ein Mist! Jetzt bin ich schon wieder genau die 10 Minuten zu spät aufgestanden, die aus einem neuen friedlichen Morgen ein einziges Gehetze werden lassen. Dabei hatte ich es mir zum wiederholten Male ganz fest vorgenommen, es endlich zu schaffen, Es endlich zu schaffen, um sechs aufzustehen und eben nicht erst um viertel nach. Ich bin langsam echt richtig verzweifelt. Ich bin langsam auch echt sauer auf mich. Morgen für Morgen das gleiche Spiel. Seit Monaten geht das nun so.”

Seit Monaten … Augenblick mal! Wann hat das morgendliche „Drama“ überhaupt angefangen? „Früher“ war ich morgens oft so früh fertig, dass ich noch das Eine oder Andere im Haushalt erledigen konnte, bevor ich mich auf den Weg machte. Was war bloß der Auslöser? Vielleicht schlafe ich einfach viel zu wenig und das macht sich jetzt auf einmal bemerkbar? Evtl. halten mich ja auch irgendwelche Sorgengeschichten länger „in den Federn?“
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Lebensfalle Demütigung! Ist Rauskommen möglich?

KAIROS-GedankeLebensfalle Demütigung! Ist Rauskommen möglich?
Heute kann ich nicht mehr genau nachvollziehen, wie lange mich das Thema „Demütigung“ schon beschäftigt. Übrigens ohne auch nur ansatzweise zu ahnen, dass es sooo heißt. In meinem Bauch wirbelte – seit ich „denken“ kann – ein Gefühl umher, das ich immer mit den Worten beschrieb: „Irgendetwas stimmt hier nicht!“ Nur was? Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Erwachsen-werden-Zeit und die Fragen an meine Mutter: „Warum können Menschen sich nicht einfach lassen, wie sie sind? Warum müssen sich Menschen quälen?“ Sie konnte darauf nur antworten: „So ist es eben.“ Nach zahlreichen Studien und der Beschäftigung mit allen mir begegnenden Lebensthemen fand ich vor geraumer Zeit eine Erklärung. Und entdeckte eine „Falle“, in der viele Menschen immer wieder landen. Sie trägt den Namen „Demütigung“. Der Begriff alleine löst in mir schon genau das Unbehagen aus, das ich seit meiner Kindheit kenne. Gefunden habe ich ihn übrigens auf der Suche nach der Liebe, unter anderem in einem religiösen Erklärungsmodell, in dem ich las: Liebe ist Demut. Bei diesem Satz stockte ich: Ist Liebe wirklich Demut?? Was ist denn Demut überhaupt? Unterwürfigkeit? Selbsterniedrigung? Doch wenn ich in Demut lebe, demütige ich mich doch selbst?! Oder lasse mich demütigen!?
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Mut zum eigenen Leben …

KAIROS-GedankeMut zum eigenen Leben heißt manchmal Mut zum Schmerz.
Vor einiger Zeit wurde ich von einem klugen Jungen gefragt: „Gabriela, warum sagst Du manchmal: Mut zum eigenen Leben ist manchmal schmerzhaft. Mut zum eigenen Leben heißt also manchmal Mut zum Schmerz.“ Mmmh, eine große Frage. Nach einigem Nachdenken gab ich folgende ausführliche Antwort: „Wenn wir GEGEN unser eigenes Leben leben, leben wir GEGEN unsere Energie. So, als würden wir immer dann die größten Leistungen abfordern, wenn wir gerade völlig erschöpft sind. So, als würden wir partout etwas durchsetzen wollen, obwohl es gerade überhaupt nicht klappen will. Gott sei Dank haben wir einen sehr klugen Körper. Damit wir kapieren: „Da läuft etwas verkehrt.“ schickt er uns „Schmerz“. Schmerz ist wie eine Warnleuchte aus dem eigenen Inneren. Sie will Deine Aufmerksamkeit auf etwas lenken.

Die meisten Menschen wollen den Schmerz so schnell wie möglich einfach nur loswerden. Egal wie. Betäuben ihn. Beschimpfen ihn. Bekämpfen ihn. Würden sie sich stattdessen dem Schmerz widmen, könnten sie die Baustelle erkennen, an der die Warnleuchte hängt. Und sie könnten die Baustelle bearbeiten, statt sie einfach mit einer Plane abzudecken und Müll draufzuschütten. Sich dem Schmerz zu widmen, erfordert Mut. Weil es Staub aufwirbelt, weil es Mühe macht, weil es dauert. Ist die Baustelle allerdings fein säuberlich beleuchtet und gereinigt worden, kann die Warnleuchte abgehängt werden. Mit anderen Worten: der Schmerz ist weg. Weiterlesen

Stur ausharren oder meinem Kairos folgen?

KAIROS-GedankeStur ausharren oder meinem Kairos folgen? Jedes Mal, wenn ich gefragt werde: „Wann weiß ich, dass es Zeit ist, zu handeln?“ (Wir sagen dazu, „meinem“ Kairos zu folgen.) erzähle ich folgende selbst erlebte Geschichte: „Manchmal beschließt unser Leben einen Weg, den wir nie gehen wollten. Und der erschließt sich dann als der beste Weg, den wir jemals eingeschlagen haben.“ Und manchmal muss uns das Leben dann erst einen „Wasserschaden“ liefern, damit wir in Bewegung kommen und uns zu unserem „besten Weg“ hinbewegen.

So geschehen in meinem eigenen Leben, das erst durch den besagten Wasserschaden eine neue Wendung nehmen konnte. Stur habe ich in der „alten Wohnung“ gesessen, weil ich sie so schön fand. Und weil ich Jahre zuvor entschieden hatte, dort „für immer“ bleiben zu wollen. Dass die Zeit nach vielen Ereignissen längst rum war, hat mein Verstand ignoriert. Er fand eine Vielzahl „vernünftiger“ Argumente fürs Ausharren.
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Die Ur-Bedeutung der KAIROS-Lebensphasen

KAIROS-GedankeDie Ur-Bedeutung der KAIROS-Lebensphasen: Wer möchte nicht gerne wissen, was im JETZT des Lebens wichtig ist? Was Liebe, Erfolg oder Zeit bedeuten? Wir fragen innerlich ständig danach und wundern uns häufig, wie sich Bedeutungen verändern. Nun hat uns das kairologische Wissen endlich Anhaltspunkte geliefert, mit denen wir uns selbst in jedem Augenblick des Lebens einfach besser verstehen können. Und die anderen Menschen um uns herum gleich mit. So habe ich es mir heute zur Aufgabe gemacht, Ihnen einmal die Ur-Bedeutung unserer Lebensphasen vorzustellen. Und hoffe natürlich, dass Ihnen schon beim Lesen die eine oder andere Erkenntnis zufliegt.

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Wer seinen Weg geht, dem wachsen Flügel.

Christina Broda

Christina Broda

Wer seinen Weg geht, dem wachsen Flügel. So sagt eine alte Zen-Weisheit. „Ja“, mögen Sie jetzt vielleicht denken, „ist wohl was dran“. Aber warum das so ist, können Sie sich das auch erklären? Lassen Sie mich das Pferd von hinten aufzäumen, um es Ihnen zu verdeutlichen. Was passiert, wenn wir einen Weg gehen, der nicht unserer ist?

Er ist vielleicht zu steil und so müssen wir schrecklich schnaufen, vielleicht ist er zu steinig und so schmerzen uns die Füße in unseren dünnen Sohlen, oder vielleicht ist er nur eine Betonpiste und damit für uns viel zu langweilig, vielleicht geht er durch einen finsteren Wald und ist damit für uns viel zu bedrückend. Wenn es nicht unser Weg ist, dann hat er immer irgendeinen Aspekt, der uns Kraft oder Freude oder beides zusammen raubt.

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“Ich selbst sein! Wie geht das nur?”

KAIROS Gedanke“Ich selbst sein. Wie geht das nur?” Ich selbst sein und mein eigenes Leben leben: Das wünschen sich die meisten – zumindest mir bekannten – Unternehmer und Unternehmerinnen. Und haben bei diesem Thema gleich immer diese eine Frage in den Augen stehen: „Wie geht das nur?“ Dabei haben sie meistens ihr Leben außerhalb der eigenen, privaten vier Wände im Kopf. Ihr Leben im Umgang mit Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeitern, …

Wir Unternehmer-Menschen werden viel zu oft geleitet von Fragen wie: „Wenn ich meine Wahrheit formuliere, verliere ich dann vielleicht den Auftrag?“ Oder: „Was soll denn mein Kollege nur von mir denken?“ Oder: „Ich fühle sehr genau, dass ich nur anerkannt werde, wenn ich mich SO oder SO gebe!“ Das ist schade, finde ich. Und immer wieder macht sich der Gedanke breit: „Ich würde ja so gerne, … Doch: Wie geht das nur?“

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