Schlagwort-Archiv: Kairos

Stur ausharren oder meinem Kairos folgen?

KAIROS-GedankeStur ausharren oder meinem Kairos folgen? Jedes Mal, wenn ich gefragt werde: „Wann weiß ich, dass es Zeit ist, zu handeln?“ (Wir sagen dazu, „meinem“ Kairos zu folgen.) erzähle ich folgende selbst erlebte Geschichte: „Manchmal beschließt unser Leben einen Weg, den wir nie gehen wollten. Und der erschließt sich dann als der beste Weg, den wir jemals eingeschlagen haben.“ Und manchmal muss uns das Leben dann erst einen „Wasserschaden“ liefern, damit wir in Bewegung kommen und uns zu unserem „besten Weg“ hinbewegen.

So geschehen in meinem eigenen Leben, das erst durch den besagten Wasserschaden eine neue Wendung nehmen konnte. Stur habe ich in der „alten Wohnung“ gesessen, weil ich sie so schön fand. Und weil ich Jahre zuvor entschieden hatte, dort „für immer“ bleiben zu wollen. Dass die Zeit nach vielen Ereignissen längst rum war, hat mein Verstand ignoriert. Er fand eine Vielzahl „vernünftiger“ Argumente fürs Ausharren.
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KAIROS und die Frage nach dem Warum

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

KAIROS und die Frage nach dem Warum: Es gibt sehr viele Beispiele in Jedermanns Leben, die die Intuition des Individuums zum Vorschein bringen – sehr häufig mit einigen Rätseln behaftet und Fragen nach dem “Warum?”.Verbunden mit der Bitte doch aus dem tiefsten Innern zu erklären, zu klären, klar zu machen, zu machen, indem der Einzelne etwas macht (sagt), wenn er das denn wissen will. Das Schöne und Gute an diesem Punkt ist: Er kann es auch gerne so belassen wie es ist.
Denn all die Dinge, die zu erklären, wissenschaftlich zu erklären sind (Strom, Sonnenbrand, Schwangerschaft), funktionieren auch weiterhin – selbst wenn sich niemand mit den Dingen beschäftigt und niemand den Themen auf den Grund geht.

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KAIROS-Speed-Dating für Unternehmer

KAIROS-GedankeKAIROS-Speed-Dating für Unternehmer. Eigentlich ist Kairos immer, dauerhaft sozusagen. Doch wir alle wissen, dass er immer anders ist. Mal laut, mal leise, mal weiblich, mal männlich, mal schnell, mal langsam, mal im Geist, mal im wahren Leben, …

Für einen wiederkehrenden KAIROS im wahren Leben haben wir jetzt für Sie das KAIROS-Speed-Dating für Unternehmer erfunden. Und da dürfen Sie schnell sein. Schnell bei der Mitmachentscheidung und dann an dem KAIROS-Abend bei Ihrer Vorstellung den anderen Teilnehmern gegenüber. Na ja, ziemlich schnell; denn fünf Minuten Sprechen über sich selbst kann auch sehr lang sein. Es sei denn, Sie wissen genau, was Sie Ihrem Gegenüber mitteilen möchten. Und davon gehen wir aus.

Dieser Gruppenbrief ist dieses Mal eine Einladung zum ersten KAIROS-Speed-Dating für Unternehmer. Am Dienstag, den 20. Oktober 2015, in Mainz. Die KAIROS-Speed-Datings werden jetzt übrigens regelmäßig stattfinden. Außer in Mainz auch in anderen Städten des Rhein-Main-Gebiets. Lassen Sie sich überraschen.

Ich freue mich auf Sie und auf die Gelegenheit, Sie kennen zu lernen.
Herzliche Grüße und eine schöne Woche, Ihre Gabriela Linne

Kairos-Brief 7. Oktober 2015

Sei wer Du bist und sei erfolgreich.

KAIROS GedankeSei wer Du bist und sei erfolgreich. Mit erfolgreich meine ich in diesem Zusammenhang übrigens das „reiche Gefühl an angenehmen Geschehnissen“, die aus dem „Ich bin“ wie von allein entstehen. Doch beginnen wir noch einmal von vorn mit der Frage: „Wer sind Sie?“ Bzw. wenn Sie sich selbst die Frage stellen wollen: „Wer bin ich?“ Was antworten Sie dann? Zum Beispiel:

„Ich bin Vorname Nachname, verheiratet oder auch nicht, habe 1,2,3 Kinder oder auch nicht, wohne in X-Stadt in der Y-Straße, und mit meinem eigenen Unternehmen Name GmbH oder ähnlich seit 1,2,3 Jahren selbständig.“ Aha, antworte ich darauf: Sie sind also als zunächst einmal Ihr Name?“ Das würde ja bedeuten, dass Sie auf jeden Fall ganz genau wissen, wofür denn der Name überhaupt steht. Und dass Ihre Eltern bei der Auswahl des Namens schon entschieden haben, wer Sie jetzt und in Zukunft sind, wieviel Kraft Sie auf Ihrem Weg haben werden? Nomen ist Omen? Name ist Energie? Die Energie, die in einem Namen steckt, bestimmt alles Übrige? Und obendrein sind Sie dann auch noch Ihre ganze Familie durch den Nachnamen. Ist das wirklich so? Ich weiß, ich bin mal wieder radikal (im Sinne von tiefschürfend) und colombinisch (im Sinne des Pfennigfuchser-Ermittlers Inspektor Colombo) unterwegs.
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Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig.

Joachim Trott

Joachim Trott

Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig. Kürzlich konnte ich wieder den Unterschied zwischen Chronos und Kairos am eigenen Leib erleben. Ich hatte bei einer Geschäftsreise bewusst nur die Hinreise geplant, um bei einem Termin völlig frei in der Länge zu bleiben. Denn Kreativität benötigt schließlich Freiräume. Die Rückfahrt sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden:

Variante 1: Eine ICE-Verbindung, die ohne Vorausbuchung und Bahncard aber sehr teuer war.
Variante 2: Die preisgünstigste Variante für mich als kostenbewussten Unternehmer war Fernbus bis Stuttgart, Regionalzug bis Tübingen und Stadtbus bis nach Hause. Sie kostet nur ein Drittel von Variante 1. Der letzte Stadtbus fährt unter der Woche allerdings um 0:44 Uhr ab Tübingen Hauptbahnhof. Daher gab es einen spannenden Moment: Würde ich in Stuttgart einen Zug erreichen, mit dem ich vor 0:44 Uhr in Tübingen bin? Laut Plan (Chronos) hatte ich dafür nur 2 Minuten Zeit.

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Mit Kairos im Fluss des Lebens

Joachim Trott

Joachim Trott

Mit Kairos im Fluss des Lebens kommen sogar Container geflogen … Wer in der richtigen (KAIROS-)Energie ist, der ist im Fluss des Lebens. Und die Lösungen kommen einem entgegen geschwommen oder geflogen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an einen Beitrag von 2012 mit dem Titel „Kommt ein Flipchart geflogen“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/kommt-ein-flip-chart-geflogen-punkt-punkt-punkt-1006309599). Heute war es kein Flipchart, heute war es ein ganzer Container. Und das kam so …

Die Vorgeschichte: Ich war verwöhnt! Ehrlich, sehr verwöhnt. Und dafür verantwortlich war der KAIROS-Unternehmer Michael Krissel und sein Angebot http://www.mein-abfallkalender.de. Denn in Hofheim, wo ich bis vor einem Jahr privat und geschäftlich residierte, wurde ich mit mein-abfallkalender.de steht’s per Mail oder App daran erinnert, wann die Tonnen geleert werden. In meinem jetzigen Geschäfts- und Wohnort Tübingen  gibt es mein-abfallkalender.de nicht. Privat stört mich das nicht weiter, denn zu Hause gibt es große Tonnen, in denen fast immer Platz ist und einen Hausmeisterservice, der die Tonnen rausstellt.

Geschäftlich hatte ich allerdings folgende Herausforderung: In meinem Olivenöl-Unternehmen sind sehr viele Kartons zu entsorgen. Und hier im Gewerbegebiet  Tübingen ist es so, dass die Kartons am Vorabend der Leerung einfach an die Straße gestellt werden (wenn man weiß, wann es so weit ist). Es gibt also keine Papier-Tonnen. Meist habe ich gesehen, wenn meine Nachbarn zum Abfuhrtermin ihre Kartons rausstellten. Aber in letzter Zeit muss ich das verpasst haben. Der Papier- und Kartonmüll im Lager wuchs und wuchs und auch im Büro wurde der Papiermüll unerträglich.

Heute, war es so weit: Die KAIROS-Energie machte sich breit.
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Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern.

KAIROS-Gedanke 22.7.15Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern. In den letzten zwei Wochen hatte ich nacheinander drei Trojaner auf meiner Computerfestplatte. Sie konnten – Joachim Trott und Ludwig Bock sei Dank – mit einiger Mühe entfernt werden. Nun läuft alles wieder rund. Doch: Als Freundin von symbolhaften Hinweisen beschäftigten mich seitdem die Fragen: „Was sollte mir das Ganze sagen? Was ist überhaupt ein Trojaner?“

Wikipedia half aus: EDV-Trojaner, die Kurzform von Trojanisches Pferd wie wir wissen, bezeichnen ein Computer-Programm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne das Wissen des  Anwenders eine andere Funktion erfüllt.

Eine andere Funktion erfüllt … Gedankensprung: „Habe ich in meinem Inneren möglicherweise auch Programme laufen, die als nützliche Anwendung getarnt sind …? Die ohne mein „bewusstes Wissen“ eine andere Funktion erfüllen? Eine Funktion, die mich behindert oder mir sogar Schaden zufügt? Die mich davon abhält, mit ganzer Kraft meiner Aufgabe nachzugehen, weil sie ständig nervt?“

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Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei?

KAIROS-Gedanke 20Mai15Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei? Ach, wie schön, wenn das alles so einfach wäre. Wenn ich genau das all den Menschen zusichern könnte, die mich nach Kairos fragen und wissen wollen, was sie davon haben. Denn: Wenn sie sich schon mit „so einem Thema“ beschäftigen und auseinander setzen, dann soll doch vieles einfach leichter werden. So was wie: Ich werde meine Sorgen los, Ängste los, Schmerzen los.

Ja, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, das würde ich Ihnen wirklich gerne sagen. Und stelle dann gleich die Frage an Sie: „Was sind denn Sorgen, Ängste, Nöte, die Schmerzen verursachen?“ Es ist all das, was wir uns mit unserem Verstand (auch Ego genannt) zusammen reimen. Es ist all das, womit wir uns gewohnheitsgemäß täglich innerlich befeuern. Von früher gelernt, von anderen gehört, von jeher vertraut. Es ist all das, was in unserem Inneren wühlt und brodelt und uns „irgendetwas“ mitteilen möchte.

Genau um dieses „Irgendetwas“ geht’s bei Kairos. Dieses „Irgendetwas“ ist ein Gefühl, ein Drängen – wir sagen eine Dynamik – die uns leiten will. Zu einem Leben, das genau zu uns passt. Damit das gelingen kann, muss jeder von uns dieses Gefühl, dieses Drängen, diese Dynamik verstehen lernen. Sollte jeder von uns diese Zeichen interpretieren können.

Stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs und wollen zu dem Ort fahren, an dem Sie sich zu 100% richtig und aufgehoben fühlen. Von dem Sie aber noch nicht ganz genau wissen, wo es ist. Nun stellen Sie sich weiter vor, Sie fahren kreuz und quer und haben ständig Sorgen, Ängste, Nöte und Schmerzen, dass Sie ihn niemals finden, diesen Platz. Die Zeichen an den Straßenrändern missdeuten Sie oft und Menschen, die Sie fragen, haben auch keinen genauen Plan für Sie.

Doch plötzlich bietet Ihnen jemand das Wissen um ein Navi an, das Sie schon lange besitzen und das Sie garantiert zu „Ihrem Platz“ führen wird. Und dieser Jemand sagt Ihnen: „Auf dem Weg mit Ihrem Navi wird Ihnen weiterhin die eine oder andere schmerzhafte Aufgabe begegnen. Aber Sie können sie einordnen und Sie wissen, das schaffen Sie und es ist nach einer bestimmten Zeitstrecke vorüber. Sie wissen sehr genau, wofür die Aufgabe steht, was sie bedeutet. Und auch dass Sie frei entscheiden können, ob Sie sich ihrer annehmen wollen oder lieber nicht.“

So leben Sie dann zwar immer noch nicht schmerzfrei, aber in Ihr Inneres kehrt Ruhe und Frieden ein. Gepaart mit dem Wissen: „Ich habe es so gewollt.“ Und das finde ich super. Und Sie?

Eine angenehme Woche wünsche Ihnen
Gabriela Linne

Kairos-Leittext 20. Mai 2015

Wer seinem Kairos folgt, …

Gabriela LinneIrgendwie bin ich in meinem Leben immer schon unbewusst meinem Kairos gefolgt. So kam es – seit ich mich selbst für vernünftig hielt – zu regelmäßigen „radikal-plötzlichen Entscheidungen“. Nur ich wusste dabei immer: Dieser vermeintlichen Plötzlichkeit ging eine lange Transformationsphase voraus, die aber nur in meinem Inneren stattfand und erst im letzten Viertel einer Zeitspanne äußerlich handelnd sichtbar wurde.

Menschen, die mich lange kennen, können so manch’ Lied davon singen. „Du bist immer wieder für eine Überraschung gut“, hieß es. „Na ja, ab 60 wird sich das doch wohl legen …?“ Weit gefehlt. Auch im Alter (was auch immer das sein mag) gibt es Aufbruchstendenzen und den Drang, „neu“ zu werden. Und genau das – Sie ahnen es schon – habe ich in den letzten vier Jahren erlebt.

Ein bisschen unterwegs wie eine Abenteurerin inklusive Wohnen im Hotel und Einlagerung meines „Hab und Gutes“ bin ich wieder zurück: mit neuer Firmierung, neuer Adresse, neuen Büroräumen, neuen Ideen und neuem Schwung zum Handeln. So manch Bisheriges durfte gehen, ganz viel durfte mit neuer Dynamik bleiben, einiges ganz Neues wird kommen. Ich freue mich sehr, vor allem das Neue so nach und nach mit Ihnen allen teilen zu dürfen. Schön, dass Sie da sind.

Wer seinem Kairos folgt, lebt nicht immer leicht-seicht vor sich hin, sondern durchschreitet Höhen und Tiefen, um wieder auf neue Höhen kommen zu können. Ich kann nur sagen: „Es lohnt sich.“ Und: Bitte geben Sie mir noch ein paar Tage Zeit, bis ich alle Daten überall korrigiert habe. Das Handeln braucht halt seine Chronos-Zeit.

Ihnen allen eine gute Woche und … folgen Sie Ihrem Kairos!
Ihre Gabriela Linne

Kairos-Leittext 6. Mai 2015

 

 

6. Mai 2015

Kairos, Ostern und Auferstehung

KAIROS-Gedanke 1Apr15Kairos, Ostern und Auferstehung: So kurz vor Ostern kommt uns erneut in den Sinn, wie ein Kairos bewusstes Leben uns immer wieder „Auferstehung“ ermöglicht. Vieles geschieht in unseren Leben so selbstverständlich, dass wir es niemals „Auferstehung“ nennen würden. Zum Beispiel bei einem eingescanten Dokument: Das Original ist einmalig, die Reproduktion dagegen ist „ewig“, beliebig wiederholbar – sobald der Scan gespeichert ist. Dazwischen läuft ein Prozess ab. Von dem wir  manchmal ein grelles Licht sehen, in dem (wer weiß schon, wie?) die Sache blitzartig verwandelt wird.

Jede CD, jeder Film, jedes Foto, jedes Telefonat, ja jede Art digitaler Speicherung ist „Auferstehung“ und der Weg zur permanenten Verfügbarkeit ist gleichsam eine „Himmelfahrt“. Uns ist bewusst, so würden wir alle niemals über diese Dinge reden. Wir sprechen über das, was wir sehen, hören, begreifen. An eine „Auferstehung“ und „Himmelfahrt“ müssen wir  g l a u b e n  können.

Was hat das Ganze nun mit Ostern zu tun? Auch die Jünger Jesu haben „nur“ gesehen, gehört, begriffen. Auch von ihnen hat keiner in einem bewussten Sinne  g e g l a u b t. Lassen wir jetzt unsere Gedanken zu Kairos fließen, werden wir feststellen: Kairos ist auch nicht etwas, was ich glauben kann. Und dennoch verwandelt Kairos Reales in neue Bedeutungsrealität. Das heißt: Ein zunächst neutraler, sachlicher Vorgang – ein Gespräch, ein Blick, ein Text – wird durch unseren  G l a u b e n  auf einmal bedeutsam.

Wir sagen vielleicht bloß: „Das interessiert mich.“ oder „Das ist richtig“ oder „Das ist mir wichtig“. Dabei wird uns selten dieser Moment bewusst, in dem wir etwas blitzartig auf eine neue Ebene gehoben und damit verwandelt haben. Die Sache ist jetzt meine, unsere. Indem ich sie mit meiner Geistes- und Lebenskraft erfülle, lasse ich sie „auferstehen“. So wird ein Mensch auf einmal mein Partner, ein Satz auf einmal mein Glaube, eine Idee auf einmal mein Unternehmen. Was neutral war, was also für mich als Mensch tot war, wird in meiner Kraft lebendig und diese Kraft gibt ihm seinen Platz im meiner Beziehung zum Ganzen. Wir tun das ständig. Es lohnt sich, sich diese wesentliche Verwandlung manchmal bewusst zu machen. Je mehr sich etwas für mich mit Leben füllt, desto mehr lebe ich – wirklich.

Wir laden Sie ein, sich diese Woche manchmal bewusst zu machen, wie sehr auch wir Dinge und Menschen „auferstehen“ lassen.

Herzliche Grüße
Gabriela Linne und Karl Hofmann

Kairos-Leittext 1. April 2014