Schlagwort-Archiv: Glasperlenspiel

Das Glasperlenspiel und Kekskonzerte

Das Glasperlenspiel und Kekskonzerte: Was haben sie gemeinsam? Das habe ich mich neulich mal gefragt. Lange darüber nachgedacht. Und dann gemeinsam mit Karl Hofmann vom Institut für Kairologie die Antwort gefunden. Sie ist ganz einfach. Beide verbindet die Idee: Das Leben ist eigentlich zutiefst ein Spiel, in dem alles mit allem in Verbindung steht. Das ist in beiden Beispielen so. Ein richtiges Spiel aber ist zweckfrei. Und nur weil es zweckfrei gespielt wird, entstehen im Spiel immer neue Ideen.

Minou, die „Spielerin der Kekskonzerte“ schreibt dazu: „Die Idee wartet, bis Du sie nicht erwartest.“ Dann gibt sie Dir im rechten Moment ein Zeichen. Kairos-gemäß. Und plötzlich wird aus dem zweckfreien Spiel eine neue Realität. Wie im Glasperlenspiel von Hermann Hesse. Manchmal unternehmerische Realität. Wie die Kekskonzerte von Minou. Intellektualisiert formuliert würde ich schreiben: In Abgrenzung zur totalen Funktionalität wird etwas unternommen, was einfach nur Freude bereitet. Lass’ ich aber lieber sein und schreibe:

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Vom Mut zu meditieren

Vom Mut zu meditieren. Heute habe ich eine ganz besondere Mut-Mach-Geschichte für Sie,
meine Geschichte von der „vergessenen Meditation“. Es gibt so viel zu tun gleich im Neuen Jahr. Die Ziele sind hoch gesteckt, die Begeisterung ist da, das TUN hat begonnen und nimmt viel Raum ein. An einem Nachmittag der letzten Woche, als sich eine leichte und völlig ungeplante Müdigkeit breit machen wollte, ergriff ich ein Buch. „Okay,  eine kurze Pause sei gegönnt, aber dann … Es ist schließlich noch … „ Ich schlug das Buch einfach so auf und las: Zitat: “Je mehr wir von uns ver- langen, oder je mehr unsere jeweilige Aufgabe von uns verlangt, desto mehr sind wir auf die Kraftquelle der Meditation angewiesen, auf die immer erneute Versöhnung von Geist und Seele. Und – ich wüsste noch manche Beispiele dafür – je intensiver eine Aufgabe uns in Anspruch nimmt, uns bald erregt und steigert, bald ermüdet und niederdrückt, desto leichter kann es geschehen, dass wir diese Quelle vernachlässigen.

Die wirklich großen Männer der Weltgeschichte haben alle entweder zu meditieren verstanden oder doch unbewusst den Weg dorthin gekannt, wohin Meditation uns führt. Die anderen, auch die begabtesten und kräftigsten, sind alle am Ende gescheitert und unterlegen, weil ihre Aufgabe oder ihr ehrgeiziger Traum so von ihnen Besitz ergriff, sie so besaß, dass sie die Fähigkeit verloren, sich immer wieder vom Aktuellen zu lösen und zu distanzieren. Nun, Du weißt dies ja, man lernt es schon bei den ersten Übungen. Es ist unerbittlich wahr. Wie unerbittlich wahr es ist, sieht man erst, wenn man den Weg einmal verloren hat.“ Zitat Ende
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