Sterben? Oder endlich ICH selbst sein?

Mein KAIROS-ErfolgswegSterben? Oder endlich ICH selbst sein?
Die Geschichte von Anita Moorjani, Autorin des Buches „Dying to be me“, erreichte mich gestern. Sie hat mich berührt und mir einigen „Stoff“ zum Nachdenken gegeben. Hier kommt nun meine „Übersetzung“ und kurze Zusammenfassung für alle, die gerade ein paar Mut machende Impulse gebrauchen können. Die Übersetzung basiert auf einem Video der Website isolsicience.com und ist hier zu finden: http://isoulscience.com/2016/03/woman-dies-and-comes-back-to-life-with-this-incredible-message-for-humanity/

„Am 2.2.2006 fiel Anita Moorjani nach 4jähriger Krebserkrankung ins Koma. Ihre letzten Stunden hatten begonnen, wurde der Familie gesagt. Anita Moorjani selbst nahm diese Situation mit vollem Bewusstsein wahr. Ihr Körper war keine Begrenzung mehr. Sie konnte alles um sich herum – mit 360°-Blick sozusagen – gleichzeitig wahrnehmen. Sie konnte überall zur gleichen Zeit sein. Worauf sie ihr Bewusstsein ausrichtete, war sie. Sie war verbunden mit allen. Sie konnte sehr klar erkennen, warum sie diese Krankheit hatte.

Mit folgender Metapher beschreibt sie ihr „Erleben“: Stellen Sie sich ein total abgedunkeltes Warenhaus vor. Sie haben eine Taschenlampe, um sich ihren Weg zu bahnen. Was Sie mit der Taschenlampe beleuchten, können Sie sehen. Alles andere bleibt im Dunklen. Plötzlich erleuchtet ein großes Licht das ganze Haus. Alles, was es gibt. Bekanntes, Unbekanntes. Schönes, Hässliches. Dinge, die Sie kennen, und Dinge, die Sie nie zuvor gesehen haben. Und plötzlich erkennen Sie: Es gibt so viel mehr als Sie glauben und bisher erfahren haben. Dann geht das Licht wieder aus. Doch jetzt wissen Sie: Der Strahl der Taschenlampe ist Ihre eingeschränkte Wahrnehmung. Und Sie können wählen, wohin Sie ihn richten.

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Ein hohes Ziel ist erreicht! Und dann?

KAIROS-GedankeEin hohes Ziel ist erreicht! Und dann? Sehr häufig ist bei Menschen um uns herum und auch bei uns selbst zu sehen: Wenn ein sehr hoch aufgehängtes Ziel erreicht wurde, hängt man regelrecht durch. Erfolgreiche Menschen erleben immer häufiger Burnout-Syndrome. Manche machen danach ein ganzes Jahr Pause. Unsere Sprache führt uns auch noch in die Irre: Die Ehelichung zum Beispiel nennen wir „Hoch-Zeit“. Wir könnten sie ja auch „JA-Zeit“ nennen. Und in der Mathematik lernen wir den absoluten Hochpunkt oder das absolute Maximum kennen. Was sich immer so anfühlt, als müssten wir das unbedingt mal in unserem Leben schaffen. Das absolute Maximum erreichen, meine ich damit. Und dann? Was gibt es denn noch nach dem absoluten Maxi-mum und der Hoch-Zeit? Noch mehr Maxi und noch höher als hoch. Oder geht’s von nun an nur noch bergab? Woran mag es wohl liegen, dass nach dem kurzen Gefühl des „Ich habe mein höchstes Ziel erreicht!“ die Leere folgt? Haben wir etwa zu viel gekämpft? Haben wir zur falschen Zeit gekämpft? Haben wir zu viel Energie verloren? Haben wir etwas im falschen Moment erzwungen? Haben wir so viel Wichtigkeit draufge-legt, dass gleich mal die Nivellierungskräfte wirksam wurden?
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Sag JA und handle!

KAIROS-Gedanke Sag JA und handle! „Er war alt, sehr alt, sehr gebrechlich, lungenkrank. Der Gang schlurfend, der Körper gebeugt, der Kopf gesenkt. Die Hände geschwollen, die Finger verkrampft. Er ging zum Klavier hin-über, noch vor dem Frühstück. Ein Instrument, das er meisterhaft beherrschte. Mit großer Anstrengung legte er seine Finger auf die Tastatur, veränderte seinen Körper, seinen Zustand. Und dann geschah das Unglaubliche: Plötzlich bewegte er sich und begann zu spielen. Die Finger lösten sich aus der Verkrampfung und streckten sich den Tasten entgegen, wie sich die Blüten einer Pflanze dem Sonnenlicht entgegenstrecken. Sein Rücken straffte sich. Er schien freier zu atmen. Er saß geschmeidig, erhaben, völlig gelöst. Nach einigen Stücken stand er auf. Hoch aufgerichtet, viel größer als vorher, schritt er zum Frühstück und machte anschließend einen Spaziergang.“ Eine Geschichte über den legendären Cellisten, Komponisten, Dirigenten Pablo Casals. Wie kam er dorthin?

Er war überwältigt vom Spiel, von den Tönen. Zu dem, was er tat, sagte er aus tiefstem Herzen JA und handelte. Er ging einen langen Weg mit Licht und Schatten. Doch alles, was er tat, gab seinem Leben Schönheit, Erhabenheit, Größe. Was er tat, hielt ihn vital.

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Mut zum eigenen Leben …

KAIROS-GedankeMut zum eigenen Leben heißt manchmal Mut zum Schmerz.
Vor einiger Zeit wurde ich von einem klugen Jungen gefragt: „Gabriela, warum sagst Du manchmal: Mut zum eigenen Leben ist manchmal schmerzhaft. Mut zum eigenen Leben heißt also manchmal Mut zum Schmerz.“ Mmmh, eine große Frage. Nach einigem Nachdenken gab ich folgende ausführliche Antwort: „Wenn wir GEGEN unser eigenes Leben leben, leben wir GEGEN unsere Energie. So, als würden wir immer dann die größten Leistungen abfordern, wenn wir gerade völlig erschöpft sind. So, als würden wir partout etwas durchsetzen wollen, obwohl es gerade überhaupt nicht klappen will. Gott sei Dank haben wir einen sehr klugen Körper. Damit wir kapieren: „Da läuft etwas verkehrt.“ schickt er uns „Schmerz“. Schmerz ist wie eine Warnleuchte aus dem eigenen Inneren. Sie will Deine Aufmerksamkeit auf etwas lenken.

Die meisten Menschen wollen den Schmerz so schnell wie möglich einfach nur loswerden. Egal wie. Betäuben ihn. Beschimpfen ihn. Bekämpfen ihn. Würden sie sich stattdessen dem Schmerz widmen, könnten sie die Baustelle erkennen, an der die Warnleuchte hängt. Und sie könnten die Baustelle bearbeiten, statt sie einfach mit einer Plane abzudecken und Müll draufzuschütten. Sich dem Schmerz zu widmen, erfordert Mut. Weil es Staub aufwirbelt, weil es Mühe macht, weil es dauert. Ist die Baustelle allerdings fein säuberlich beleuchtet und gereinigt worden, kann die Warnleuchte abgehängt werden. Mit anderen Worten: der Schmerz ist weg. Weiterlesen

Das Neue: heiß ersehnt und doch …

KAIROS-GedankeDas Neue: heißt ersehnt und doch … Wieso ist es nur so schwer, Neues, Schönes in das Leben zu lassen? Wieso ist Neues oft heiß ersehnt und doch so zäh zu holen? Das „Neue“ klingt aus dem Wortbegriff zunächst so, wie Kinder intuitiv ihre Welt erobern. Will ich haben! Ist das spannend. Aufregend. Bereichernd. Lebendig. Das „Neue“ hat jedoch irgendwann noch andere Bedeutungen bekommen: Oh, wie verwirrend! Gefährlich! Besitz ergreifend! Lähmend! … Und bringt eben auch Gefühle des Loslassens, des Abschieds, des Fremdelns in unser Leben. Ganz automatisch. Weil es „Altes“ ablöst. Auf jeden Fall heißt „Neues“ auch Wandlung, Distanzierung, Veränderung. Und warum soll Veränderung jetzt so schwierig sein, obwohl so viele wie die Kinder immer wieder danach streben?

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Stur ausharren oder meinem Kairos folgen?

KAIROS-GedankeStur ausharren oder meinem Kairos folgen? Jedes Mal, wenn ich gefragt werde: „Wann weiß ich, dass es Zeit ist, zu handeln?“ (Wir sagen dazu, „meinem“ Kairos zu folgen.) erzähle ich folgende selbst erlebte Geschichte: „Manchmal beschließt unser Leben einen Weg, den wir nie gehen wollten. Und der erschließt sich dann als der beste Weg, den wir jemals eingeschlagen haben.“ Und manchmal muss uns das Leben dann erst einen „Wasserschaden“ liefern, damit wir in Bewegung kommen und uns zu unserem „besten Weg“ hinbewegen.

So geschehen in meinem eigenen Leben, das erst durch den besagten Wasserschaden eine neue Wendung nehmen konnte. Stur habe ich in der „alten Wohnung“ gesessen, weil ich sie so schön fand. Und weil ich Jahre zuvor entschieden hatte, dort „für immer“ bleiben zu wollen. Dass die Zeit nach vielen Ereignissen längst rum war, hat mein Verstand ignoriert. Er fand eine Vielzahl „vernünftiger“ Argumente fürs Ausharren.
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Die Ur-Bedeutung der KAIROS-Lebensphasen

KAIROS-GedankeDie Ur-Bedeutung der KAIROS-Lebensphasen: Wer möchte nicht gerne wissen, was im JETZT des Lebens wichtig ist? Was Liebe, Erfolg oder Zeit bedeuten? Wir fragen innerlich ständig danach und wundern uns häufig, wie sich Bedeutungen verändern. Nun hat uns das kairologische Wissen endlich Anhaltspunkte geliefert, mit denen wir uns selbst in jedem Augenblick des Lebens einfach besser verstehen können. Und die anderen Menschen um uns herum gleich mit. So habe ich es mir heute zur Aufgabe gemacht, Ihnen einmal die Ur-Bedeutung unserer Lebensphasen vorzustellen. Und hoffe natürlich, dass Ihnen schon beim Lesen die eine oder andere Erkenntnis zufliegt.

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Liebe ohne Bedingungen!

Liebe ohne BedingungenLiebe ohne Bedingungen! Kairologisch gesagt: So wunderbar kann Resonanzentfaltung sein.
Ein Text von Sandy Stevenson, ins Deutsche übertragen von Sigrid Helermann-Walthen, U.K.,
„lief“ mir heute über den Weg und „wollte unbedingt“ an Sie weitergereicht werden. Lieben Dank auch an Christina Broda, die uns damit schon einmal erfreute. Hier ist er also:

Ich liebe Dich wie Du bist.
Während Du auf der Suche bist nach Deiner eigenen besonderen Art, mit der Welt um Dich herum in Beziehung zu treten, ehre ich Deine Entscheidungen, auf welche Weise Du Deine Lektionen lernen möchtest.

Ich weiß, dass es wichtig ist, dass Du genau der Mensch bist, der Du sein möchtest und nicht der, den ich oder andere erwarten. Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für Dich das Beste ist, obwohl ich vielleicht manchmal meine, es zu wissen. Ich war nicht dort, wo Du warst, und ich habe das Leben nicht aus Deinem Blickwinkel gesehen.

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Wer seinen Weg geht, dem wachsen Flügel.

Christina Broda

Christina Broda

Wer seinen Weg geht, dem wachsen Flügel. So sagt eine alte Zen-Weisheit. „Ja“, mögen Sie jetzt vielleicht denken, „ist wohl was dran“. Aber warum das so ist, können Sie sich das auch erklären? Lassen Sie mich das Pferd von hinten aufzäumen, um es Ihnen zu verdeutlichen. Was passiert, wenn wir einen Weg gehen, der nicht unserer ist?

Er ist vielleicht zu steil und so müssen wir schrecklich schnaufen, vielleicht ist er zu steinig und so schmerzen uns die Füße in unseren dünnen Sohlen, oder vielleicht ist er nur eine Betonpiste und damit für uns viel zu langweilig, vielleicht geht er durch einen finsteren Wald und ist damit für uns viel zu bedrückend. Wenn es nicht unser Weg ist, dann hat er immer irgendeinen Aspekt, der uns Kraft oder Freude oder beides zusammen raubt.

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“Ich selbst sein! Wie geht das nur?”

KAIROS Gedanke“Ich selbst sein. Wie geht das nur?” Ich selbst sein und mein eigenes Leben leben: Das wünschen sich die meisten – zumindest mir bekannten – Unternehmer und Unternehmerinnen. Und haben bei diesem Thema gleich immer diese eine Frage in den Augen stehen: „Wie geht das nur?“ Dabei haben sie meistens ihr Leben außerhalb der eigenen, privaten vier Wände im Kopf. Ihr Leben im Umgang mit Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeitern, …

Wir Unternehmer-Menschen werden viel zu oft geleitet von Fragen wie: „Wenn ich meine Wahrheit formuliere, verliere ich dann vielleicht den Auftrag?“ Oder: „Was soll denn mein Kollege nur von mir denken?“ Oder: „Ich fühle sehr genau, dass ich nur anerkannt werde, wenn ich mich SO oder SO gebe!“ Das ist schade, finde ich. Und immer wieder macht sich der Gedanke breit: „Ich würde ja so gerne, … Doch: Wie geht das nur?“

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