Herzklopfen.

Herzklopfen. Können Sie sich noch erinnern, wie sich der erste Tag Ihrer Selbständigkeit angefühlt hat? Als Ihr Baby „Unternehmen“ endlich in der Welt war? An das Gefühl der Freiheit, das es Ihnen gab? An die Herzklopfen, die Sie hatten? Waren es Herzklopfen der Freude? Oder welche Note hatten sie? Wie lange ist das her? Und jetzt machen wir doch einmal gemeinsam einen Gefühlsschwenk auf heute. Hat sich etwas verändert? Was hat sich verändert? Fühlen Sie sich heute besser als „damals“ oder wie?

Ich habe heute für Sie einmal ein paar Fragen zusammengestellt, die ich mir selbst immer wieder beantworte. Ja, immer noch. Nach nun knapp 17 Jahren als Unternehmerin. Weil ich einfach immer bewusst wahrnehmen möchte, ob und wie sehr mein „Herz noch für das klopft“, was ich täglich tue. Hier sind sie. Vielleicht mögen Sie sich diese Fragen ja auch einmal beantworten.

W o r a u f habe ich mich zu Beginn besonders gefreut?
War mein „Baby“ etwas, wohin mein Herz mich geführt hatte?
Was habe ich den Menschen in meiner Umgebung gesagt über mein Warum?
Wie bin ich auf meine möglichen Kunden zugegangen?
Habe ich mir gestattet, diesen Menschen mein „Herzklopfen“ zu zeigen?
Wie sicher habe ich mich gefühlt und wie groß war mein Vertrauen?
Wie gerne bin ich morgens aufgestanden?
Wie bin ich mit Ecken, Kanten, Umleitungen, Warten, Zurückstecken … umgegangen?
W o r ü b e r habe ich mich zu Beginn besonders gefreut?

Und wie sah das alles nach einem Jahr, nach zwei, drei, vier, … Jahren aus? Und heute? W o r a u f freue ich mich heute ganz besonders? Und w o r ü b e r freue ich mich heute ganz besonders? Ist das, was ich tue immer noch etwas, wohin mein Herz mich geführt hat?

Chris de Burgh gibt uns mit einem leisen Song genau diese Ermutigung:
„Geh, wohin Dein Herz Dich führt.“

Und wissen Sie, was das Tolle an diesen Fragen und Antworten ist? Sie geben uns Signale für Veränderungen, auch unternehmerische Veränderungen. Und die können – auch wenn sie so manches neu werden lassen – von Menschen, unseren Kunden und allen Mitwirkenden viel leichter angenommen werden. Weil sie spüren, dass sie „von Herzen“ kommen. Denn was ist schon ein Unternehmen ohne ein Herz, das vor Freude klopft?

Ihnen allen wünsche ich eine Woche voller schöner Herzklopfen-Erlebnisse und grüße Sie herzlich,
Ihre Gabriela Linne

16. März 2011

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