Wenn einem Kairos-Koch die Energie ausgeht.

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Wenn einem Kairos-Koch die Energie ausgeht. Stellen Sie sich vor, Sie seien von Beruf Koch. Sie beherrschen Ihr Geschäft, legen Wert auf die besten Produkte, haben gelernt, wie man aus ihnen schmackhafte Speisen bereitet. Doch dann stellen Sie fest: Der Herd funktioniert nicht, wie erwartet. Die eine Herdplatte bleibt kalt, die andere glüht, obwohl sie gar nicht im Einsatz ist. Der Backofen hält die eingestellte Hitze nicht. Sie müssen sich umstellen, fangen wieder von vorne an, werden zu spät fertig. Sobald Sie glauben, die Sache wieder im Griff zu haben, ändert sich erneut die Logik, nach der der Herd arbeitet.

In diesem Bild sind Ihr Fleisch und Gemüse, Ihr Fachwissen und Werkzeug der Input, das geplante Essen der Output. Dazwischen geschieht das Eigentliche. Es muss nämlich in einer bestimmten Weise Energie zugeführt werden. Fleisch und Gemüse brauchen eine bestimmte Zeit, Kraft und Bearbeitung, damit es schmeckt.
Genauso ist es mit unserem Lebenswerk. Jeder von uns ist ein solcher Koch. Alles, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, ist unser Input. Wie wir damit umgehen, entscheidet über den Output. Entscheidend ist, was dazwischen geschieht. Es kommt darauf an, wie wir zu dem, was uns gegeben ist oder was wir uns aneignen, in Beziehung gehen. Wie wir für etwas oder jemanden „brennen“, verändert sich. Was uns vor Jahren begeistert hat, lässt uns auf einmal kalt. Freunde von einst verschwinden. Die eine Liebe erkaltet, die andere flammt auf. Überzeugungen von gestern fühlen sich kraftlos an. Beruflicher Eifer erstarrt zur öden Routine. Manchmal tun wir, als ob noch Strom da wäre. Manchmal wollen wir noch etwas erzwingen, besorgen uns einen neuen Herd.

Die Wirksamkeit der Kunstfertigkeit des Kochs hängt praktisch davon ab, wie seine Energiequellen funktionieren. Genauso hängt unser Lebenserfolg wesentlich an der Logik unserer Lebensenergie. In der Kairos-Wissenschaft nennen wir die Felder der Lebensenergie Kairos-Energiefelder, auch Kreativfelder. Sie enthalten die Kräfte, Muster und Tempi, von denen abhängig, was bei uns zwischen Input und Output geschieht. Wenn also einem „Kairos-Koch“ die Energie für ein geplantes „Menü“ ausgeht oder sich ändert, weiß er sofort, was zu tun ist.

Noch besser: Ein geübter „Kairos-Koch“ kann die Wahrscheinlichkeiten der Energie-Veränderungen schon im Voraus benennen und entsprechend handeln. Und stets einen Output planen, der ihm leicht gelingen kann.

Eine gute Woche mit guter Energie
Ihre Gabriela Linne

Kairos-Leittext vom 12. März 2014

P.S. Die Geschichte stammt von Dr. Karl Hofmann. Vielen Dank dafür.

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