Ansprache an den Zweifel

Ansprache an den Zweifel: Kennen Sie Ihren Zweifel? Diese kleinen Worte: „JA, ABER …“ und schon ist er da: MEIN Zweifel. Also ICH möchte so bleiben, wie ich bin, und immer mutig, voller Vertrauen und innerer Überzeugung durch jeden Tag gehen. Aber: mein lieber Zweifel, der steht doch tatsächlich immer wieder mal „ungebeten“ haushoch vor mir und schaut auf mich runter. Ich denke und starre von unten hoch: Doofer Zweifel, warum stehst Du da eigentlich so groß vor mir?

Oh, da meldet sich etwas in meinem Innern. Mein EGO sagt plötzlich: „Na ja, vielleicht bist Du ja einfach nicht gut genug. … Und schon zucke ich zusammen und fühle mich ganz klein.

Jetzt reicht’s aber! „Du, Zweifel, weißt Du eigentlich, was ich habe!!! ICH habe im Gegensatz zu Dir HERZBLUT. Und VERTRAUEN. Und LIEBE.“ Das Ego verstummt und sein Geselle, der Zweifel, zuckt nun zusammen, schaut mich überrascht an, hustet und beginnt schrumpfen. Mit einem letzten „verzweifelten“ Blick auf das Ego. …Toll, bin ich also von etwas richtig überzeugt, schrumpft mein Zweifel einfach weg. Sorry, wieso? Na klar, in meiner Überzeugung steckt doch mein ganzes Herzblut drin, meine Liebe, meine Freude, meine Begeisterung. Meine tiefste innere Überzeugung eben. Dann ist für einen Zweifel-Popanz: „ja, aber“ kein Platz mehr.

So freue ich mich fröhlich weiter an meiner inneren Überzeugung, bin mir in meinem Tun sicher, vertraue meiner inneren Grundeinstellung und weiß um meinen inneren Wert. Und das alles darf sogar ansteckend sein. … Vielleicht für Sie? Viel Spaß bei Ihren Ansprachen an Ihren Zweifel und eine ansteckend, überzeugende Woche wünscht Ihnen herzlichst

Ihre Anke Bohl
Kairos-Leittext 2. März 2011

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