Das Pendeluhr- oder Metronom-Phänomen

Haben Sie schon einmal das Pendeluhr- oder Metronom-Phänomen beobachtet? Toll zu sehen, wie sich innerhalb von etwa 2 Minuten der Takt aller „Beteiligten“ aneinander angleicht. Können Sie sich vorstellen, dass das bei Menschen ähnlich funktioniert. Menschen möchten mit anderen in Beziehung, im Gleichschwung, in Resonanz sein. Das ist ein tiefes menschliches Bedürfnis. Darum suchen wir uns auch immer wieder Verbindungen, die uns das Gefühl gemeinsamer Schwingung geben. Was hat das nun mit unserem unternehmerischen Tun zu tun?

Ich beobachte seit vielen Jahren sehr unterschiedliche Unternehmer-Typen. Eine Unterscheidung ist mir dabei besonders aufgefallen, nämlich die zwischen Mangel-Typen und Fülle-Typen. Was ist das denn? Mangel-Typen sind diejenigen, die alles, was sie haben, tun und möchten aus einem inneren Mangel heraus betrachten. Fülle-Typen sind logischerweise genau das Gegenteil davon: Sie gehen mit einem Gefühl der inneren Fülle an ihre Aufgaben heran. Sie sehen, in dem was sie haben, ihre Materie gewordene Fülle. Sie möchten meistens nur eins: ihrer inneren Gabe = Aufgabe folgen und mit dieser Gabenfülle die Welt bereichern.

Oft werde ich gefragt: Wie komme ich aus meinem Mangel-Empfinden heraus auf die Seite der Fülle? Meine Antwort: Schaut sie Euch an, Eure Fülle. Und damit meine ich vor allem die innere Fülle. Schreibt auf, was Ihr an Fülle habt. Erinnert Euch jeden Tag an diese Fülle. Schaut mit Vertrauen darauf, dass Euch diese innere Fülle täglich zur Verfügung steht. Fragt andere, welche Fülle sie haben. Vielleicht hört ihr etwas, was Ihr auch habt und von Euch als selbstverständlich abgetan oder vergessen wurde. Verbindet Euch mit Menschen, die auch aus der Fülle heraus auf die Welt blicken, damit Ihr Euch gegenseitig immer wieder daran erinnern könnt.

Denn dann beginnt das vor mir anfangs benannte Pendeluhr- oder Metronom-Phänomen zu wirken. Selbst die unterschiedlichsten Fülle-Typen schwingen im Gleichklang der Fülle und verstärken diesen Effekt sichtbar, hörbar und spürbar. Vorsicht dabei, der Gleichklang entsteht natürlich auch auf der Gegenseite der Fülle. Also immer schön aufmerksam sein, mit wem Eure Pendeluhr oder Euer Metronom schwingt. Schaut mal auf diesen Link.

Eine in der Fülle schwingende Woche für alle
Gabriela Linne

27. November 2013
Kairos-Leittext

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