Denken hilft zwar …

Denken hilft zwar, nützt aber nichts. We denken Sie darüber? Sorry, wie gehen Sie damit um?
Spüren Sie den Unterschied, um den es mir heute geht? Den Unterschied zwischen Denken und Tun. Dan Ariely beschreibt in dem von mir sehr gemochten Buch mit dem Titel s.o. ohne „Oder doch?“ in einleuchtenden Beispielen „Warum es uns nicht gelingt, zu tun, was wir tun wollen.“ Welch ein Glück, gibt es dagegen wieder andere Wissenschaftler wie Bruce Lipton, die uns Mut machen. Mut, dass es doch gelingen kann. Nur wie?? Gehen wir doch mal auf eine Denkreise, fangen aber hinten an, beim Tun nämlich. Weil Tun tun wir ja schließlich alle was. Immer.
Frage Eins:
Welche Arten von Tun gibt es?
Antworten: das automatisierte, unbewusste, selbstverständliche,
vertraute, gewohnte … versus das neue, Baustellen im Gehirn
verursachende, andersartige, fremde, ungewohnte …

Frage Zwei:
Erreiche ich mit meiner Art von Tun das, was ich mir vom Leben
wünsche, was mich glücklich und zufrieden sein lässt?
Antworten: Ja versus Nein.

Frage Drei, falls Sie bei Zwei Ja gesagt haben:
Will ich dennoch dem Urtrieb des Universums nach Entfaltung weiter folgen?
Antworten: Ja versus Nein.

Frage Vier, falls Sie bei Drei Ja gesagt haben:
Wie gehe ich vor, um mein bisheriges Glück bringendes Tun noch mehr anzureichern?
Antworten: mir neue Impulse von anderen Glücklichen und Zufriedenen
holen, deren WeltRäume (bitte nur mit Genehmigung!) erforschen,
Anregungen holen, darüber nachdenken versus mir neue Impulse
von anderen Unglücklichen und Unzufriedenen holen, deren WeltRäume
(bitte auch nur mit Genehmigung!) erforschen, Anregungen holen, darüber nachdenken.

Frage Fünf, falls Sie bei Zwei nein gesagt haben:
Antworten: mich von Glücklichen und Zufriedenen fernhalten, deren
WeltRäume meiden, darüber nachdenken, versus mir Bestätigung
von anderen Unglücklichen und Unzufriedenen holen, deren WeltRäume
(bitte auch nur mit Genehmigung!) erforschen, Anregungen holen,
darüber nachdenken.

Wie auch immer wir vorgehen, irgendwie landen wir beim Nachdenken,
oder? Nur, worüber wird nachgedacht? Welche Richtung nimmt das
Nachdenken ein? Welchen Sinn und welchen Zweck hat das Nachdenken?
Soll es das, was ist, bestätigen? Soll es das, was ist, erhalten? Dient es
Altem oder Neuem? Einem Weg ins Glück, in die Zufriedenheit, in die
Entfaltung? Oder welchem Weg sonst?

Ist es gar ein Nachdenken um des Nachdenkens willen. Weil es uns so viele Klugheiten vermittelt, ohne sie je getan haben zu müssen.

Es gäbe an dieser Stelle viele kluge Zitate von klugen Menschen.
Ich verschone Sie heute damit. Lieber schreibe ich Ihnen, warum ich
so gerne vom Denken ins Tun komme. Ja, tatsächlich. Statt zu fragen:
„Wie komme ich ins Tun?“ frage ich lieber: „Warum komme ich ins Tun?“

Meine Antworten für mich waren und sind:
Ich komme so gerne vom Denken ins Tun,
weil gedachte Klugheiten ohne Erlebtheiten leer sind.
weil gedachte Klugheiten ohne Erlebtheiten Hüllen sind.
weil gedachte Klugheiten ohne Erlebtheiten Resonanz verhindern. …

Es reicht in diese Richtung. Nehmen wir lieber die andere:
Ich komme so gerne vom Denken ins TUN,
weil gedachte Klugheiten nach dem eigenen Erleben voll sind.
weil gedachte Klugheiten nach dem eigenen Erleben Inhalt sind.
weil gedachte Klugheiten nach dem eigenen Erleben Resonanz ermöglichen.

Weil aus Klugheiten nach dem eigenen Erleben, durch das eigene Erleben Weisheit entsteht. Entstehen kann. Lebensweisheit. Weisheit, unser [Unternehmer] Leben glücklich, zufrieden, immer weiter entfaltend zu leben. Das gefällt mir. Ihnen auch?

Denken nützt also doch, ist mein Resümee. Wenn wir ins Tun kommen
und wissen, warum.

Eine wunderbare Woche mit vielen Denkanregungen und herzhaftem Tun
Ihre Gabriela Linne

Kairos-Leittext 22. September 2010

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