Wie viel Platz nimmt der Mut in Ihrem Leben ein?

Wenn Sie die Begriffe Mut oder mutig sein hören, was fällt Ihnen dann zu Ihrem eigenen Leben ein? Wann waren Sie mutig? Wie oft sind Sie es überhaupt? Wöchentlich? Täglich? Stündlich?

Als ich vor mehr als 18 Jahren in die Selbständigkeit wechselte, sagte jemand zu mir: „Du bist aber mutig.“ Damals klang es für mich irgendwie gefährlich. Heute würde ich antworten: „Ja, und das jeden Tag.“ Heute weiß ich nämlich, dass Mut eine Bewusstseinsebene beschreibt, auf der sich zum ersten Mal wirkliche KRAFT zeigt (siehe David R.Hawkins, „Die Ebenen des Bewusstseins“). Heute weiß ich nämlich auch – und zwar durch eigene Erfahrung – dass: Zitat Hawkins „Mut die Bereitschaft beinhaltet, Neues auszuprobieren und sich mit den Wechselfällen des Lebens auseinander zu setzen. … Und: Dass Menschen auf dieser Ebene der Welt so viel Energie zurückgeben, wie sie nehmen.“ Zitat Ende

Das klingt schön, stimmt’s? Und wie sieht es nun tatsächlich im Leben mit dem Mut aus? Wie viel Platz nimmt der Mut wirklich täglich in Ihrem Leben ein? Anders herum gefragt: Was hält Sie möglicherweise gerade jetzt, heute, im Augenblick, davon ab, mutig zu sein? David R. Hawkins
würde diese Frage vielleicht – mit Blick auf die schwächenden Bewusstseinsebenen „vor“ dem Mut – wie folgt weiter aufdröseln:

- Wie oft schämen Sie sich?
- Wie oft empfinden Sie Schuldbewusstsein?
- Wie oft fühlen Sie sich irgendwie apathisch?
- Wie oft sind Sie traurig, haben Verlustgefühle, sind niedergeschlagen?
- Wie oft haben Sie Angst?
- Wie oft bemerken Sie Ihre Begehrlichkeit, wollen Sie etwas anhäufen,
sind Sie gierig oder gar süchtig nach etwas?
- Wie oft sind Sie wütend? Destruktiv oder konstruktiv?
- Wie oft sind Sie stolz?

Wie viel Energie bleibt dann noch für den Mut? Mit dem Sie die schon zitierte Kraft haben, dem eigenen Leben zu begegnen – ganz egal, was um Sie herum geschieht. Mit dem Sie immer weiter wachsen, sich immer weiter entfalten, immer mehr Sie selbst sind.

Woran Sie Mut ganz deutlich wahrnehmen? An den Momenten, in denen Sie dankbar, freudig, anregend, produktiv, stimulierend, eben einfach „kraftvoll“ sind. Haben Sie sie mal zusammen gezählt?

Eine kraftvolle Woche für Sie mit vielen mutigen Kairos-Momenten
hre Gabriela Linne

7. November 2012
Kairos-Leittext

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