Kairos-Marketing: Ein Unternehmen ist ein Verb.

Jedes Unternehmen ist ein Verb. Haben Sie schon einmal im Sinne des Kairos-Marketing darüber nachgedacht, für welches Verb Sie stehen? Für welches „eine“ Verb, meine ich. Und bitte, wenn jetzt Verben kommen wie: verkaufen, erreichen, gewinnen oder ähnlich, dann sind das für mich „Holzweg-Verben“.

Meine Frage zielt auf ein Verb, Ihr ganz eigenes Verb, das sofort mit anderen Menschen in Resonanz geht. Das bei anderen Menschen sofort ein inneres Kopfnicken oder Kopfschütteln, ein inneres „Bravo!“ oder „Oh je!“ und manchmal sogar den „Harry-und-Sally-Effekt“ bewirkt. Was natürlich nur passiert, wenn dem Verb auch Taten folgen. Das ist ja klar. Die Menschen erinnern sich immer besser an Unternehmen, die wissen, was sie mit „ihrem Verb“ bewirken wollen. Und wenn sie das permanent konsequent erleben, wird aus dem Unternehmen irgendwann eine Marke.

Das Verb ist sozusagen die Brücke vom Unternehmen zur Marke. Getragen wird das Verb übrigens von Ihrer Vision. Sie bringt nämlich Ihre Vision zu den Menschen. Allerdings nur, wenn sie einen dauerhaften Wert verkörpert. Es gibt übrigens eine Korrelation zwischen einem Verb, getragen
durch die Vision, und dem Bekanntheitsgrad eines Unternehmens/einer Marke. Weil Verben sprechen. Und: Verben trauen sich was. Verben handeln. Verben halten aus. Das sind Gründe, warum Menschen sie hassen oder lieben. Was gut ist, denn beides ist eine Form der Beachtung.Große Marken haben immer ein Verb. Beispiele, die Sie kennen: Nike ermutigt. Benetton protestiert. Und wie heißt Ihr Verb?

Eine schöne Woche und viel Freude an Ihrem Verb
Ihre Gabriela Linne

18. Juli 2012
Kairos-Leittext

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