Etwas aufgeben für das Glücklichsein?

Das ist ja komisch, ich soll etwas aufgeben für das Glücklichsein? Immer wieder höre ich die Frage: “Was brauche ich wohl noch, um glücklich zu sein?“ Nun erhielt ich neulich von einem Unternehmer eine Mail, die einen ganz anderen Blick auf das Glücksstreben lenkte. Mit der Frage nämlich: „Was
können Sie aufgeben für Ihr Glück?“ Hier kommen die Antworten dazu:

1. Geben Sie auf, für andere “richtig” sein zu wollen. Anfangs fällt es vielleicht schwer, wenn andere signalisieren: „Du bist verkehrt.“ Denken Sie doch mal „Ich bin gut so wie ich bin.“

2. Geben Sie auf, alles kontrollieren zu wollen. So erlauben Sie auch anderen, zu sein wie sie eben sind. Und wissen Sie was: Die anderen sind auch richtig. Auf ihre Art halt.

3. Geben Sie auf, zu tadeln, zu beschuldigen, zu rügen. Sich selbst und andere. So behalten Sie Ihre Kraft und übernehmen Verantwortung für Ihr Leben.

4. Geben Sie auf, selbst verletzende Selbstgespräche zu führen. Oder glauben Sie immer noch, was Ihre „Tonbänder“ im Kopf Ihnen schon seit Jahren erzählen? Schalten Sie sie ab.

5. Geben Sie Ihre selbst begrenzenden Behauptungen auf. Die meisten Menschen können mehr, als sie jemals gedacht haben. Fliegen Sie doch einfach mal los, wie eine Hummel z.B.

6. Geben Sie auf, sich zu beschweren. Über die vielen, vielen Dinge, Menschen, Situationen … Nur was Sie über all das denken, macht Sie unglücklich.

7. Geben Sie auf zu kritisieren. Wir sind alle verschieden. Wir sind alle gleich. Wir wollen alle glücklich sein. Wir wollen alle verstanden sein. Wir wollen alle geliebt sein.

Weitere Antworten:

8. Geben Sie auf, andere beeindrucken zu wollen. Jemand anderes sein zu wollen, als Sie wirklich sind, ist einfach zu anstrengend. Wenn die Masken ab sind, lebt’s sich leichter.

9. Geben Sie auf, Veränderungen zu verhindern. Veränderungen sind Entfaltung. Veränderungen sind Wachstum. Lassen Sie es zu, und plötzlich öffnen sich neue Türen.

10. Geben Sie auf, alles zu etikettieren. Wenn Sie Ihre Etiketten mal entfernen, entdecken Sie plötzlich Neues. Es könnte Sie glücklich machen.

11. Geben Sie Ihre Ängste auf. Es sind nur Illusionen. Es ist alles nur in Ihrem Kopf. Korrigieren Sie Ihre Kopfideen und plötzlich entsteht ein Feld neuer Möglichkeiten.

12. Geben Sie Ihre Entschuldigungen auf. Sagen Sie ihnen, sie sind “gefeuert”. Sagen Sie ihnen, Sie haben jetzt Besseres zu tun: zu wachsen, zu arbeiten, sich zu freuen.

13. Geben Sie die Vergangenheit auf. Auch wenn die Vergangenheit so viel besser aussieht als die Gegenwart. Und die Zukunft so Furcht erregend daher kommt. Seien Sie einfach da, jetzt!

14. Geben Sie „Anhaftungen“ auf. Sie sind wie “klebrige Energien”, die von Angst und Gewohnheit genährt werden. Halten Sie statt dessen Ausschau nach Liebe.

15. Geben Sie auf, die Erwartungen anderer zu leben. Ihrer Eltern, Freunde, Lehrer, ihrer Regierungen, ihrer Medien. … Auf sich selbst hören, macht eindeutig glücklicher.

Eine lange Liste ist das heute, ich weiß. Vielleicht haben Sie dennoch den einen oder anderen Weglass-Punkt entdeckt, der Sie berührt hat. Also dann, weg damit.

Mein Dank für diese Anregung geht an Pascal Bérard, der die 15 Punkte bei Purpose Fairy, Ideas and suggestions about life, gefunden und mir weitergeleitet hat. Ich habe mir erlaubt, sie mit meinen Worten zu übersetzen und kürzer zu fassen.

Eine schöne Glücks-Verhinderer-Weglass-Woche. Denken Sie daran: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ihre Gabriela Linne

2. Mai 2012
Kairos-Leittext

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