Vom Mut zu meditieren

Vom Mut zu meditieren. Heute habe ich eine ganz besondere Mut-Mach-Geschichte für Sie,
meine Geschichte von der „vergessenen Meditation“. Es gibt so viel zu tun gleich im Neuen Jahr. Die Ziele sind hoch gesteckt, die Begeisterung ist da, das TUN hat begonnen und nimmt viel Raum ein. An einem Nachmittag der letzten Woche, als sich eine leichte und völlig ungeplante Müdigkeit breit machen wollte, ergriff ich ein Buch. „Okay,  eine kurze Pause sei gegönnt, aber dann … Es ist schließlich noch … „ Ich schlug das Buch einfach so auf und las: Zitat: “Je mehr wir von uns ver- langen, oder je mehr unsere jeweilige Aufgabe von uns verlangt, desto mehr sind wir auf die Kraftquelle der Meditation angewiesen, auf die immer erneute Versöhnung von Geist und Seele. Und – ich wüsste noch manche Beispiele dafür – je intensiver eine Aufgabe uns in Anspruch nimmt, uns bald erregt und steigert, bald ermüdet und niederdrückt, desto leichter kann es geschehen, dass wir diese Quelle vernachlässigen.

Die wirklich großen Männer der Weltgeschichte haben alle entweder zu meditieren verstanden oder doch unbewusst den Weg dorthin gekannt, wohin Meditation uns führt. Die anderen, auch die begabtesten und kräftigsten, sind alle am Ende gescheitert und unterlegen, weil ihre Aufgabe oder ihr ehrgeiziger Traum so von ihnen Besitz ergriff, sie so besaß, dass sie die Fähigkeit verloren, sich immer wieder vom Aktuellen zu lösen und zu distanzieren. Nun, Du weißt dies ja, man lernt es schon bei den ersten Übungen. Es ist unerbittlich wahr. Wie unerbittlich wahr es ist, sieht man erst, wenn man den Weg einmal verloren hat.“ Zitat Ende
Oohh. Ach so. Danke. Ich hatte verstanden. (Obwohl Hermann Hesse in seinem „Glasperlenspiel“ ja nur von den großen „Männern“ sprach. Es sei ihm verziehen.) Bitte gestatten Sie mir, dass ich Ihnen allen heute Mut zum Meditieren mache. Ich praktiziere es „normalerweise“ seit 20 Jahren –
mit kurzen Vergess- oder Keine-Zeit-Pausen – jeden Tag, morgens und abends. (Den „Meistern in ihrem Fach“ wird übrigens eine Stunde täglich als Minimum empfohlen.) Die Transzendentale Meditation, wie ich sie kenne – ist eine natürliche, sehr einfache Vorgehensweise. Sie entfaltet unser ganzes Potenzial.

Maharishi Mahesh Yogi lehrt das Programm der Transzendentalen Meditation (TM) seit 1957 rund um den Globus. Seine Botschaft lautet u.a.: “Seit Jahrhunderten hören wir, dass im Inneren jedes Menschen ein großes Potenzial verborgen liegt. Es liegt nicht deshalb verborgen, weil es etwa schwierig wäre, es nach außen zu bringen, sondern ganz einfach, weil wir es nicht nach außen bringen – das ist alles.” Aus Unwissenheit sagt jemand: “Oh, ich habe keine Zeit zum Sitzen und Meditieren. Ich habe zu viel zu tun in der Welt. Wo ist da Zeit zum Meditieren? Warum Zeit verschwenden, wir sind aktive Menschen.” Haben Sie den Mut, sich Zeit zu nehmen, zu meditieren? Ich wünsche es Ihnen von Herzen.

Nur das Beste für Sie und herzliche Grüße
Gabriela Linne

Kairos-Leittext 13. Januar 2010

 

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