Wer nimmt Ihnen den ersten Schritt ab?

Jürgen HoppWer nimmt Ihnen den ersten Schritt ab? Inwiefern kennen Sie das auch, dass Sie sich mit Dingen beschäftigen, von denen Sie sagen: „DAS wollte ich doch schon immer mal machen!“ oder „Das kann ich bestimmt besser als Der oder Die!“ oder „Ja, wenn ich diese und jene Voraussetzungen erfüllen würde, dann hätte ich sicherlich schon dies und das gemacht!“? Und aus gegebenem Anlass stelle ich fest, dass die Regel „Hätte, könnte, würde – ist die größte Hürde!“ in den meisten Fällen zutrifft!

Sie können eines tun vor dem TUN: Sie können schauen, hinterfragen, überlegen, überdenken, ob das alles in seiner Konsequenz gut für Sie ist. Doch können Sie es hinterfühlen oder überfühlen? Wenn Sie schon mit der Maßgabe reingehen, Sie finden womöglich einen Grund eine Sache zu lassen, dann dürfen Sie dreimal raten, was da wohl im Ergebnis rauskommt! Das bedeutet, dass Sie es zu null Prozent erfahren, erleben, er-Fühlen dürfen wie es Ihnen ergeht/ergangen wäre, wenn… Wenn Sie ein solches Vorgehen wie oben tätigen, dann seien Sie fair und mutig in Ihren Vorausschauen – frei nach dem Motto „Was, wenn alles gut geht!“ – zumindest dürfen Sie diese Variante auch in Betracht ziehen.
Viele Fachleute sowie die Autorin Bronnie Ware erinnern daran, dass Menschen am Ende ihres Weges eher Dinge bereuen, die sie unterlassen haben statt der Dinge, die sie getan haben! Denn zu Letzterem kann ich ja stehen, selbst wenn ich im Nachgang alles andere als stolz drauf bin – das ist dann Charakter!

Ich gehe bei kritischen Dingen wirklich von hinten an die Dinge heran (wenn ich sie denn tatsächlich beleuchte statt einfach zu machen wie meistens), also: Werde ich dabei sterben? Werde ich sehr lange sehr krank sein oder Schmerzen haben bzw. wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür? Und immer war die Antwort: Ich werde am Leben bleiben und ich werde gesund sein! Solche Gedanken wie „Was könnten die Nachbarn von mir denken?“ oder „Was wird meine Verwandtschaft dazu sagen?“ sind mittlerweile komplett aus meinem Möglichkeitsraum verschwunden, weil für mein ehrliches, tiefstes Inneres absolut obsolet!

Wenn Sie also schon immer mal auf einem Elefanten reiten, mit einem Delfin schwimmen, mit einem Ballon fliegen, mit einem Drachen segeln, mit einem Motorrad fahren, mit einem Tanzpartner in einen Tanzkurs gehen, mit Freunden im Chor singen, einen Marathon laufen, eine Gitarre spielen, ein Buch schreiben, eine Gruppe leiten, eine Weltreise machen, Golf spielen, Ski fahren oder Karate erlernen wollten – dann machen Sie es! Das Gefühl, das Ihnen zu Teil wird, ist einfach grandios.

Ich wette, Sie sind froh, dieses Gefühl selbst mit all Ihren Fasern und Zellen erlebt zu haben oder gar aktuell zu erleben! Den ersten Schritt, mit dem es meistens losgeht, nimmt Ihnen einfach niemand ab und alles andere ergibt sich nach diesem häufig wie vom Selbst!!

Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß
Herzlichst Ihr Jürgen Hopp
Kairos-Brief 9. September 2015

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