Leben mit negativen oder positiven Dias

Gabriela LinneLeben mit negativen oder positiven Dias. Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, ob Sie hauptsächlich mit negativen oder positiven Dias in Ihr Leben schauen? Mir war sie neu – bis ich vor kurzem nach vielen Jahren mal wieder das Buch „Transsurfing“ von Vadim Zeland las. Er schreibt dazu: Zitat „Die Vorstellung des Menschen von sich und seiner Umwelt ist oft weit von der Wahrheit entfernt. Für diese Verzerrung sind unsere DIAS verantwortlich. Zum Beispiel mögen gewisse persönliche Mängel Ihnen zu schaffen machen, und Sie erfahren dadurch ein Gefühl der Unvollkommenheit – auch anderen scheinen diese Eigenschaften nicht zu gefallen. …

Wenn Sie dann mit Menschen Umgang haben, schieben Sie Ihr Dia des Minderwertigkeits-komplexes in den Projektor und sehen alles in einem verzerrten Licht. … Dias führen zu Verzerrungen Ihrer Vorstellungen darüber, was andere Leute über Sie denken. Ein Dia ist ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das Dia existiert in Ihrem Kopf, nicht in den Köpfen anderer. Wenn Sie das nicht sehr beunruhigt, kommt keine Verzerrung zustande. Alles ist, wie es ist. Aber es geht nicht einmal darum, was Sie über sich selbst denken, sondern welchen Einfluss das Dia auf Ihr Leben hat. … Sie sehen Ihre Umwelt durch dieses Dia hindurch, wie durch einen Filter. Es ist ein Dia, weil es nur in Ihren Gedanken besteht. … Woraus besteht nun das Dia, auf was für einer Folie sitze es? Die Basis des Dias ist das Gefühl der Wichtigkeit. Dieses Thema will uns anscheinend nicht loslassen.“ Zitat Ende

Negative und positive Dias funktionieren gleichermaßen störungsfrei. So ist es doch sinnvoll, negative Dias zu entsorgen und positive zu entwerfen bzw. einzusetzen. Wie sehen Sie das?
Im ersten Schritt bei der Beschäftigung mit diesem Thema empfehle ich die Fragen:

Welche negativen Dias habe ich?
In welchen Bereichen schieben sie sich immer wieder vor die Linse?
Was möchte ich gerne verbergen, was möchte ich loswerden?

Dias dieser Art werden unbewusst kreiert. Nach ihrer rigorosen Entdeckung sind Sie schon einen Schritt weiter: Sie haben sie ins Bewusstsein geholt. Das Entsorgen braucht dann noch etwas mehr Konzentration. Sie haben nämlich die Aufgabe, im nächsten Schritt den negativen Themen die Wichtigkeit zu nehmen. Wenn Sie aufgeben können, sich zu ärgern, mit einem Thema zu kämpfen, sich zu empören, kehrt Ruhe ein. Und genau die brauchen Sie, um positive Dias entwerfen zu können. Wollen Sie das mal tun?

Nur: Bitte achten Sie gleich von Beginn an darauf, dass Sie auch Ihren positiven Themen keine allzu große Wichtigkeit einräumen. Sonst fangen Sie womöglich schon wieder an zu kämpfen … Alles Positive, was zu Ihnen gehört, kommt nämlich auf Sie zu – von allein. Wenn Sie die Welt durch Ihre positiven Dias sehen.

Eine angenehme Woche wünscht Ihre Gabriela Linne
Kairos-Brief 19. August 2015

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