Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern.

KAIROS-Gedanke 22.7.15Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern. In den letzten zwei Wochen hatte ich nacheinander drei Trojaner auf meiner Computerfestplatte. Sie konnten – Joachim Trott und Ludwig Bock sei Dank – mit einiger Mühe entfernt werden. Nun läuft alles wieder rund. Doch: Als Freundin von symbolhaften Hinweisen beschäftigten mich seitdem die Fragen: „Was sollte mir das Ganze sagen? Was ist überhaupt ein Trojaner?“

Wikipedia half aus: EDV-Trojaner, die Kurzform von Trojanisches Pferd wie wir wissen, bezeichnen ein Computer-Programm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne das Wissen des  Anwenders eine andere Funktion erfüllt.

Eine andere Funktion erfüllt … Gedankensprung: „Habe ich in meinem Inneren möglicherweise auch Programme laufen, die als nützliche Anwendung getarnt sind …? Die ohne mein „bewusstes Wissen“ eine andere Funktion erfüllen? Eine Funktion, die mich behindert oder mir sogar Schaden zufügt? Die mich davon abhält, mit ganzer Kraft meiner Aufgabe nachzugehen, weil sie ständig nervt?“

Ach herrje! Ja genau! So wie ich tagelang mit den Computer-Trojanern beschäftigt war, so beschäftigen uns Trojaner auf unserer inneren Festplatte. Nun habe ich mich heute früh im Gespräch mit Bernhard Schmidt zusammengetan und gemeinsam Trojaner-Beispiele aufgelistet, die viele möglicherweise kennen. Sie sind bewusst so geschrieben, dass gleich die behindernde Funktion deutlich wird:

-       Ich lasse mich leicht ablenken.
-       Ich lasse mich beeinflussen
a)    Offensichtlich = über das, was ich anhöre, anschaue und lese
b)    Unterschwellig = über das, was ins Hören, Schauen und Lesen eingebaut wurde
c)    Offensichtlich + Unterschwellig = indem ich vermeintliche unterstützende Informationen anhöre, anschaue, lese und dabei den Wahrnehmungen anderer folge
-       Ich weiß alles besser.
-       Ich verlasse mich nur auf meine jahrelange Erfahrung.
-       Ich bin schneller gegen als für etwas.
-       Ich schimpfe und bekämpfe Negatives.
-       Ich beschäftige mich mit destruktiven Gedankenkonstrukten.
-       Ich ziehe sofort meine Rolläden hoch, wenn mir etwas missfällt.
-       Ich entdecke immer und überall etwas, was mir missfällt.
-       Ich sage JA, auch wenn ich NEIN meine.
-       Ich übertrage Verantwortung auf andere und finde immer Ausreden.
-       Ich flüchte in Ängste bis hin zu Krankheiten.
-       Ich bin nicht gut genug.
-       Ich übergehe mich.
-       Ich habe vergessen, wer ich bin.

Usw., usw., usw. Können Sie nachempfinden, warum solche Trojaner ein Leben in der vollen Kraft (wir nennen es ein Leben im Kairos) verhindern? Was Sie tun können, fragen Sie sich? Löschen! Wenn Sie nicht wissen wie, holen Sie sich Unterstützung. Und: Laden Sie neue Programme, die Ihnen die Arbeit, das Leben, erleichtern und die Freude machen.

Wenn Sie noch weitere Trojaner identifiziert haben, schreiben Sie uns. Sie helfen anderen damit, sie zu erkennen. Und schreiben Sie uns auch, auf welche Weise sie einige Ihrer Trojaner schon erfolgreich gelöscht haben. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Mit herzlichen Grüßen für eine rund laufende Woche, Ihre Gabriela Linne
Kairos-Brief 22. Juli 2015

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