Kairos-Wissen: Manchmal fühlen wir uns schwach, manchmal fühlen wir uns stark.

Gabriela LinneKairos-Wissen: Warum ist das so, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer?
Nein, ich denke jetzt nicht an Situationen, wie
- „Ich habe zu wenig geschlafen.“
- „Mich erdrücken meine Sorgen.“
- „Ich bin morgens immer müde, aber abends werd’ ich wach (ach nein, schwach …)“
- „Meine Gefühl wechselt täglich, je nachdem was ich zu tun habe.“

Ich meine eine tief liegende Basiskraft, die manchmal höchstens für Aufräumarbeiten oder ein inneres Nacharbeiten nach einer intensiven Handlungsphase reicht. Und manchmal eben wie ein brodelnder Wasserkocher das Wasser zu Dampf werden lässt und unsere Handlungen sprudelnd bis kochend begleitet. Ich meine hierbei Kraft-Rhythmen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken (ganz konkret knapp sieben Jahre).

Die Antwort liegt begründet in einem Rhythmus, der zu uns gehört wie das ständige Ein- und Ausatmen und die kurze Pause dazwischen bis zum nächsten Ein-/Ausatmen. Sie kennen das bestimmt, dass Sie bei sportlichen Aktivitäten (zum Beispiel Krafttraining) beim Ausatmen die größte Energie und „Kraft zum Handeln“ entwickeln. Dieser Rhythmus, über den ich jetzt schreibe, dauert übrigens ganz genau 6,55 Jahre. (Warum das so ist, ist ein anderes Thema.)

Machen Sie doch mal ein kleines Experiment mit sich. Schauen Sie mal ganz ehrlich auf sich, betrachten Ihr aktuelles Energie-Niveau und blicken ein paar Jahre zurück. Was hat sich wie verändert? Wollen Sie im Moment mit dem Verstand betrachtet viele Dinge tun und kommen einfach nicht „in die Pötte“? Oder sind Sie vor kurzem plötzlich – wie fast von allein – so aktiv geworden, wie schon lange nicht mehr? Oder spüren Sie, dass Sie im Moment einfach nur mal Pausieren wollen?

Ich biete Ihnen an: Wenn Sie wissen wollen, ob Sie gerade „einatmen, ausatmen oder sich in der Atempause befinden) schreiben Sie mir gerne Ihr aktuelles Alter (zum Beispiel 49 Jahre und 7 Monate). Das Ein- und Ausatmen begleitet uns nämlich nicht zufällig, sondern über zeitlich (kairologisch) exakt definierte Lebensphasen und kann uns bei unserem täglichen Tun unterstützen. Mit anderen Worten: Wenn wir uns gerade „schwach“ fühlen, dürfen wir mit unserem klugen Wissen einfach nur geduldig warten, bis das „Ein- oder Ausatmen“ wieder dran ist. Damit alles wieder leicht geht – wie beim Krafttraining eben.

Eine angenehme Woche für Sie
Ihre Gabriela Linne
Kairos-Leittext 12. Februar 2015

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