“Hetzt Du noch oder meditierst Du schon?”

Gabriela Linne

Gabriela Linne

“Hetzt Du noch oder meditierst Du schon?” Vielleicht kennen Sie den Satz: Wenn Du es eilig hast, geh langsam! Von Unternehmern höre ich immer wieder, wie sie durchs Leben hetzen und immer mal wieder „außer sich“ sind. Die oft einzige Möglichkeit, sich zu beruhigen, ist das lange Ausschlafen an freien Tagen oder am Wochenende. Aber reicht das aus für ein kraftvolles, erfolgreiches Leben?

Außer sich sein heißt doch: Ich habe mich selbst verloren. Ich bin aus meiner Mitte heraus gerutscht. Ich funktioniere nur noch. Ich folge nur noch dem Ruf anderer, die etwas so sehr Dringendes von mir wollen. Ich bin möglicherweise irgendwie auf einem falschen Weg gelandet. Was würden Sie beim Autofahren tun, wenn Sie das Gefühl bekommen: „Irgend etwas stimmt hier nicht!“ Vermutlich würden Sie kurz anhalten und auf Ihr Navi schauen … Und vielleicht entdecken: „Ach herrje, ich habe aus Versehen auf das falsche Ziel aus meinem Speicher getippt. Kein Wunder …“
KURZ ANHALTEN sind die Stichworte. Frage an Sie: Wie oft halten Sie kurz an? Um sich zu sammeln, durchzuatmen, zu orientieren, neu zu sortieren? Natürlich wissen Sie genau, was jetzt kommt: Tägliches Meditieren ist nämlich tägliches KURZ ANHALTEN, ist tägliches Sammeln … Am besten gleich morgens, bevor Sie sich an Ihre Aufgaben machen, und dann noch abends, bevor Sie zu Bett gehen.

Meditieren hat übrigens eine ganz andere Qualität als das Schlafen, Ausschlafen. Beim Meditieren sind Sie sich Ihrer selbst noch bewusst, holen sich „zu sich selbst zurück“. Die beste Voraussetzung, um alle Aufgaben in Ruhe zu erledigen und mit einem ruhigen Gefühl einzuschlafen. Schön, oder? Also, wann beginnen Sie?

Eine gute Woche wünscht
Gabriela Linne

Kairos-Leittext 26. November 2014

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