Kairos – unser innerer Entschleuniger

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Kairos – unser innerer Entschleuniger. Am 1. September diesen Jahres brachte der „Spiegel“ die Titelgeschichte: „Der Uhr-Mensch“. Haben Sie sie gelesen? Haben Sie gelesen, (es folgen Zitate aus dem Artikel):

  • dass „immer mehr und mehr Menschen schnappatmend durch ihren Arbeitsalltag und sogar durch ihre Freizeit hasten, die allen Segnungen der Moderne zum Trotz immer enger bemessen ist“,
  • dass „die dauernde Beschleunigung nicht noch mehr Menschen krank mache daran liege, dass der Homo sapiens von Natur aus ganz gut darin ist, sich lebensfeindlichen Bedingungen anzupassen“,
  • dass laut Karlheinz Geißler, Professor für Wirtschaftspädagogik „der Herzinfarkt in vielen Fällen tatsächlich ein Zeitinfarkt sei“.

Beim Lesen freute mich sehr, dass inzwischen immer häufiger, zum Beispiel von dem Soziologen Hartmut Rosa, Fragen gestellt werden wie: „Wie viel Geschwindigkeit ist gut für ein gutes Leben?“ Und dem Autor der Titelgeschichte Jörg Schindler bin ich sehr dankbar, dass er sich in seinem Artikel unter anderem dem Begriff der Muße gewidmet hat. Zitat: „Muße, der Begriff stammt vom althochdeutschen muoza ab, bedeutet Gelegenheit, Möglichkeit. Die Möglichkeit, sich frei von permanenten Zwängen zu entfalten.“

Was bin ich froh, dass ich Menschen auf der Suche nach „ihrer Geschwindigkeit“ ihren Kairos und ihr Kairos-Navi, ihren inneren Entschleuniger, vorstellen darf. Und dass ich mit der Verbreitung des umfangreichen Wissens aus der Kairos-Wissenschaft genau diese Menschen aus dem oben beschriebenen „rasenden Stillstand“ heraus begleiten darf.

Und was bin ich nochmals froher, dass es so großartige Kairos-Trainerinnen und Kairos-Unternehmer und Unternehmerinnen an meiner Seite gibt, die dieses Wissen ebenso gerne wie ich in die Welt bringen und sie dadurch ein bisschen menschlicher machen wollen. Einer unserer Leitsätze heißt: „Wer lernt, den „Kairos zu erkennen“, mit seinem Kairos-Navi umgehen zu lernen und in Beziehung zu seinen „Kreativkräften“ zu gehen, beugt jedem  „Zeitinfarkt“, Burnout und sonstigen Verlusten vor bzw. findet wieder in die rechte Spur. Denn wenn der Mensch in seiner Kraft lebt, ist seine Widerstandsfähigkeit eine logische Folge.

Danke Euch allen für die Freude an diesem grandiosen Wissen und besonders immer wieder an Dr. Karl Hofmann für sein bereits 20jähriges, akribisches Tun.

Eine entschleunigte Woche
Ihre Gabriela Linne

Kairos-Leittext 24. September 2014

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