Archiv für das Jahr: 2015

Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig.

Joachim Trott

Joachim Trott

Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig. Kürzlich konnte ich wieder den Unterschied zwischen Chronos und Kairos am eigenen Leib erleben. Ich hatte bei einer Geschäftsreise bewusst nur die Hinreise geplant, um bei einem Termin völlig frei in der Länge zu bleiben. Denn Kreativität benötigt schließlich Freiräume. Die Rückfahrt sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden:

Variante 1: Eine ICE-Verbindung, die ohne Vorausbuchung und Bahncard aber sehr teuer war.
Variante 2: Die preisgünstigste Variante für mich als kostenbewussten Unternehmer war Fernbus bis Stuttgart, Regionalzug bis Tübingen und Stadtbus bis nach Hause. Sie kostet nur ein Drittel von Variante 1. Der letzte Stadtbus fährt unter der Woche allerdings um 0:44 Uhr ab Tübingen Hauptbahnhof. Daher gab es einen spannenden Moment: Würde ich in Stuttgart einen Zug erreichen, mit dem ich vor 0:44 Uhr in Tübingen bin? Laut Plan (Chronos) hatte ich dafür nur 2 Minuten Zeit.

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Leben mit negativen oder positiven Dias

Gabriela LinneLeben mit negativen oder positiven Dias. Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, ob Sie hauptsächlich mit negativen oder positiven Dias in Ihr Leben schauen? Mir war sie neu – bis ich vor kurzem nach vielen Jahren mal wieder das Buch „Transsurfing“ von Vadim Zeland las. Er schreibt dazu: Zitat „Die Vorstellung des Menschen von sich und seiner Umwelt ist oft weit von der Wahrheit entfernt. Für diese Verzerrung sind unsere DIAS verantwortlich. Zum Beispiel mögen gewisse persönliche Mängel Ihnen zu schaffen machen, und Sie erfahren dadurch ein Gefühl der Unvollkommenheit – auch anderen scheinen diese Eigenschaften nicht zu gefallen. …

Wenn Sie dann mit Menschen Umgang haben, schieben Sie Ihr Dia des Minderwertigkeits-komplexes in den Projektor und sehen alles in einem verzerrten Licht. … Dias führen zu Verzerrungen Ihrer Vorstellungen darüber, was andere Leute über Sie denken. Ein Dia ist ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das Dia existiert in Ihrem Kopf, nicht in den Köpfen anderer. Wenn Sie das nicht sehr beunruhigt, kommt keine Verzerrung zustande. Alles ist, wie es ist. Aber es geht nicht einmal darum, was Sie über sich selbst denken, sondern welchen Einfluss das Dia auf Ihr Leben hat. … Sie sehen Ihre Umwelt durch dieses Dia hindurch, wie durch einen Filter. Es ist ein Dia, weil es nur in Ihren Gedanken besteht. … Woraus besteht nun das Dia, auf was für einer Folie sitze es? Die Basis des Dias ist das Gefühl der Wichtigkeit. Dieses Thema will uns anscheinend nicht loslassen.“ Zitat Ende

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Mit Kairos im Fluss des Lebens

Joachim Trott

Joachim Trott

Mit Kairos im Fluss des Lebens kommen sogar Container geflogen … Wer in der richtigen (KAIROS-)Energie ist, der ist im Fluss des Lebens. Und die Lösungen kommen einem entgegen geschwommen oder geflogen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an einen Beitrag von 2012 mit dem Titel „Kommt ein Flipchart geflogen“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/kommt-ein-flip-chart-geflogen-punkt-punkt-punkt-1006309599). Heute war es kein Flipchart, heute war es ein ganzer Container. Und das kam so …

Die Vorgeschichte: Ich war verwöhnt! Ehrlich, sehr verwöhnt. Und dafür verantwortlich war der KAIROS-Unternehmer Michael Krissel und sein Angebot http://www.mein-abfallkalender.de. Denn in Hofheim, wo ich bis vor einem Jahr privat und geschäftlich residierte, wurde ich mit mein-abfallkalender.de steht’s per Mail oder App daran erinnert, wann die Tonnen geleert werden. In meinem jetzigen Geschäfts- und Wohnort Tübingen  gibt es mein-abfallkalender.de nicht. Privat stört mich das nicht weiter, denn zu Hause gibt es große Tonnen, in denen fast immer Platz ist und einen Hausmeisterservice, der die Tonnen rausstellt.

Geschäftlich hatte ich allerdings folgende Herausforderung: In meinem Olivenöl-Unternehmen sind sehr viele Kartons zu entsorgen. Und hier im Gewerbegebiet  Tübingen ist es so, dass die Kartons am Vorabend der Leerung einfach an die Straße gestellt werden (wenn man weiß, wann es so weit ist). Es gibt also keine Papier-Tonnen. Meist habe ich gesehen, wenn meine Nachbarn zum Abfuhrtermin ihre Kartons rausstellten. Aber in letzter Zeit muss ich das verpasst haben. Der Papier- und Kartonmüll im Lager wuchs und wuchs und auch im Büro wurde der Papiermüll unerträglich.

Heute, war es so weit: Die KAIROS-Energie machte sich breit.
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Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern.

KAIROS-Gedanke 22.7.15Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern. In den letzten zwei Wochen hatte ich nacheinander drei Trojaner auf meiner Computerfestplatte. Sie konnten – Joachim Trott und Ludwig Bock sei Dank – mit einiger Mühe entfernt werden. Nun läuft alles wieder rund. Doch: Als Freundin von symbolhaften Hinweisen beschäftigten mich seitdem die Fragen: „Was sollte mir das Ganze sagen? Was ist überhaupt ein Trojaner?“

Wikipedia half aus: EDV-Trojaner, die Kurzform von Trojanisches Pferd wie wir wissen, bezeichnen ein Computer-Programm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne das Wissen des  Anwenders eine andere Funktion erfüllt.

Eine andere Funktion erfüllt … Gedankensprung: „Habe ich in meinem Inneren möglicherweise auch Programme laufen, die als nützliche Anwendung getarnt sind …? Die ohne mein „bewusstes Wissen“ eine andere Funktion erfüllen? Eine Funktion, die mich behindert oder mir sogar Schaden zufügt? Die mich davon abhält, mit ganzer Kraft meiner Aufgabe nachzugehen, weil sie ständig nervt?“

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Der Innere Ruf

Christina Broda

Christina Broda

Der Innere Ruf: Wir haben uns schon öfter über die innere Stimme ‚unterhalten‘. Aber was ist denn eigentlich diese innere Stimme? Ist sie unser klügeres Selbst, weil sie uns ja manchmal rechtzeitig vor etwas warnt? Oder ist sie unser moralischeres, ethisch aufrechteres Selbst, weil sie ab und zu ja auch ganz schön doll mit uns schimpfen kann. (Frage am Rande: Wenn das passiert, spricht die Stimme Sie dann mit ‚Ich‘ oder mit ‚Du‘ an?). Vielleicht aber auch ist sie unser treuester Freund, immer da, und sie nimmt es uns nicht mal krumm, wenn wir sie wissentlich übergehen. OK, so weit zur inneren Stimme für die meisten von uns.
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Mark Zuckerberg interessiert, was wir Kairos nennen.

Dr. Karl Hofmann

Dr. Karl Hofmann

Mark Zuckerberg interessiert, was wir Kairos nennen. Mark Zuckerberg ließ sich kürzlich auf Facebook interviewen. „Auf die Frage des britischen Astrophysikers Stephen Hawking, welche wissenschaftlichen Fragen Zuckerberg gern beantwortet sähe, antwortete der Facebook-Chef: Neben Fragen wie der nach ewigem Leben, ewiger Gesundheit und der Funktionsweise des Gehirns sei er ziemlich neugierig, ob es ein grundlegendes mathematisches Gesetz für menschliche Beziehungen gebe. Ein Gesetz, das steuere, „für wen und wofür wir uns interessieren“. Zuckerberg: „Ich wette, das gibt es.“ (Spiegel online 1.7.15) „Ja, gibt es!“ sagen wir.

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Erfolg! Erfolg? Wie nehmen Sie ihn wahr?

Gabriela Linne und GünniErfolg! Erfolg? Wie nehmen Sie ihn wahr? Was wird doch so viel Hilfreiches, Anregendes, Unterstützendes über Erfolg gesagt und geschrieben. Ringen doch schließlich alle Unternehmer genau darum. Die große Frage dabei ist: Wie nehmen Sie ihn – den Erfolg – überhaupt wahr? Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Sie heute eine veränderte Wahrnehmung haben als früher? Durch die Kairologie wissen wir, dass sich die Wahrnehmungen aller möglichen wesentlichen „Dinge“ unseres Lebens in einem ganz bestimmten Rhythmus verändern. Und zwar weil sich unsere innere Dynamik, unser innerer energetischer Zustand in einem ganz bestimmten Rhythmus verändert. So nehmen wir uns heute mal den Erfolg vor und betrachten ihn aus der Dynamik der Lebensphasen heraus. Der Betrachtungsstartpunkt ist das so genannte „Erwachsenenalter“. Menschen fühlen sich erfolgreich, wenn Sie im Alter von:

Ca. 19 bis 25 ½
Die eigenen Stärken (Fakten/Wissen) in ihrer Welt ausleben und auslieben können.

Ca. 25 ½ bis 32
Sich ihres eigenen Gestaltungshorizonts bewusst werden und ihn anerkannt sehen.

32 bis ca. 38 ½
Mit ihren eigenen Überzeugungen und Ideen auf Resonanz stoßen.

Ca. 38 ½ bis ca. 45
Die eigenen Vernunftprinzipien in ihrer maßgeblichen Welt durchsetzen können.

Ca. 45 bis ca. 51 ¾
Sich den größtmöglichen Gestaltungsspielraum schaffen und ihn nach eigenen Vorstellungen ausfüllen können.

Ca. 51 ¾ bis 58 ¼
Sich des eigenen Sinnhorizonts bewusst werden und ihr Schaffen entsprechend neu ausrichten.

Ca. 58 ¼ bis ca. 65
Mit den eigenen Werken und Sinnvorstellungen bei anderen auf Resonanz stoßen.

Ca. 65 bis ca. 71 ¼
Ihre Lebensweisheit in angemessener Form vergegenwärtigt sehen.

Finden Sie sich in dem einen oder anderen Satz wieder? Oder denken Sie: Zu kryptisch? Dann lassen Sie uns drüber reden, was gemeint ist. Gerne auch bei unseren Kairos-Vorträgen. Übrigens verändert sich unsere Wahrnehmung auch bei anderen wesentlichen Themen: bei der Liebe zum Beispiel oder wie wir lernen. Aber darüber sprechen wir ein anderes Mal.

Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihre Gabriela Linne
Kairos-Brief 2. Juli 2015

Ich verstehe die Welt nicht mehr!

Gabriela Linne“Ich verstehe die Welt nicht mehr!” Wie oft haben Sie diesen Satz schon gehört oder selbst gesagt. Wie oft haben Sie schon gesagt oder gedacht: “Ich verstehe meine Kunden, meine Partner, meine Familie nicht mehr! Und mir fehlt für deren Verhalten jegliches Verständnis.” Verständnislosigkeit ist bei Menschen ein immer wieder auftauchender innerer Zustand, der unser Wachstum auf allen Ebenen behindert. Mit anderen Worten: Die Verständnislosigkeit ist eine Energie-Blockade, eine energetische Sperre mit enormer Wirkung.

Da stellt sich nun die Frage: “Was ist zu tun?” Viele sagen: „Ach, wir trainieren ganz einfach, wie wir die Energie-Blockade überspringen und dann ist alles sofort wieder gut.“ Unsere Antwort ist eine weitere Frage: „Wie fühlt es sich an, wenn Sie sagen könnten: Ich verstehe nicht, doch ich habe Verständnis.“ Ich bringe Verständnis auf für den anderen, für die anderen, obwohl ich sie nicht verstehe.“

Ist Verstehen und Verständnis nicht das Gleiche? Nein. Verstehen wollen ist die Sache des Geistes, des Kopfes, des Egos. Verständnis aufbringen ohne zu verstehen, ist die Sache der Resonanz, des Bauches, des Gefühls. Sobald ich Verständnis aufbringen kann, fließt die Energie wieder – auf allen Ebenen.

Mit KAIROS lernen wir, Verständnis aufzubringen. Sowohl für unsere eigenen inneren Energie-Zustände als auch für die der anderen. Schaffen wir das, sind wir auf den Weg zu einem wohl tuenden zwischenmenschlichen Verständnis. Anderes gesagt: zu der Kraftquelle für Wachstum.

Machen Sie doch jetzt gleich mal einen kleinen Gefühls-Test mit der Frage:
Für wen waren Sie in letzter Zeit verständnislos? Haben Sie jemanden oder mehrere entdeckt? Jetzt suchen Sie sich eine Person aus, für die Sie sehr, sehr gerne Verständnis aufbringen würden, um das Verhältnis zueinander zu verbessern. Nun fragen Sie sich: Was brauche ich, welche Informationen würden mir dabei helfen, Verständnis aufzubringen? Selbst wenn Sie innerlich sagen: „Ich verstehe zwar nicht …?!“ Doch …

Bitte lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen mit Ihrem Gefühls-Test erging.
Eine verständnisvolle Woche und alles Liebe
Ihre Gabriela Linne

KAIROS-Leittext 17. Juni 2015

Was tun, wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan ist …?

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Was tun, wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan ist …?
Sehr häufig sehe ich bei Menschen um mich herum und auch bei mir selbst, dass wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan wurde, einige von uns regelrecht durchhängen. Erfolgreiche Trainer haben immer häufiger Burnout-Syndrome und machen ein Jahr Pause – es sei Ihnen DANN gegönnt – doch inwiefern sollte es soweit kommen?

Und so manches mal führt uns unsere Sprache sogar dabei in die Irre (Danke, lieber Joachim Schaffer-Suchomel); nehmen wir einmal die Wortwahl für die Ehelichung, die wir in unseren und anderen Breiten “Hoch-Zeit” nennen. Es gibt Menschen, die nach diesem wichtigsten Schritt in Ihrem Leben so agieren als warteten sie auf das Ende (Ich gebe zu: ich übertreibe!).

In der Mathematik habe ich einmal den Hochpunkt (absolut oder relativ) kennen gelernt – und da wir es möglichst vielen Bürgern unzugänglich erscheinen lassen wollen, reden wir lateinisch, da heißt es dann (absolutes oder relatives) Maximum (zugegeben: das rafft noch jeder!). Dieses Maximum beinhaltet von der Definition her die Folge: “Von nun an geht’s bergab!” – Und dies erfolgt dann leider auch zu häufig (in Ehen, in anderen persönlichen Bereichen)!
Und ob die unterschwelligen Beeinflussungen im Leben Sie, liebe Leser, tatsächlich erreichen und der sichtbare Erfolg entsprechend aussieht, entscheiden immer noch Sie selbst.

Es gibt nach so vielen Stationen im Leben (Schulbeginn, Schulabschluss, Ausbildungsende, Diplom, Ehelichung, Hauskauf, Geburt der Kinder, Schulbeginn der Kinder, …) weiterhin so viele Stationen in Ihrem Leben wie bisher – WENN Sie bewusst durch Ihr Leben gehen!
Bitte tun Sie das!

Und seien Sie dankbar für die vielen Stationen des Lebens, die Sie in unterschiedlichsten Ausprägungen fordern werden (hoffentlich permanent freudig). Ich persönlich freue mich im Hier und Jetzt schon wieder, wenn unser Chor “NEW62″ (bester Chor der Welt) “Circle of Life” trainiert, übt und performen wird … Ich singe quasi im Hirn schon wieder mit.

Bei allen Umständen, die Sie während Ihres Lebens haben, gilt selbstverständlich auch: “Wie geht es Ihnen heute?” Und wenn es mal anders als gewünscht ist, so nehmen Sie es bitte an – und schauen Sie bitte genau hin! Bitte !!! Und sollte bei Ihnen grad Pause angesagt sein, so denken Sie dran: Sie nehmen nur wieder neu Anlauf – alles zu seiner Zeit!!!

Liebe Grüße und alles Beste Ihnen
Jürgen Hopp

Kairos-Leittext 10. Juni 2015

Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei?

KAIROS-Gedanke 20Mai15Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei? Ach, wie schön, wenn das alles so einfach wäre. Wenn ich genau das all den Menschen zusichern könnte, die mich nach Kairos fragen und wissen wollen, was sie davon haben. Denn: Wenn sie sich schon mit „so einem Thema“ beschäftigen und auseinander setzen, dann soll doch vieles einfach leichter werden. So was wie: Ich werde meine Sorgen los, Ängste los, Schmerzen los.

Ja, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, das würde ich Ihnen wirklich gerne sagen. Und stelle dann gleich die Frage an Sie: „Was sind denn Sorgen, Ängste, Nöte, die Schmerzen verursachen?“ Es ist all das, was wir uns mit unserem Verstand (auch Ego genannt) zusammen reimen. Es ist all das, womit wir uns gewohnheitsgemäß täglich innerlich befeuern. Von früher gelernt, von anderen gehört, von jeher vertraut. Es ist all das, was in unserem Inneren wühlt und brodelt und uns „irgendetwas“ mitteilen möchte.

Genau um dieses „Irgendetwas“ geht’s bei Kairos. Dieses „Irgendetwas“ ist ein Gefühl, ein Drängen – wir sagen eine Dynamik – die uns leiten will. Zu einem Leben, das genau zu uns passt. Damit das gelingen kann, muss jeder von uns dieses Gefühl, dieses Drängen, diese Dynamik verstehen lernen. Sollte jeder von uns diese Zeichen interpretieren können.

Stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs und wollen zu dem Ort fahren, an dem Sie sich zu 100% richtig und aufgehoben fühlen. Von dem Sie aber noch nicht ganz genau wissen, wo es ist. Nun stellen Sie sich weiter vor, Sie fahren kreuz und quer und haben ständig Sorgen, Ängste, Nöte und Schmerzen, dass Sie ihn niemals finden, diesen Platz. Die Zeichen an den Straßenrändern missdeuten Sie oft und Menschen, die Sie fragen, haben auch keinen genauen Plan für Sie.

Doch plötzlich bietet Ihnen jemand das Wissen um ein Navi an, das Sie schon lange besitzen und das Sie garantiert zu „Ihrem Platz“ führen wird. Und dieser Jemand sagt Ihnen: „Auf dem Weg mit Ihrem Navi wird Ihnen weiterhin die eine oder andere schmerzhafte Aufgabe begegnen. Aber Sie können sie einordnen und Sie wissen, das schaffen Sie und es ist nach einer bestimmten Zeitstrecke vorüber. Sie wissen sehr genau, wofür die Aufgabe steht, was sie bedeutet. Und auch dass Sie frei entscheiden können, ob Sie sich ihrer annehmen wollen oder lieber nicht.“

So leben Sie dann zwar immer noch nicht schmerzfrei, aber in Ihr Inneres kehrt Ruhe und Frieden ein. Gepaart mit dem Wissen: „Ich habe es so gewollt.“ Und das finde ich super. Und Sie?

Eine angenehme Woche wünsche Ihnen
Gabriela Linne

Kairos-Leittext 20. Mai 2015