Archiv für den Monat: Juni 2014

Verschiedene Blickwinkel und ihre Wirkung

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Verschiedene Blickwinkel und ihre Wirkung: In dem Buch „Goldene Äpfel – Spiegelbilder des Lebens“ von Kambiz Poostchi (Hrsg.) fand ich folgende kleine Geschichte: „An einem Sommerabend saßen zwei ältliche Schwestern in ihren Schaukelstühlen auf der Veranda vor ihrem kleinen Haus am Rande eines Dorfes. Während sie gemütlich schaukelten, lauschte die eine Schwester dem Chor, der in der kleinen Kirche übte. Der Chor sang eines ihrer Lieblingslieder. Sie blickte die Straße entlang, wo sie das Licht durch die bunten Glasfenster der kleinen Kirche schimmern sah und sagte zu ihrer Schwester: „Ist das nicht die schönste Musik, die es gibt?“

Ihre Schwester, die rechts von ihr saß, blickte zufällig auf die Felder an ihrer Seite des Hauses und horchte auf die Grillen, die in der Dämmerung zirpten. Selig lächelnd schaukelte sie hin und her und sagte: „Ja, das ist eine herrliche Musik, und dabei sollen sie das machen, indem sie ihre Hinterbeine aneinander reiben.“

Nur so viel sei heute dazu gedacht und geschrieben: „So kann’s gehen.“

Ihnen allen wünsche ich eine wunderbare Woche mit der Achtsamkeit auf die verschiedenen Blickwinkel und ihre Wirkung.

Ihre Gabriela Linne
Kairos-Leittext 25. Juni 2014

4:0 oder 0:4? Emotionen sind ansteckend

Joachim Trott

Joachim Trott

4:0 oder 0:4? Emotionen sind ansteckend. Fußball-Deutschland jubelte über den 4:0 Sieg der deutschen Mannschaft. Positive Emotionen so weit das Auge reicht. Jubel, Freude, Glück! Von diesen Emotionen ließ sich jeder gerne anstecken. Ganz anders sah es in Portugal aus. Hier vermehrten sich Emotionen wie Enttäuschung, Trauer, Wut usw.

Das Prinzip der Ansteckung mit Emotionen kennen Psychologen schon lange. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich beispielsweise Depressionen und Glück in Freundesnetzwerken und Dorfgemeinschaften ausbreiten. Auch Überzeugungen und Haltungen, etwa die Abkehr vom Rauchen oder der Hang zu Übergewicht, sind ansteckend.

Was bedeutet dies für uns als Unternehmer? Es ist eine große Verantwortung uns selbst gegenüber: Welche Emotionen und Stimmungen nehme ich bewusst oder unbewusst auf?
Und wenn es mir gerade mal nicht so gut geht. Wird dies durch meine Emotionen gesteuert? Oder bin ich nur in die Emotionssuppe meiner Umgebung geraten, aus der ich mich ganz schnell wieder entfernen kann. Soweit war mir dies bereits bekannt.

Doch jetzt kommt’s: Emotionen sind auch online ansteckend!
Weiterlesen

Was sind Sie sich wert?

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Was sind Sie sich wert? – Ja selbstverständlich „Alles Geld der Welt!“ oder auch „Unbezahlbar!“ hörte und höre ich so manchen sagen. Wie viel Ernst steckt wirklich hinter diesen Worten? Inwiefern setzen Sie, liebe Unternehmer, das um, was Sie sich wert sein sollten? Inwiefern generieren Sie den Umsatz, den Sie sich wirklich wert sind?

Diese Fragen habe ich mir anfangs auch sehr häufig gestellt, als ich mir überlegte, was denn nun meine Stunde bei mir kostet! In dieser Hinsicht erwischte ich mich oft selbst, dass ich Gedanken hatte, wie „Ganz schön teuer“ oder „Dafür darf ein Arbeiter mehrere Stunden an sein Werk gehen!“ und ich vergaß dabei einige wichtige Punkte, die es bei der Preisfindung zu berücksichtigen galt und gilt. Ein sehr gutes Beispiel für den Wert der Arbeit eines jeden Unternehmers stellt ein Dialog dar, den ich mit einer Freundin, die Gitarrenlehrerin ist, hatte. Hier erhielt ich folgenden Gedankengang:  „Du willst einen Musiker engagieren, Du willst, dass er auf Deinem Event spielt! Du kalkulierst und denkst, dass Du jemanden bezahlst, der Musik macht… – soweit so gut…
Weiterlesen

Die Liebe Deines Lebens bist … DU.

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Die Liebe Deines Lebens bist … DU. Mangel und Fülle sind zwei Themen, die uns (damit meine ich die Unternehmer in den Kairos-Workshops) seit einigen Monaten intensiv beschäftigen. Ich sehe die beiden wie zwei völlig verschiedene Räume, in denen ich mich aufhalten, aus denen heraus ich tätig werden kann. Der Mangel-Raum ist düster, mit schwerer Energie gefüllt. In ihm wirkt alles trist und öde.Der Fülle-Raum ist hell, mit leichter Energie gefüllt. In ihm wirkt alles bunt und lebendig. Betreten wir unseren inneren Mangel-Raum und wollen von dort aus unser Leben gestalten, bewegen wir uns wie in einem Sumpf. Betreten wir unseren inneren Fülle-Raum und beginnen von dort aus zu handeln, begegnen uns viele Möglichkeiten für ein schwungvolles Vorankommen.

In dem Buch „Lebe in Deinem eigenen Licht“ von Tom Kenyon und Wendy Kennedy begegneten mir gestern Abend zum Thema Mangel und zur Fülle folgende Sätze: „Wir halten den Mangel an Selbstliebe derzeit für das Hauptproblem. … Nicht eure Beziehungen zu anderen, sondern vor allem Eure Beziehung zu Euch selbst ermöglicht Euch mehr Liebe, Freude, Glück, Fülle, Gesundheit und Lebendigkeit.“
Weiterlesen