Archiv für den Monat: Januar 2014

Mut ist auch nur ein Anagramm für Glück.

Joachim Trott

Joachim Trott

“Mut ist auch nur ein Anagramm für Glück.” Unterwegs höre ich im Radio, wie das Youtube-Video von Julia Engelmann zerpflückt wird. Julia wer? Im Radio tun alle so, als ob sie jeder Mensch kennen müsste. Merkwürdig! Kurze Zeit später sah in Facebook zum (gefühlt) tausendsten Mal das Youtube-Vorschau-Bild eines blonden Mädchens mit Pferdeschwanz. Aus Zeitgründen hatte ich das Video bisher nicht angeklickt. Jetzt kapierte ich: Ach dieses Mädchen ist Julia Engelmann. Die Neugier war geweckt. Haben Sie das Video schon gesehen? Sie finden es hier:

Textausschnitte:
„Eines Tages Baby werden wir alt sein und an all die Geschichten denken die wir hätten erzählen können.“ „Ich bin der Meister der Streiche wenn’s um Selbstbetrug geht.“ „Warum sollen wir was riskieren? Wollen doch keine Fehler machen.“ „Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester die wieder gleichen Vorsätze treu in dein Sektglas und Ende Dezember stellst du fest, dass du Recht hast, dass du sie dieses Jahr wieder vercheckt hast.“ „Du wolltest abnehmen, früher aufstehen, öfter rausgehen, mal deine Träume angehen, die Tagesschau sehen, für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen. Aber so wie jedes Jahr obwohl du nicht damit gerechnet hast kam dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.“
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Innere Fülle: Ich wünsche Dir ausreichend.

Christina Broda

Christina Broda

Innere Fülle: “Ich wünsche Dir ausreichend.” Sind Sie sich ihrer inneren Fülle bewusst? Woran merken Sie das? Wie wirkt sie sich in Ihrem täglichen Leben aus? Leben Sie ganz bewusst die Möglichkeiten Ihrer Fülle? Die innere Fülle und wie wir sie immer bewusster in unser Leben bringen, ist inhaltlicher Schwerpunkt unserer Kairos- Workshops, in sämtlichen Variationen – doch läuft es am Ende immer wieder auf die Fülle zurück. Für die kontinuierlich am Workshop Teilnehmenden ist das ein großes Geschenk und viele positive Erfahrungsberichte zeugen davon, wie Fülle bewusst gelebt, Dinge in Fluss bringt und Dinge sich fügen lässt. Und es macht ja auch viel Freude, überhaupt erst einmal hinzuschauen, über welche Fülle an ‚Fülle‘ jemand verfügt – und meistens ist es dann auch noch viel mehr als gedacht. Manchmal erschlägt sie einen geradezu, bevor man sie liebevoll annehmen kann. In diesem Zusammenhang möchte ich heute eine Geschichte von Gabriele Ramos mit Ihnen teilen, die ich im Internet entdeckt habe: Ich wünsche Dir ausreichend:
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Über den Wert des Atemholens

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Über den Wert des Atemholens sagte Dschuang Dsi: „Das Bewusstsein der Geschöpfe ist durch das Atemholen bedingt.” Eine interessante Gedankenverbindung, fand ich, als mir das Zitat kürzlich beim Atemholen begegnete. Ist es doch tatsächlich so, dass wir ab und zu sagen: „Ich brauche mal Zeit zum Atemholen.“ Was tun wir dabei? Wir machen uns bewusst, in welcher Situation wir uns gerade befinden, können uns neu sortieren, neu einschwingen und mit ein wenig Einfühlung sogar unseren Tages- und Arbeitsablauf neu strukturieren.

Auf der Website des Awakening Women Institutes fand Behija Becker diesen schönen Text dazu: „Atme. Atmen kann Dein Leben verändern. Wenn Du Dich gestresst und überwältigst fühlst – atme. Es beruhig Dich und hilft Dir, Spannungen abzubauen. Wenn Du Dir Sorgen machst über das, was auf Dich zukommt, oder in etwas gefangen bist, das bereits geschehen ist – atme. Es vermag Dich in diesen Moment zurückzubringen. Wenn Du mutlos bist und nicht mehr erkennen kannst, welcher Sinn in Deinem Leben liegt – atme. Es wird Dich daran erinnern, wie kostbar das Leben ist und dass jeder Atemzug Deines Lebens ein wunderbares Geschenk ist. Mache das Beste aus diesem Geschenk. Wenn Du zu viel zu tun hast oder zerrissen bist zwischen all den Aufgaben Deines Arbeitstages – atme. Es wird Dir helfen, Dich zu fokussieren und Dich auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren, die genau jetzt anstehen.“

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Zum Jahresbeginn: Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

Gabriela Linne

Gabriela Linne

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. So langsam widmen sich die Menschen nach und nach wieder ihrer Arbeit, ihren Aufgaben. Hier und da höre ich tatsächlich: „Schade, dass die schöne Zeit vorbei ist.“ Oder: „Jetzt geht der mühselige Alltag wieder los.“ Wenn es passt, zitiere ich dann gerne Khalil Gibran, Von der Arbeit: „Es ist Euch immer gesagt worden, Arbeit sei ein Fluch und Mühsal ein Unglück. Aber ich sage Euch, wenn Ihr arbeitet, erfüllt Ihr einen Teil des umfassendsten Traums der Erde, der Euch bei der Geburt dieses Traums zugeteilt worden ist. […] Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn Ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser Eure Arbeit und setzt Euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten.“

Da wundert sich dann so mancher und antwortet: „Aber wir müssen doch froh sein, dass wir überhaupt irgend eine Arbeit haben. Schließlich brauchen wir das Einkommen für die Miete, das Essen und alles andere.“ Schön und gut. Doch heißt das automatisch, unser Inneres vollständig zu ignorieren, alle Träume zu vergraben, unserem inneren Drängen zu etwas Anderem niemals nachgeben zu dürfen? Und nur auf die Urlaubs- und sonstigen Auszeiten zu warten? „Auf keinen Fall,“ sage ich dazu. „Seien Sie jederzeit wachsam, was Ihre wirkliche Aufgabe sein könnte, die Sie tagtäglich erfüllt. Und gehen Sie darauf zu – in angemessenen Schritten, in einem Tempo, das zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt. Und alles Übrige, was getan werden muss, tun Sie so, wie es Heinz-Günter Gasche sehr schön formuliert hat:
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Über eine intuitive Entscheidung und was sie bewirkte.

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Dies ist eine wahre Geschichte über eine intuitive Entscheidung und nachhaltige Lebensbeeinflussung: “Eines Tages klingelte es an meiner Tür und ich öffnete. Es stand mir ein junger Mann, ca. 30-35 Jahre alt, gegenüber, der mir vom Sehen bekannt vorkam. Ich dachte: „Okay, da will einer ein Autogramm.“ Doch der Besucher ergriff nach der Begrüßung das Wort und sagte: „Warte bitte, es geht nicht um ein Autogramm. Ich bin ein Nachbar. Ich wohne da vorne und brauche bis morgen 7.000 Pfund. Wenn mir einer hier aus der Gegend helfen kann, dann DU!“

„Schöne Scheiße!“, dachte ich, „jetzt kann ich machen, was ich will – es ist auf jeden Fall eine blöde Situation. Gebe ich ihm das Geld, stehen hier morgen 100 weitere Leute, weil der doofe Celebrity ja Geld verteilt. Gebe ich es ihm nicht, so stehen hier morgen 100 Paparazzis und zerfleischen mich in der Yellow Press.“ Intuitiv musste ich nun aus dem Bauch eine Entscheidung treffen. Ich hatte in der Tat soviel Geld zu Hause. Also gab ich es dem Hilfesuchenden mit dem doofen Bauchgefühl: „Was machst Du da eigentlich?“
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