Archiv für den Monat: September 2013

Die innere Haltung beim Verkauf

Haben Sie sich schon mal über die innere Haltung beim Verkauf Gedanken gemacht? Jeder Unternehmer ist auch gleichzeitig Verkäufer. Nur wenn das Produkt oder die Dienstleistung gekauft wird, bleibt das Unternehmen erhalten. Einigen Unternehmern fällt es scheinbar spielend leicht, in die Rolle des Verkäufers zu schlüpfen. Ich kenne jedoch auch viele Unternehmer, die ihre Stärken in anderen Bereichen des Unternehmertums haben. Die „Verkäufer-Rolle“ ist hier eine Herausforderung, ein Wachstumsfeld. Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Und habe festgestellt, dass es sehr stark von meiner inneren Haltung abhängt ob ein Verkauf gelingt, oder nicht.
Zwei Beispiele:
Weiterlesen

Kairos-Frage: Sind Sie auf dem richtigen Weg?

Kairos-Frage: Sind Sie auf dem richtigen Weg? Jeden Morgen stelle ich mir diese Frage selbst: “Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Auf meinem Weg?” Bei einem JA aus tiefstem Herzen lohnt sich jede Anstrengung, auf diesem Weg weiterzugehen. Wie auch immer die derzeitige Aufgabe gerade aussehen mag, wenn das Herz beim Handeln rein und die eigenen Gedanken edel sind, ist die Art des Unternehmens nebensächlich. Vielleicht ist es ja nur ein Wegabschnitt, der letztlich zu der eigentlichen Berufung führt.

Manchmal brauchen wir die Wege, die wir später Umwege nennen. Weil wir dort noch ein paar Erfahrungen einsammeln, die uns irgendwann zugute kommen. Manchmal brauchen wir auch die Schmerzen, die wir auf den sogenannten Umwegen ertragen. Weil wir, durch sie hindurch gegangen, plötzlich entdecken, wozu sie gut waren.

Woher kommt die Antwort auf die Frage: “Bin ich noch auf dem richtigen Weg?” Sie kommt aus ihrem tiefsten Inneren, aus Ihrem Herzen. Das weiß nämlich immer genau, wo Du gerade bist, was gerade dran ist und ob die eingeschlagene Richtung stimmt. Das tiefste Innere ist Dein Kairos-Navi. Es gibt Dir täglich die Hinweise auf die richtige Richtung. Ob Du ihnen folgst, bleibt stets die eigene Entscheidung.

Eine schöne Woche auf dem richtigen Weg
Gabriela Linne

Kairos-Leittext
24. September 2013

Kairos-Leittext: Die Qual der Wahl 2013.

Die Qual der Wahl 2013. Heute waren auch Unternehmer nur Wähler. Dann ist jeder von uns Teil eines dreifachen Kairos-Tests, der sich auf unser historisches Hier und Jetzt bezieht.

Der erste Kairos-Test gilt dem Bewusstsein von uns Wählern. Haben die Parteien die richtigen Themen gewählt? Haben sie einen Sinn für das, was das Volk im Hier und Jetzt als bedeutsam empfindet? Bieten Sie das Produkt an, das die Menschen haben wollen?

Der zweite Kairos-Test gilt den Personen. Haben die Parteien die richtigen Leute an die Spitze gestellt? Können sie mit uns in Resonanz gehen? Erwecken sie den Eindruck, ihnen, ihrer Klugheit, Gerechtigkeit, Verlässlichkeit vertrauen zu können?

Der dritte Kairos-Test gilt der Demokratie als Existenzform unseres Staates. Sind die Leute in ausreichendem Maße dafür zu motivieren, zur Wahl zu gehen? Wie stark ist das Gemeinwesen noch? Wie sehr steht auch die jüngere Generation dazu? Weiterlesen

Die Löffel-Liste: Haben Sie eine?

Der folgende Dialog zu dem Thema Die Löffel-Liste stammt aus dem Film: Das Beste kommt zum Schluss (Originaltitel The Bucket List) mit Jack Nicholson und Morgan Freeman: „Mein Philosophieprofessor stellte uns im ersten Semester eine Aufgabe. Er nannte sie „Die Löffel-Liste.“ Wir sollten eine Liste von allem schreiben, was wir in unserem Leben tun wollten, bevor wir …“ „… den Löffel abgeben. Sehr drollig.“  „Und jetzt nutzlos.“ „Wir könnten es tun. Wir sollten es tun.“

Ich sollte es tun. Ja, ich sollte es tun. Diesen Satz äußern viele, wenn sie auf ihre innere Löffel-Liste blicken. Manchmal für andere hörbar, manchmal nur innerlich, für sich ganz alleine. Haben Sie eine Löffel-Liste? Stehen da auch so Sachen drauf wie:

Weiterlesen

Mit harten oder weichen Augen schauen.

Mit harten oder weichen Augen schauen ist eine Formulierung, die ich bei M. Scott Peck fand. Und die mir noch einmal auf eine bildhafte Weise deutlich gemacht hat, wie ein Leben ohne Leid bewirkt werden könnte. Eine Geschichte dazu: „Der wütende Nachbar: Sie sitzen in Ihrem Büro, haben bis in den späten Abend hinein gearbeitet, räumen noch auf, rücken die Konferenzstühle zurecht. Plötzlich reißt Ihr Nachbar ohne anzuklopfen Ihre Bürotür auf und brüllt Sie mit schneeweißem Gesicht an. Sie sollen sofort mit dem Lärm aufhören. Ihr Verhalten reiche ihm jetzt. Sie fragen nach, was denn los sei. Aber er kann keine Antwort formulieren und geht. Er ist wütend.“ Nun sitzen Sie da und haben zwei Möglichkeiten. Sie schauen mit harten oder weichen Augen auf die Situation:

Weiterlesen