Archiv für den Monat: April 2013

Positive Absicht: Ich meine es doch nur gut …

Im Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) ist eine der Grundannahmen: Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht. Und die unterstelle ich auch den Menschen, die mir in ihrer positiven Absicht etwas „Gutes“ tun wollen – auch wenn ich das gar nicht haben möchte.

Wenn ich krank bin zum Beispiel, dann möchte ich einfach nur meine Ruhe haben und mich gesund schlafen. Das habe ich auch meiner Freundin gesagt, die mich dann trotz. dem mindestens zweimal am Tag anruft, um zu fragen, wie es mir geht und ob sie mir was besorgen soll. Wenn ich dann sage, dass ich nichts brauche, steht sie garantiert kurz vor mittags auf der Matte mit einem Töpfchen Suppe: „Damit Du was zu essen hast und nicht zu kochen brauchst“.

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Entfaltungs-Hürdenlauf: Warum so viele aufgeben.

Bevor ich mit meinem Unternehmen Lakonikos einen echten Entfaltungs-Hürdenlauf startete, sammelte ich Erfahrungen in einem Empfehlungsmarketing-Netzwerk. Eine der Aufgaben dort ist es, Menschen zu erfolgreichen Empfehlungs-Unternehmer auszubilden. Dafür sind natürlich Entfaltungsschritte nötig.

Beispiel: Wenn ich Schwierigkeiten habe, Menschen auf mein Geschäft anzusprechen, dann ist dies eine Hürde, die es – im Sinne der Entfaltung – zu überwinden gilt. Meine Erfahrung: Viele Menschen wollen einerseits erfolgreich sein und erkennen den Nutzen, wie sich ihr Leben dadurch verändern würde. Haben vielleicht sogar große Ziele. Doch andererseits steigen bei der ersten persönlichen Hürde schon 30% aus, weitere 30% folgen bei der zweiten Hürde usw.

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Philosophisch: Über fügsame und widerspenstige Ziele.

Kennen Sie das: Sie legen sich ins Bett, wollen unbedingt schnell einschlafen, weil Sie morgen gleich früh einen wichtigen Termin haben … und das Einschlafen lässt auf sich warten. Je mehr Sie es wünschen, desto weniger erreichen Sie es. In einem Essay von Christopher von Bülow vom 20.12.2002 fand ich hierzu den Begriff „widerspenstige Ziele“.

Mit dem Wunsch nach Entspannung oder auch Sorgen loszulassen oder auch glücklich zu sein verhält es sich oft ähnlich. Je mehr wir es wollen, desto größer wird der Abstand, dieses „Ziel“ zu erreichen. Zitat CvB: „Alles, was er tut, um sein Ziel zu erreichen, entfernt ihn von diesem. Warum ist das so? Weil der Zweck der Zielerreichung außerhalb der Handlung liegt.

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Tage im Kloster: Ab wann wird Innenschau möglich?

Einem Impuls folgend fuhr ich über Ostern nach Maria Laach. Ins Gästehaus des Klosters.Ja, tatsächlich war wenige Tage vorher ein Zimmer freigegeben worden. Andere Gäste im Kloster nannten es Wunder. Wie ich es nenne, wissen Sie, stimmt’s? Ganz offensichtlich war die Zeit für eine Innenschau, für lang ersehnte Tage im Kloster, nun gekommen.

Am Klostergelände erwartete mich ein großes verschlossenes Eisentor. Und das Klostertelefon blieb unbeantwortet. Geduld. Nach wenigen Minuten tauchte eine Klostermitarbeiterin auf: „Ich nehme Sie mit hinein.“ Im Haus begrüßte mich ein Bruder wie ein Bruder. So, als sei ich nach Hause gekommen. Die Innenschau konnte beginnen. Doch begann sie wirklich? Oh nein, denn: im Außen gab es so viel Neues zu schauen:

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