Archiv für den Monat: März 2013

Geselligkeit: das Wichtigste in Ihrem Unternehmer-Leben?

Gestern verbrachte ich ein paar Stunden mit einem im klassischen Sinne sehr erfolgreichen Menschen, für mich ein Vorbild an Einsatzfreude, „Kümmerertum“ und Geselligkeit. Meine neugierige Frage, was ihn am meisten bewege, beantwortete er so, dass mir Goethe einfiel:

„Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren. Alles andere, was uns umgibt, ist entweder nur Element, in dem wir leben, oder Werkzeug, dessen wir uns bedienen. Je mehr wir uns dabei aufhalten, je mehr wir darauf merken und teil daran nehmen, desto schwächer wird das Gefühl unseres eigenen Wertes und das Gefühl der Gesellschaft.

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Ich stecke fest! Was nun?

Das Gefühl “Ich stecke fest!” kennen wir doch alle, oder? Und weil das so ist, haben wir uns vor kurzem genau mit diesem Thema beschäftigt. Es gibt viele Feststeckgründe, die dazu führen, doch um einen haben wir besonders lange gerungen. Er heißt: „Du bist unehrlich zu Dir selbst.“ Fjodor Dostojewski hat es so beschrieben: „Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge.“

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Kairos goes global

Schon gehört von der „Kairos Society“? Junge amerikanische Unternehmer haben sie vor kurzem gegründet, nachdem einige Studenten an der Harvard University damit ganz fünf Jahre experimentiert hatten. Und jetzt agieren sie schon mit 1200 Mitgliedern weltweit. Sie haben nicht lange reflektiert über den Unterschied von Chronos und Kairos.

Sie verstanden, dass es bei „Kairos“ um günstige Gelegenheiten für junge Unternehmer und ihre Ideen geht – und starteten ein globales Netzwerk, für dessen Förderung sie bereits einige große Firmen gewannen. Und so klingt das dann auf ihrer Internetseite: „At the Kairos Society, we view today’s global problems as opportunities for entrepreneurs to focus on the meaningful businesses and innovations that will radically change the world for the better.“

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Leben ohne Kairos?

Leben ohne Kairos heißt Leben mit seinem älteren Bruder Chronos. Schneller, besser, weiter. Und die Menschen wundern sich, warum manchmal alles gelingt und manchmal alles stoppt. Obwohl doch das Gleiche wie vorher getan wird. Aus dem mit Chronos gemessenen Leben wird irgendwann ein Leben ohne Maß. Ein Leben ohne echte Erfüllung. Ein Leben ohne menschliches Wachstum. Ohne Kairos eben.

Dabei suchen doch alle nach ihrem höchsteigenen, erfüllten „maßvollem Menschsein“. Und stellen mit wachsendem Bewusstsein fest: Menschsein wird immer anstrengender – auch die Wege der Lebens-, Unternehmens- und Mitarbeiterführung.

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