Archiv für den Monat: Dezember 2012

Kairos-Weihnachtsgedanken im Kerzenschein

Ich lade Sie ein, sich für Kairos-Weihnachtsgedanken im Kerzenschein dem üblichen Trubel so kurz vor Weihnachten für eine Stunde zu entziehen, sich eine Kerze oder gar die drei Kerzen eines Adventskranzes anzuzünden, und dem Sinn des Ganzen nachzuspüren – im Blick auf das, was wir Kairos nennen,.

Ist Kairos doch der schöpferische Ursprung all dessen, was wir an heilenden, erinnernden, kraftvollen Zeichen und Ritualen haben. Das gilt in besonderer Weise für die Symbole und Rituale rund um Weihnachten. Betrachten Sie zum Beispiel einmal einen Adventskranz:

Vier Kerzen und vier Sonntage bereiten vor auf den Baum voll Licht. Warum vier? Die 4 steht für eine wesentliche Verwandlung. Es geht um eine Verwandlung, die alle betrifft, und eine, die jeden einzelnen angeht. Diese bereitet den Weg für ein Geheimnis, das erst enthüllt werden kann, wenn „die Zeit erfüllt ist“. Es ist das Ereignis einer Geburt, in dem „oben“ und „unten“ eins werden.

Weiterlesen

Der rechte Kairos-Augenblick um einzutreffen.

Der rechte Kairos-Augenblick, um einzutreffen, wird von einem Zauberer so beschrieben:”Es ist ein herrlich sonniger Tag. Die Welt ist noch in Ordnung im Auenland und mein Kollege fährt auf seiner einachsigen offenen Kutsche einen Feldweg entlang. Da wird ihm plötzlich vorgeworfen: „Du kommst recht spät!“ Darauf antwortet Gandalf der Graue: „Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wann er es beabsichtigt.“

Diese Szene stammt aus dem verfilmten Buch „Der Herr der Ringe“. Dank ihr habe ich mir vertiefte Gedanken über den rechten Kairos-Augenblick um einzutreffen gemacht. Im Film unterstützt dieser Satz die Mystik des Zauberers. Ein mystischer Zauberer gibt keine Terminversprechen. Doch stellen sie sich vor, ich würde meinem Kunden so antworten.

Weiterlesen