Archiv für den Monat: Oktober 2012

Sind Sie ein einzigartiger Mensch?

Sind Sie ein einzigartiger Mensch? Schwer zu beantworten … Eigentlich sollte ich an dieser Stelle aus vollem Herzen heraus JA sagen. Doch was bedeutet EINZIGARTIG?

Wikipedia leitet bei dem Begriff „Einzigartigkeit“ gleich zu „Unikat“ über. Unikat (lat. unus einer, ein einziger) bezeichnet die Einzigartigkeit eines Objektes, beispielsweise eines Schriftstücks, Gemäldes oder einer Fotografie, bzw. eines Lebewesens. Alle Lebewesen weisen einen genetischen Code auf, der, in derselben Form, nie wieder auftreten wird.“ (Wikipedia“) Aha, ich bin also einzigartig, weil ich ein Lebewesen bin und aufgrund meines genetischen Codes nur einmal auf der ganzen Welt vorhanden bin.

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Felix Baumgartner und Kairos: Was wäre, wenn …

Zu Felix Baumgartner und Kairos gefragte sagt ein Mann, auf der Straße befragt, sagt zu dem Sprung aus der Stratosphäre: „Toll, das würde ich auch tun.“ Aber das ist eben der Unterschied: Zwischen einer bloßen Absichtserklärung und einer solchen Tat liegt eine Welt – aus unserer Sicht eine Welt verschiedener Dimensionen des Kairos.

Da ist Felix Baumgartner mit seinen 43 ½ Jahren. Was er nun tut, sei schon sein Kindheitstraum gewesen. Mit 28 entscheidet er sich für diesen Weg. Mit 38 hat er die bekannten Mutproben mit dem Fallschirm ausgereizt. Nun entwickelt er sein Programm. Genau eine Generation vor ihm besteigt übrigens ein Reinhold Messner als erster ohne Sauerstoffgerät die höchsten Berge der Welt. Baumgartner will zeigen, dass ein Mensch (ohne den Schutz einer Raumkapsel oder eines Flugzeugs) mit Überschallgeschwindigkeit fliegen kann. Er bereitet sich 5 Jahre systematisch auf diesen einen, letzten Sprung vor, einen Sprung aus 39 Kilometern Höhe – von dem er auch den Rest des Lebens leben will.

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Mitgefühl hängt ab von warmen Händen.

Neulich bekam ich einen Artikel geschenkt mit der Überschrift: Mitgefühl hängt von warmen  Händen ab. Mir fiel dazu gleich ein: Das Halten einer Tasse mit heißem Tee oder Kaffee mag ich gern. Besonders natürlich, wenn meine Hände kühl sind, ist ja klar. Ja, wieso ist das klar? Als Antwort hatte ich bislang immer nur parat: „Warme Händen fühlen sich einfach besser an, finde ich.“

Ein Zitat aus dem genannten Artikel erklärte nun: „Mit warmen Händen haben wir auch warme Gefühle für unsere Mitmenschen. In einer Studie stellten die US-Forscher Lawrence Williams und John Bargh fest, dass körperliche Wärme – hervorgerufen etwa durch das Halten einer warmen Tasse – zwischenmenschliche Urteile und das Sozialverhalten positiv beeinflusst. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie im US-Fachjournal „Science“ (Bd. 322, S. 606).

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Auf dem Weg zu mir hab ich mich oft verlaufen.

Von Peter Maffay: Auf dem Weg zu mir hab ich mich oft verlaufen, die Prügel, die ich bezog taten weh. Auf dem Weg zu mir stand ich oft frierend draußen und hab von dort in ein warmes Zimmer gesehn. Und manchmal liefen mir Tränen übers Gesicht. Das Weitergehn fiel schwer, doch eines wusste ich:

Nein, ich geb niemals auf, auch wenn es noch härter kommt. Sonst verliere ich nur die Achtung vor mir. Und ich steh wieder auf, auch wenn ich am Boden bin, denn ich schaff’s ganz bestimmt. Ich spür es in mir.

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