Archiv für den Monat: Juni 2012

Süßes macht hilfsbereit. Also ran an die Schoko.

Selbst erlebt: Süßes macht hilfsbereit. Da saß ich doch neulich mit jemandem zusammen, der ein bisschen griesgrämig dreinschaute und so gar keine Anstalten machte, meinem Anliegen nach Unterstützung zuzustimmen. „Komisch“, dachte ich, „ist doch sonst ein so hilfsbereiter Mensch. … ???“ Ging nachdenklich in die Küche und kam zurück mit einer Schachtel meiner Lieblingspralinen.

Welch Glück kam die Schoko-Offerte gut an und was glauben Sie? Ja, tatsächlich, hörte ich plötzlich ein „Ach, weißt Du was, ich habe mir gerade überlegt,einen Termin zu schieben und kann doch mit Dir nach Hofheim fahren.“ Abgesehen von der Freude darüber beschäftigte mich meine zunächst absurd wirkende innere Frage: „Sollte etwa die Schoko …?“ Heute ging ich ihr nach und zu meinem größten Erstaunen fand ich bei Gehirn&Geist einen Artikel über die „Süße Hilfsbereitschaft“.

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Das Arbeitsloch und eine Raus-Komm-Idee

Ich jedenfalls sitze gerade in einem solchen Arbeitsloch. Na, schauen Sie jetzt unter Ihren Schreibtisch und suchen? Ist hier etwa auch ein Loch? Denn auf dem Schreibtisch stapeln sich die Haufen? Bei mir auch. Rechts und links auf meinem Schreibtisch sind unschöne Häufchen gewachsen. Oh ha, was da so alles in den letzten Wochen liegen geblieben ist. Warum, fragen Sie?

Es gab viel zu tun und ich habe obendrein eine Aus- und Weiterbildung gemacht. Das kennen sie sicher. Sie gehen auf Fortbildung oder sind sehr in ein neues Projekt involviert oder gehen mit Hingabe einer Tätigkeit nach. Sie sind begeistert von ihrem Tun, alles um Sie herum versinkt in Vergessenheit, und nur noch die Aufgabe steht im Vordergrund. Sie arbeiten mit Inbrunst und dann … irgendwann … sind sie fertig! Alles geschafft! Toll!

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Der Kairos-Schatz auf dem Berg. Ein Märchen.

„Ein Mensch war seit vielen Jahren auf der Suche nach seinem ganz persönlichen Kairos-Schatz. Er hatte erfahren, dass er auf dem Gipfel eines hohen Berges in einer kleinen Höhle versteckt sein soll. Er hatte erfahren, dass er obendrein in einer Schatzkiste versteckt sei, die völlig eingestaubt in einer Ecke der Höhle lag. Sie war kaum noch zu sehen, da sich über die Jahre durch Wind und Wetter, durch Sturm und Wind, durch Eis und Schnee, durch Hitze und Kälte viel Geröll und Gerümpel angesammelt und darauf gelegt hatte.

Er hatte erfahren, dass der Weg nach oben zum Gipfel zeitweise leicht zu gehen, dass er an manchen Stellen allerdings sehr steinig, eng und rutschig sei. Er hatte auch erfahren, dass niemand genau wisse, wie lang jemand für den Weg brauche. Er hatte aber auch erfahren, dass dieser Schatz alles in sich barg, was er sich schon so lange wünschte: Gold und Edelsteine, eine Formel für Wissen und Anerkennung, Freude und Zuversicht, Vertrauen und Liebe und, was das Tollste war, eine Schriftenrolle mit seiner wahren Aufgabe für sein Leben.

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