Archiv für den Monat: Mai 2012

Über durch und halten zum Durchhalten.

Vor ein paar Tagen habe ich mir das Durchhalten mal wieder genauer angeguckt. Es entspricht meiner Natur, Dinge aufzubrechen, in ihren Einzelteilen anzuschauen und sie dann neu zusammen zu setzen. Und das kam zumThema Durchhalten dabei heraus. Das “durch” war für mich schnell mit Zeit identifiziert. Durch die Zeit und mit der Zeit kommen wir einem Ziel (z.B. einem definierten Erfolg) immer näher. Dafür müssen wir allerdings wissen, wo unser Ziele ist. Denn nur, wenn das Ziel klar ist, kann ich mich auf den Weg machen. Sie können also nur durchhalten, wenn Sie Ihr Ziel kennen.

Tipp: Malen Sie sich doch mal aus, wo sie in zwei Jahren, fünf Jahren, zehn Jahren stehen. Was wollen Sie bis dahin unternehmerisch und privat erreicht haben? Und schreiben Sie es auf. Wer sich überraschen möchte, schreibt drei Briefe mit einem Datum in drei, fünf, zehn Jahren auf den Umschlag und liest sie dann wieder. Eine spannende Übung.

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Mein Körper will tanzen, meine Seele will singen.

Vor ein paar Tagen lief mir – wie das im Web so geschehen kann –  folgendes Zitat von Karl Adamek über den Weg: „Mein Geist will sprechen, mein Körper tanzen, meine Seele will singen. “Nun, dachte ich, sprechen? Okay! Mache ich jeden Tag. Tanzen? Jaaa, würde ich ja gerne viel öfter … Da fehlt mir manchmal einfach die Zeit. … Singen? Oooh, wann habe ich das letzte Mal gesungen? Richtig, Silvester/Neujahr 2012. Und das gleich drei Stunden am Stück.

Und seitdem? Na ja, hin und wieder mal im Auto. Ulkig ist, dass es beim Singen keine Ausrede gibt, von wegen „Mir fehlt die Zeit.“ Oder so. Denn Singen geht immer und überall. Warum ich heute darüber schreibe? Ganz einfach: Weil ich mir täglich Gedanken mache, was ich zum „Heben innerer Schätze“ beitragen kann. Je angenehmer für die Menschen, umso besser natürlich. Ist doch toll, dass „Singen so leicht ist und so gut tut.“ Oder? Und obendrein noch, „… wie Experten versichern, unsere Gesundheit und Intelligenz fördert.“

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Kairos-Frage: Sind Sie gut verpackt?

Diese Wohlfühl-Frage, aus meiner heutigen Sicht eine Kairos-Frage, stellte mir meine Mutter immer und sagte dazu: „Kind zieh dich warm an, denn es ist draußen kalt.“ Und wer friert, fühlt sich unwohl. Also habe ich mich immer schön warm angezogen.

In der Schule stellte ich denn bald fest, dass so manche meiner „Verpackungen, sprich Kleidungsstücke, bei meinen Klassenkameraden Belustigung hervorriefen. Das war blöd. Daraufhin fing ich an, mich an anderen zu orientieren, was die denn so als Kleidungsstücke anzogen. Da waren zum Beispiel Sweatshirts „in“. Nun hatte ich ein Problem. Denn diese Kleidungsstücke sahen an mir einfach doof aus. Ich trug sie aber trotzdem, denn wer „in“ sein wollte, trug Sweatshirts. Und so entstand meine erste „richtige“ Verpackung. Zuhause nämlich trug ich keine Sweatshirts.

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Etwas aufgeben für das Glücklichsein?

Das ist ja komisch, ich soll etwas aufgeben für das Glücklichsein? Immer wieder höre ich die Frage: “Was brauche ich wohl noch, um glücklich zu sein?“ Nun erhielt ich neulich von einem Unternehmer eine Mail, die einen ganz anderen Blick auf das Glücksstreben lenkte. Mit der Frage nämlich: „Was
können Sie aufgeben für Ihr Glück?“ Hier kommen die Antworten dazu:

1. Geben Sie auf, für andere “richtig” sein zu wollen. Anfangs fällt es vielleicht schwer, wenn andere signalisieren: „Du bist verkehrt.“ Denken Sie doch mal „Ich bin gut so wie ich bin.“

2. Geben Sie auf, alles kontrollieren zu wollen. So erlauben Sie auch anderen, zu sein wie sie eben sind. Und wissen Sie was: Die anderen sind auch richtig. Auf ihre Art halt.

3. Geben Sie auf, zu tadeln, zu beschuldigen, zu rügen. Sich selbst und andere. So behalten Sie Ihre Kraft und übernehmen Verantwortung für Ihr Leben.

4. Geben Sie auf, selbst verletzende Selbstgespräche zu führen. Oder glauben Sie immer noch, was Ihre „Tonbänder“ im Kopf Ihnen schon seit Jahren erzählen? Schalten Sie sie ab.

5. Geben Sie Ihre selbst begrenzenden Behauptungen auf. Die meisten Menschen können mehr, als sie jemals gedacht haben. Fliegen Sie doch einfach mal los, wie eine Hummel z.B.

6. Geben Sie auf, sich zu beschweren. Über die vielen, vielen Dinge, Menschen, Situationen … Nur was Sie über all das denken, macht Sie unglücklich.

7. Geben Sie auf zu kritisieren. Wir sind alle verschieden. Wir sind alle gleich. Wir wollen alle glücklich sein. Wir wollen alle verstanden sein. Wir wollen alle geliebt sein.

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