Archiv für den Monat: März 2012

Kairos-Frage: “Ich wünschte, ich könnte …?”

Kairos-Frage: Wie oft sagen Sie sich: „Ich wünschte, ich könnte … : … mir mehr Zeit nehmen.“ … meine Krötenlisten leichter erledigen.“ … mehr Sport treiben.“ … lockerer an die Sachen herangehen.“ .. mir dieses und jenes erlauben.“

Wissen Sie was, die meisten dieser und vieler weiterer „Probleme“ könnten Sie tatsächlich lösen, wenn Sie nur wirklich wollten. Wenn Sie bereit wären zu tun, was dazu nötig ist. M. Scott Peck sagt in seinem Buch „Der wunderbare Weg“: Zitat: „Und ich weiß, dass ich und jeder andere Mensch, der nicht geistig behindert ist, jedes Problem lösen kann, wenn wir nur bereit sind, uns die Zeit dazu zu nehmen.“

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Wie kommt ein Unternehmer zu Geld?

Die Frage des Tages: “Wie kommt ein Unternehmer zu Geld?” Ach, was hatten wir fröhliche Gesichter vor dem Start des Workshops mit dem obigen Titel. Wie hoffnungsfroh schauten doch alle auf unsere Vortragende Kalliopi Tsatsaronis, die den Teilnehmern versicherte: „Ja, das klappt wirklich.“ Dreißig Jahre lang hatte sie es beobachtet. Dazu müssen Sie wissen, dass sie Unternehmer-Beraterin ist und sagt: „Zahlen sprechen. Ich übersetze.“ Und dass sie in den 30 Jahren Umgang mit den Zahlen unterschiedlichster Unternehmen sich immer wieder fragte: „Woran liegt es, dass bei manchen Firmen die Zahlen erröten, bei anderen wachsen.“ Bis sie das Rezept entdeckte und aufschrieb. Nun sollten wir also daran teilhaben dürfen. Nun sollten wir endlich
erfahren, welche Zutaten zu dem Rezept gehören. Den „Geld-Kuchen backen“ würden wir ja wohl alleine hinkriegen. Alle schrieben fleißig mit, als sie begann:

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Kairos-Gedanke: Furcht ja, Angst nein!

Der Kairos-Gedanke: Furcht ja, Angst nein! kam jüngst beim Lesen von Hermann Hesses Satz: „Man hat keine Angst, wenn man mit sich selber einig ist.“ Mir scheint es wichtig, diesen Satz etwas genauer zu bedenken. Manchmal kommt es knüppeldick. Ein langjähriger Großkunde kündigt. Die Nachfrage bricht ein. Eine Mitarbeiterin will gehen. Der Partner verhält sich seltsam. Angst steigt in mir auf. Und mit dieser Angst bin umso mehr konfrontiert, als ich mein Leben von dem abhängig mache, was von außen abhängig ist. Ich liefere mich aus – an die Bewahrung intakter Beziehungen, an Kunden und Klienten, an gesellschaftliche Stürme, an Vorstellungen von Gesundheit, Erfolg, Glück.

Solche Angst ist zu unterscheiden von dem, was wir „Furcht“ nennen. Wo ich vernünftigerweise vorsorgen kann, um mich vor Schaden zu bewahren, habe ich das auch zu tun. Es ist sinnvoll, für bestimmte Ereignisse wie Autoreparatur oder Büroerneuerung etwas Geld zurückzustellen. Es ist sinnvoll, bei Abwesenheit die Haustür zuzusperren und auf das „Schau, trau, wem“ zu achten.

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