Archiv für den Monat: Januar 2012

Aufgabe und Gabe: So leben wir unseren Kairos.

So leben wir unseren Kairos: Manchmal steht eine große Aufgabe im Raum. Aber nur halb bewusst. Unentdeckt in ihrer Bedeutung. So einen Moment gab es am letzten Wochenende für mich bei der Kairos-Trainer-Ausbildung in Frankfurt. Auf einmal hielt Gabrielas blitzschnelle Kairos-Auffassungsgabe uns alle an: „Habt ihr gehört: Jede Aufgabe ist eine Gabe.“ Anders gesagt: „Für jede Aufgabe haben wir die Gabe der Lösung schon in uns.“Nun erst entstand der wunderbar inspirative Moment. – Ich glaube, das Wort Aufgabe enthält in der Tat ein wichtiges Kriterium, um zu unterscheiden, ob wir im Kairos leben oder nicht.

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Kairos-Frage: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die typische Kairos-Frage “Wenn nicht jetzt, wann dann?” ist einer dieser Songs (in diesem Fall besser Schlager), der mir seit unserer Neujahrsparty im Kopf umher schwirrt. Ein echter Ohrwurm. Ein netter Ohrwurm allerdings. Warum nett?cNun, er stimmt mich fröhlich. (Früher hätte ich übrigens liebercverheimlicht, einen Schlager zu mögen.) Und er lässt mich singend dran bleiben. An den Dingen, die jetzt zu tun sind. An den Kröten eben.cSo fand ich es heute Morgen beim Aufwachen nur fair, auch Ihnen allen dieses Schlager-Vergnügen zu gönnen. Und Ihnen cgleichzeitig all das zu schreiben, Sie all das mit Höhner zu fragen:

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Eine Geschichte zu Neujahr 2012.

Die Geschichte zu Neujahr 2012 spielt im alten Persien und wird von mir nach einer Erzählung wiedergegeben: Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: “Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.”

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König schaute trotz aller Mühen immer noch recht unzufrieden drein: “Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Künstler. Da wurde getrunken und gegessen, gesungen, getanzt und gelacht die ganze Nacht. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen. Denn ich, ich bin der König.”

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