Archiv für den Monat: November 2011

Kairos-Resonanz: Haben Sie Ihr Gegenüber lieb?

Eine typische Kairos-Resonanz-Frage lautet: “Haben Sie Ihr Gegenüber lieb?” Die Frage mutet wahrscheinlich etwas komisch an, stimmt’s? Ich stolperte neulich über sie, als ich mich mal wieder über mich selbst ärgerte. Folgendes war passiert: In einem Verein, dem ich schon seit Jahren angehöre, hatte die Leitung gewechselt. Und prompt änderte sich auch der Tonfall in den Rund- schreiben stark, was mir sehr missfiel.

Als wieder ein Rundschreiben „mit vergriffenem Tonfall“ zu mir ins Mailfach flatterte, hatte ich genug und kündigte per Mail. Fühlte mich allerdings wegen der langen Zugehörigkeit verpflichtet, statt der formlosen Kündigung eine Begründung nachzuliefern. Ich formulierte sie – meiner Ansicht nach – ziemlich nett und verschleierte den eigentlichen Grund: meinen Ärger über die Ausdrucksform des neuen Vorstands. Ich fand den Typ beim Lesen seiner Rundschreiben nämlich einfach nur „doof“.

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Ein Leben ohne Fehler, das wünschen sich viele.

“Ein Leben ohne Fehler, das wünschen sich viele!” So ein guter Bekannter von mir. Er muss gerade seine Vorstellungen korrigieren, wie baue ich mir eine neue Existenz auf und wie verwirkliche ich meine Ideen. „Es geht so nicht mehr weiter“, sagt er. Es stehen Veränderungen und grundlegende Kurskorrekturen an. Ein ganz natürlicher Vorgang, oder? Ja selbstverständlich, wissen wir doch alle längst, dass wir lernen und üben müssen, um etwas Neues ausüben zu können. Sei es eine Sportart, wie Schwimmen oder Tennisspielen, oder das Erlernen eines Berufes. Klingt doch logisch und nachvollziehbar, nicht wahr? Wer erwartet von einem Nicht-schwimmer, dass er nach einer Stunde theoretischen Schwimmunterrichts ins Wasser springt und durch das Becken krault. Kein Mensch.

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Über Geschichten mit dem “Harry-und-Sally-Effekt”

Warum ist der Harry-und-Sally-Effekt in Geschichten so wichtig? Geschichten hört jeder gerne. Weil sie uns etwas vom Leben erzählen. Weil sie uns aufregen aber auch beruhigen können. Weil sie uns Aha-Momente schaffen und Ideen liefern können. Weil sie uns von etwas berichten können, was wir uns schon lange gewünscht haben. Natürlich können Geschichten auch Angst einflößen. Aber das lassen wir heute beiseite. Obwohl auf diese Art und Weise immer noch große Umsätze erzielt werden.

Warum spreche ich heute mit Ihnen über Geschichten? Weil sie eine Antwort auf die mir immer wieder gestellte Frage sind: „Wie geht Werbung?“ Eine Antwort, die mit einer Gegenfrage beginnt: „Haben Sie eine begeisternde Geschichte  zu erzählen?“ Mein heutiges Beispiel: „Ja, ich habe eine ganz tolle neue private und zweisprachige Ganztagsgrundschule eröffnet. Ich habe mein ganzes Vermögen hinein gelegt und ein ganz tolles neues Lernkonzept entwickelt. Jetzt fehlen mir nur noch die Eltern, die bereit sind für die ganz tolle neue Lehrmethode pro Kind 800 € im Monat auszugeben.“

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