Archiv für den Monat: Februar 2011

Von der Magie des Anfangens

Von der Magie des Anfangens: Kennen Sie das? Sie haben sich etwas vorgenommen. Etwas Neues, z.B. zum ersten Mal Sushi zubereiten für Ihre Verwandtschaft. Oder – unternehmerisch gedacht – Sie wollen zum ersten Mal einen Vortrag halten für die Teilnehmer einer vertrauten Gruppe. Sie wissen genau, dass Sie es „eigentlich“ tun wollen. Auf der einen Seite spüren Sie sogar eine gewisse Vorfreude darauf. Auf der Seite empfinden Sie eine gewisse Spannung im Bauch, wenn Sie daran denken, jetzt geht es los. Aber es ist ja noch „etwas“ Zeit bis dahin. …

Der Moment kommt näher und näher und schließlich müssen Sie Farbe bekennen. Und da passiert’s. Schwups kommt der Verstand um die Ecke, macht sich groß und stark und breitet seine ganze Palette von Hirn-Argumenten aus, warum gerade jetzt der falsche Zeitpunkt ist, es zu tun. Denn:

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Eine Katastrophe ein Kairos?

Eine Katastrophe ein Kairos. Kann das sein? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie bisher eine Katastrophe angepackt, bewältigt haben? Doch hätten Sie jemals in Erwägung gezogen, auf diese Frage zu antworten: „Der beste Weg ist, sie als Kairos zu erkennen.“ Genau diesen Gedanken möchte ich heute gerne mit Ihnen erörtern. Doch zuerst zu den üblichen, auch mir und meinem Bekanntenkreis vertrauten Wegen.

Der erste Lösungsweg: Ich erkenne sie als Wirkung einer oder vieler Ursachen. Die Ursachen suche ich entweder in der Zeit (weil früher, deshalb…) oder zeitlos (weil jenes falsch lief, deshalb …). Der zweite Lösungsweg: Ich relativere die konkrete Realität selbst. Sie ist ohnehin nur mehr oder weniger gutes Abbild des Eigentlichen, einer zeitlosen Welt des „Geistes“ (Platonismus). Alle Lösung und Bewältigung liegt irgendwie im Transzendenten – als Erleben (Meditation), als Gesetzmäßigkeiten (Astrologie/Numerologie usf.) Nun zu einem neuen dritten Weg:

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Machen. Machen. Machen.

Machen. Machen. Machen. Letzte Woche saß ich abends entspannt auf dem Sofa und schaute in den Kasten, der uns ja meistens eher von Kairos-Momenten abhält. Ich sah Bruchstücke der Verleihung der „Goldenen Kamera“, des Fernsehpreises der Zeitschrift Hör Zu. Und zwar die Verleihung des Preises – der leider gleichzeitig Nachruf war – an  Bernd Eichinger. „Überreicht“ von dem Schauspieler Thomas Kretschmer.

Die Rede war sehr bewegend und traf mich bis ins Mark. Warum ich darüber schreibe? Weil sie mir Augen öffnend die lang gehegte Frage beantwortete: Gibt es so etwas wie goldene Regeln für Erfolg? Folgendes erzählte Thomas Kretschmer über Bernd Eichinger, der so erfolgreich, angesehen und sehr beliebt war:

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Lachen Sie viel. Prima.

Lachen Sie viel? Prima. Warum ist das für Unternehmer wichtig. Da schickte mir doch kürzlich Karl Hofmann einen Artikel aus der Süddeutschen vom 20. Januar, in dem stand u.a. Zitat: „Ja. Der Erfolg eines Unternehmens hängt tatsächlich maßgeblich davon ab, wie viel dort gelacht wird.“ „Is’ ja’n Ding“, dachte ich gleich. Was ein Glück bin ich in einer lachfreudigen Familie groß geworden und selbst eine große Lach-Freundin. Dazu angeregt, auch beim Arbeiten immer schön zu lachen, wurde ich schon im Alter von ungefähr vier Jahren durch meinen sehr humorvollen Vater.

In seiner Werkstatt, die mich wegen des tollen Holzgeruchs so sehr anzog, durfte ich nur „mithelfen“, wenn ich mit einem Riesen-Handbohrer in der kleinen Hand lachend sprach oder sang: „Ich möchte’ jetzt gern zwei Löcher bohr’n.“ Lachend, wohlgemerkt. Nur das zählte. Klar weiß ich heute, dass mein Vater dabei den größten Spaß hatte. Für mich war jedenfalls seither klar: „Arbeiten soll lustig sein.“

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