Archiv für den Monat: Oktober 2010

Gefühle! Gefühle???

Gefühle! Gefühle??? Was mache ich nur damit? Alle reden von Gefühlen oder auch – Unternehmer gemäß – von Emotionen. Das Thema beschäftigt; wie wir in unserer virtuellen Kairos-Gruppe zu dem Thema „Gestern Abend“ nachlesen können. Mich beschäftigen „Gefühle“ schon seit Jahrzehnten. Auch beruflich. Nur schlauer, wirklich schlauer bin ich noch nicht. Klar, ich weiß, ich soll immer schön gelassen – modern gesprochen „cool“ sein. Das ist besser fürs Herz, für die Nerven. Weniger Stress ist sinnvoll – heißt es. Dazu habe ich auch schon jede Menge Strategien ausprobiert, zum Beispiel:

Joggen: Ich lief, was das Zeug hielt, war so erschöpft, okay in dem Moment blieb mir die Puste zum Ärgern weg. Brüllen: Au ja, dass kann ich, das befreit. … Oder: Im stillen Kämmerlein in mich gehen, das hat auch schon funktioniert.

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Wie lenken Sie Ihre Firma?

Wie lenken Sie Ihre Firma? Strategisch? Taktisch? Gut? in den letzten Wochen wurde ich immer wieder gefragt: „Wie lenke ich mein Unternehmen so, dass es stets seinem tiefsten “Urgrund” gerecht wird? Dass jeder Kunde, jeder Mitarbeiter jederzeit spürt: “Gut, dass es Sie gibt.” Dass es allen Menschen, die sich angezogen fühlen etwas bietet, was sie bereichert. Innerlich und äußerlich. Und wie gehe ich strategisch vor? Und taktisch? Und gut? Nun, eine Möglichkeit ist sicher, darüber nachzudenken. Alleine. Gemeinsam mit anderen. Philosophien darüber zu wälzen. Aspekte auszutauschen. Weiter nachzudenken. Doch letztlich stehen wir immer vor der Aufgabe: „Wie komme ich vom Denken ins Lenken?“ Anders gesagt: ins „lenkende TUN“.

Dazu brauchen wir erstmal eine innere und äußere Strategie, oder? Ganz im Sinne der Wortbedeutung für Strategie: “ein längerfristig ausgerichtetes Erfüllen meiner Unternehmens-Aufgabe unter Berücksichtigung meiner verfügbaren Mittel und Ressourcen”. Die dann taktisch gut umgesetzt wird. Au weia, das klingt kompliziert. Hält wahrscheinlich schon beim Lesen gleich wieder vom TUN ab, stimmt’s? Nun dachte ich mir für heute: Ich stelle mal einen überschaubaren Fragen-katalog auf, an dem sich jeder der handeln will, entlang hangeln kann.

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Was ist besser: Talent, Fleiß?

Was ist besser: Talent, Fleiß? Damit das Unternehmen gelingt. Genau das habe ich mich neulich selbst gefragt und kam auf den Gedanken, mir ein paar Gedanken darüber zu machen. Und das ging so: Was ist überhaupt Talent? Laut Wikipedia ist Begabung oder Talent eine besondere Leistungsvoraussetzung einer Person. Gemeint sind meist eine oder mehrere überdurchschnittliche Fähigkeiten. Seinen Ursprung hat das Wort in der altorientalischen Maßeinheit Talent. In der Bibel wurde sie auch zur Bezeichnung einer entsprechend großen Menge Geld verwendet. Im uneinheitlich gedeuteten Gleichnis vom anvertrauten Geld (Mt 25,14−30 EU) werden drei Knechten fünf oder drei Talente oder nur ein “τἀλαντον” anvertraut – “jedem nach seiner eigenen Fähigkeit (Kraft)”.

Aha, brauche ich also nur Ausschau nach meinen Talenten zu halten und schon läuft’s auch mit dem Vertrauen in mich, mit der Kraft zu handeln, mit dem Geld, mit dem Unternehmen? Oder wie? Eine Antwort auf diese Frage fand ich in einem Beitrag vom August letzten Jahres: in einer Untersuchung, die der Psychologe Ericsson und seine deutschen Kollegen Ralf Krampe und Clemens Tesch-Römer Anfang der 90er Jahre an der Berliner Universität der Künste durchführten.

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Wo sind Liebe, Glück, Erfolg …?

Wo sind Liebe, Glück, Erfolg? Im Nichts. Wie bitte!? was für eine Aussage, oder? Im Nichts. Was ist das Nichts? Ich könnte antworten: „Das reine Bewusstsein.“ Und dann weiter mit Nisargadatta: „Das Bewusstsein ist der Ursprung; es ist der Ausgangszustand, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Ursache, ohne Unterstützung, ungeteilt, unveränderlich.“ Also alles und nichts. Haben Sie jetzt den Gedanken, dass es heute nur noch hochgradig philosophisch weiter geht? Meine Antwort auf Ihren Gedanken heißt: „Ja. Allerdings zusätzlich physikalisch. Zusätzlich unterhaltsam. Und zusätzlich sehr, sehr einfach.“

Mit dieser Botschaft an Sie erfülle ich von Herzen gerne ein Versprechen. Ich habe es am Sonntagabend innerlich gegeben. An Dr. Frank Kinslow. Nach einem herausragenden Wochenende, das mir die eingangs gestellte Frage nach dem „Wo ist …?“ beantwortete. Mein Versprechen heißt: „Das reiche ich gerne weiter. Davon sollen möglichst viele Menschen erfahren.“

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Die Schlüssel zum Inneren

Die Schlüssel zum Inneren – wo finde ich sie. Heute habe ich die Freude, mit Ihnen über Schlüssel zu sprechen. Schlüssel? Ja, ganz besondere allerdings. Schlüssel nämlich, die zu einem spannenden Kästchen für Ihre ganz persönliche Entfaltung, zu Ihren inneren Schätzen passen. Seit einigen Jahren erlebe ich Gabriela Linne in ihrem Dauer-Workshop, wie sie die Teilnehmer unermüdlich inspiriert, „ihre Schätze, ihre verborgenen Schatzkästchen“ zu bergen. Sie zeigt uns Orte, an denen wir sie finden könnten. Und sie zeigt uns Gelegenheiten, die uns Hinweise auf die Schlüssel dazu geben können:

Unsere regelmäßigen Newsletter-Leser haben schon davon gehört, dass wir z.B. durch unsere Mitmenschen und zwar durch jeden, auch den Obdachlosen an der Ecke, einen Hinweis für einen Schlüssel bekommen können. Schauen wir doch mal hin: Was passiert, wenn wir durch einen Mitmenschen ausgelöst eine [deutliche] Gefühlsregung spüren? Er hat er uns einen Spiegel vorgehalten. Sie kennen sicher das Phänomen: Eine Frau, die eben erfahren hat, dass sie schwanger ist, sieht plötzlich überall Kinderwagen und schwangere Mütter. Bevor ihr die Information zuteil wurde, lösten die Millionen „Schwanger-Kind-Informationen“, die sekündlich auf sie eingeströmten, keine Reaktion aus und wurden gleich wieder gelöscht. Doch jetzt hat „Schwangerschaft“ eine Bedeutung und alle erhaltenen Reize zu diesem Thema werden ihr bewusst. Mit anderen Worten: das Schatzkästchen, der Schatz „Mutter werden, Mutter sein“ wurde entdeckt.
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