Archiv für den Monat: September 2010

Denken hilft zwar …

Denken hilft zwar, nützt aber nichts. We denken Sie darüber? Sorry, wie gehen Sie damit um?
Spüren Sie den Unterschied, um den es mir heute geht? Den Unterschied zwischen Denken und Tun. Dan Ariely beschreibt in dem von mir sehr gemochten Buch mit dem Titel s.o. ohne „Oder doch?“ in einleuchtenden Beispielen „Warum es uns nicht gelingt, zu tun, was wir tun wollen.“ Welch ein Glück, gibt es dagegen wieder andere Wissenschaftler wie Bruce Lipton, die uns Mut machen. Mut, dass es doch gelingen kann. Nur wie?? Gehen wir doch mal auf eine Denkreise, fangen aber hinten an, beim Tun nämlich. Weil Tun tun wir ja schließlich alle was. Immer.
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Von den Teilen zur Uhr zur Zeit

Von den Teilen zur Uhr zur Zeit zur Bedeutung. Heute möchte ich gemeinsam mit Ihnen ein Zitat von Aristoteles auseinander nehmen und wieder zusammensetzen. Ahnen Sie schon, welches ich meine? Genau, das ist es: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Warum ich mir das überlegt habe? Nun, immer wieder taucht das Zitat in unseren Gedanken, in Gesprächen, in Vorträgen auf. Und immer wieder dazu auch die mutige Frage: „Was genau ist damit gemeint?“ Beim Schauen nach einem passenden „Beispiel-Puzzle“ erinnerte ich mich an zwei Sätze, die den Unterschied zwischen Chronos und Kairos so treffend beschreiben. Chronos sagt uns, wie spät es ist. Kairos sagt uns, wie früh es ist. Und schon war das Beispiel geboren: Die Teile, die Uhr, die Zeit, …

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Ihr Gedanken-Gewächshaus

Ihr Gedanken-Gewächshaus: Was haben Sie gepflanzt? Haben Sie schon davon gehört? Der Künstler Claus Bury hat eine begehbare Skulptur entworfen: „Das Gewächshaus für Gedanken“, eine Holzkonstruktion, sehr luftig. Um die Sicherheit für die Nutzer war ein Streit in seiner Heimatstadt entbrannt. Könnte womöglich ein Besucher (Denker) beim Besichtigen (Denken) herausfallen? Diese Skulptur stand auch schon in anderen Städten zur Besichtigung und Nutzung, aber dort gab es keine Bedenken. (FAZ 14.07.2010)

Ich las den Artikel, schaute mir die Skulptur an und dachte, „Mensch, haben die Denkprobleme“. Plötzlich durchfuhr es mich … Ja klar. Könnten in einem so „luftigen“ Gewächshaus die Gedanken der Besucher womöglich „durchlüftet“ werden? So dass „lieb gewordenes“ Gedankengut des Denkers quasi „verunglückt“? Hatte vielleicht der Künstler, der Erbauer des Gewächshauses genau das gewollt? Ich dachte: „Was alles könnte ein Besucher in das “Gewächshaus für Gedanken” hinein tragen und was könnte dabei passieren?“
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