Archiv für den Monat: Juli 2010

Welt des Kairos

Zufällig naht man sich der Welt des Kairos. „Zufällig naht man sich, man fühlt, man bleibt, und nach und nach wird man verflochten…“ So beschreibt Goethe einen beginnenden „Roman“ der Liebe. Vielleicht geht es Ihnen oft ähnlich. Vielleicht geht es Ihnen auch so mit Kairos? Viele sind sich nur ihrer Uhrzeiten und Kalendertermine bewusst. Manche suchen irgendwann einen Ausgleich in der Begeisterung für Mond- und Mayazyklen oder teilen sich das Jahr (und ihre Beziehungen) astrologisch ein. Wer überhaupt schon den „Kairos“ entdeckt hat (und sei es noch so undeutlich), ist, so glaube ich, schon einen großen Schritt weiter. Er hat – vielleicht noch ein wenig zaghaft – eine Richtung eingeschlagen, die ihn zur Kraft einer spezifisch menschlichen Zeit führen wird. Der Kairos ist nämlich Zeit, bedeutungsvolle Zeit. Unser Wachstum hat sich am Wandel dieser Zeit-Bedeutung zu orientieren. Dann entfalten wir uns nicht bloß willkürlich, sondern sinnvoll. Und werden auf diesem Weg, wer wir sind. Also ist dieser (Kairos-) Weg eine Art Bewusstseinsaufstieg? Ich denke ja. Und zwar in vier Stufen:
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Liebe beim Tun

Liebe beim Tun. Bei jeder Arbeit? Wir sprechen so oft über beeindruckende Visionäre und über ihre „Liebe beim TUN“. Über ihre anhaltende Begeisterung und was sie in ihnen bewirkt und damit möglich gemacht hat. Wir sprechen so oft darüber, was diese Berühmtheiten mit ihrer unerschöpf-lichen Energie aus der „Liebe beim TUN“ so alles bewirkt haben. In Gesichtern ist beim Hören der großartigen Geschichten dann manchmal zu sehen: „Ach, wenn ich doch auch nur … bei meiner Arbeit … und ich muss doch schließlich so viele Dinge erledigen, die mir unangenehm sind …“ Heute erzähle ich Ihnen eine kleine Geschichte. Eine kleine Geschichteüber eine kleine stille Liebe beim TUN, die mich vor Jahren sehr nachdenklich gemacht hat:
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