Archiv für den Monat: Juni 2010

You can get it

You can get it – if you really want. Wirklich? Wie wirklich wollen Sie, was Sie wollen? Eine ulkige Frage, stimmt’s? Oder denken Sie, „ … ach jetzt wird’s womöglich schwerwiegend philosophisch …“? Nein, nein, ich stelle heute diese Frage Ihnen ganz persönlich. Und würde mich mit Ihnen freuen, wenn Sie sich selbst eine mutige Antwort geben könnten. Schauen wir uns doch erst einmal an, was heißt denn überhaupt ‚wirklich’? In einem Synonymwörterbuch fand ich mehr als dreißig
Bedeutungen. Und welche ist nun die richtige? Ein anderer Weg: Wir schauen auf Menschen, die ‚wirklich’ wollten. So wirklich, dass sie sogar erreichten, was sie wollten. Auf Ihre Geschichten (in Kurz-Kurz-Form) und auf Ihre Zitate. Zwei von den ausgewählten werden Sie bestimmt kennen, und die beiden anderen vielleicht …

Walt Disney: „Ich hatte das Gefühl, dass es so etwas geben müsste wie eine Art Familienpark, wo die Eltern zusammen mit ihren Kindern Spaß haben könnten.“ Aus einer Biografie: … Zum zweiten Mal steckte er seine gesamten Ersparnisse in sein Projekt in Anaheim. Nach dem Besuch von mehreren hundert Banken erhielt er einen Kredit und schuf den ersten Riesen-Freizeitpark der Welt. …
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Vertrauen lohnt sich

Vertrauen lohnt sich. Lohnt sich wirklich? Die Frage nach dem Wert von Vertrauen wurde mir in den letzten Wochen in meinem nahen unternehmerischen Umfeld mehrfach gestellt. Anlass genug, mich damit näher zu beschäftigen und meine Überlegungen gerne mit Ihnen zu teilen. Aufgewachsen bin ich selbst mit einem Ur-Vertrauen in das Leben, dass alles seinen Sinn hat und dass es immer weiter geht – manchmal halt anders als gedacht. Auch in meinem unternehmerischen Dasein ist Vertrauen in mich und meine Geschäftspartner ein wesentlicher Teil meiner Arbeit und lässt mich mutig vorangehen. Unter Geschäftsleuten wird unter Vertrauen die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen verabredeten Verlauf nehmen. Ein außerordentliches Beispiel hierfür ist das sog. Hawala-Banking, ein weltweit funktionierendes informelles Überweisungssystem:

A, in einem europäischen Land lebend, möchte an B, in einem fernen Land, Geld überweisen. Er geht zu einem Kaufmann C, der mit dem Kaufmann D in jenem fernen Land in Handelsbeziehung steht und übergibt ihm eine Summe Geldes, die für B bestimmt ist. Kaufmann C kommuniziert mit Kaufmann D (Telefon, Fax, E-Mail), der B die Summe – gegen Nennung eines zu vereinbarten Codewortes – auszahlt. Der Zahlungsausgleich zwischen den Kaufleuten C und D wird dann im Zuge eines späteren Geschäftes vorgenommen.

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