Archiv für den Monat: Mai 2010

Ganz ich selbst

Heute bin ich wieder ganz ich selbst. Wie würde es Ihnen gefallen, wenn Sie jeden Morgen zusätzlich zum Duschen, Kämmen und Aufhübschen nun auch mit der Stimme Ihr Wesen, Ihre Energie (Kraft), Ihre Ausdrucksstärke, Ihre Lebensfreude finden und sich für den Tag bestens vorbereiten könnten? Für jeden spürbar, sichtbar, hörbar. Natürlich so, dass Sie bei all Ihren Unternehmungen immer Sie selbst bleiben. Das es geht, ist ja sowieso klar. Sonst würde ich wohl kaum diese Frage stellen, stimmt’s? Ab heute eben auch mit morgendlichem Stimmtraining.

Seit nunmehr fünf Wochen nehme ich mit Freude und Erstaunen an einem Workshop unserer Schauspielerin Anke Bohl teil mit dem Titel „Der Sprache meines Wesens Stimme und Ausdruck geben.“ Und damit Sie alle an diesem Spaß teilhaben, kommen hier zwei kleine Übungen für Sie. Mini-Spaß-Einstiegsübungen wohlgemerkt.
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Immer schon so gemacht

Das haben wir doch immer schon so gemacht. Und dann? Ist er Ihnen auch schon mal begegnet, der „Immer-schon-so-gemacht-Blödsinn“? Zum Beispiel in Momenten, in denen aus Gewohnheit immer wieder dasselbe gemacht wird. Nach dem Motto: „Das haben wir immer schon so gemacht. Das haben wir noch nie so gemacht.“ Und das, obwohl es sich irgendwie unsinnig anfühlt. Dann kommt manchmal ein anderer daher, wirft einen Blick darauf und sagt: „Was ist das für ein Blödsinn. Mach es doch lieber so.“ Freuen Sie sich darüber? Und wenn nein – warum? Dass es für Unternehmerinnen und Unternehmer durchaus sinnvoll sein kann, die eigenen Gewohnheiten hin und wieder selbst zu beleuchten oder eben von außen beleuchten zu lassen, zeigt folgende Geschichte:

Ein Unternehmen der Fotobranche organisierte wöchentliche Promotions. Deutschlandweit 400. Immer am Wochenende. Mit 400+ freiberuflichen Promotoren. Woche für Woche neu geplant. Immer in anderen Städten. Jede Woche telefonierten fünf Mitarbeiter des Unternehmens die Promotoren an, manchmal mehrmals hintereinander, bis die Termine alle vergeben waren. Die Aufgabe war unbeliebt. Anderes blieb dafür liegen, denn das Füllen der Pläne ging vor.
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Lerne zu stehen

Lerne zu stehen, am besten jetzt. Wie oft am Tag bleiben Sie einfach mal stehen? Um inne zu halten. Um ihren Standpunkt zu überprüfen. Um Ihr „Stehvermögen“ wahrzunehmen. Ich kam heute in Kontakt mit den 12 Lebensprinzipien der Shaolin und las in der Kapitalübersicht in „Shaolin – Mit der Kraft des Denkens zu Ruhe, Klarheit und innerer Stärke“ von Bernhard Moestl die Kapitel-lüberschrift: „Lerne zu stehen. Bevor Du lernen kannst zu siegen, lerne erst einmal zu stehen.“ Plötzlich bekam das Wort „Stehvermögen“ eine neue Bedeutung für mich. Und zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage fiel mir die Kleine-Mädchen-Geschichte ein. Und dazu noch ein Video-Filmchen, das ich mir schon längst mal anschauen wollte. Hier kommen beide.

1. Die kleine Geschichte: Steh’ – wenn Du weißt wofür:
Ein kleines Mädchen hörte von der Mama, dass sie von Ihrem Chef entlassen worden war. Mama hatte manchmal gefehlt, weil sie sich um das kleine Mädchen kümmern musste. Nun saß die Mama traurig zu Hause und sagte dem Mädchen, das sie doch nicht mit auf die Klassenfahrt könne, weil der Chef ihr noch den Rest des Gehalts schuldig geblieben sei. Das Mädchen war nun auch sehr traurig. Doch dann fasste es seinen ganzen Mut zusammen und ging zu Fuß die wenigen Meter zum Büro des Mannes. Mit offenem Blick stellte es sich vor ihm auf und sagte: “Ich will das Geld holen, das meine Mama noch zu bekommen hat.” Der Mann wurde bös’, raunzte das Mädchen an, es solle verschwinden. Doch das Mädchen blieb mit großen Augen vor dem Mann stehen, verschränkte die Arme und sagte so laut es konnte: “Aber wir brauchen das Geld.” Der Mann schimpfte laut und sagte immer wieder: “Verschwinde, oder …” Doch das Mädchen blieb mutig S T E H E N, ohne sich zu bewegen und schaute den Mann mit ihrem klaren Blick an. Plötzlich griff der Mann in seine Hosentasche, holte einen Bündel Bargeld hervor und gab dem Mädchen ein paar Scheine. Das Mädchen spürte genau, dass es die richtige Summe war, nahm sie wortlos und verließ rückwärts den Raum – mit klarem Blick in die Augen des Mannes. Und rannte dann schnurstracks zur Mama zurück.
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