Archiv für das Jahr: 2010

Wo sind Liebe, Glück, Erfolg …?

Wo sind Liebe, Glück, Erfolg? Im Nichts. Wie bitte!? was für eine Aussage, oder? Im Nichts. Was ist das Nichts? Ich könnte antworten: „Das reine Bewusstsein.“ Und dann weiter mit Nisargadatta: „Das Bewusstsein ist der Ursprung; es ist der Ausgangszustand, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Ursache, ohne Unterstützung, ungeteilt, unveränderlich.“ Also alles und nichts. Haben Sie jetzt den Gedanken, dass es heute nur noch hochgradig philosophisch weiter geht? Meine Antwort auf Ihren Gedanken heißt: „Ja. Allerdings zusätzlich physikalisch. Zusätzlich unterhaltsam. Und zusätzlich sehr, sehr einfach.“

Mit dieser Botschaft an Sie erfülle ich von Herzen gerne ein Versprechen. Ich habe es am Sonntagabend innerlich gegeben. An Dr. Frank Kinslow. Nach einem herausragenden Wochenende, das mir die eingangs gestellte Frage nach dem „Wo ist …?“ beantwortete. Mein Versprechen heißt: „Das reiche ich gerne weiter. Davon sollen möglichst viele Menschen erfahren.“

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Die Schlüssel zum Inneren

Die Schlüssel zum Inneren – wo finde ich sie. Heute habe ich die Freude, mit Ihnen über Schlüssel zu sprechen. Schlüssel? Ja, ganz besondere allerdings. Schlüssel nämlich, die zu einem spannenden Kästchen für Ihre ganz persönliche Entfaltung, zu Ihren inneren Schätzen passen. Seit einigen Jahren erlebe ich Gabriela Linne in ihrem Dauer-Workshop, wie sie die Teilnehmer unermüdlich inspiriert, „ihre Schätze, ihre verborgenen Schatzkästchen“ zu bergen. Sie zeigt uns Orte, an denen wir sie finden könnten. Und sie zeigt uns Gelegenheiten, die uns Hinweise auf die Schlüssel dazu geben können:

Unsere regelmäßigen Newsletter-Leser haben schon davon gehört, dass wir z.B. durch unsere Mitmenschen und zwar durch jeden, auch den Obdachlosen an der Ecke, einen Hinweis für einen Schlüssel bekommen können. Schauen wir doch mal hin: Was passiert, wenn wir durch einen Mitmenschen ausgelöst eine [deutliche] Gefühlsregung spüren? Er hat er uns einen Spiegel vorgehalten. Sie kennen sicher das Phänomen: Eine Frau, die eben erfahren hat, dass sie schwanger ist, sieht plötzlich überall Kinderwagen und schwangere Mütter. Bevor ihr die Information zuteil wurde, lösten die Millionen „Schwanger-Kind-Informationen“, die sekündlich auf sie eingeströmten, keine Reaktion aus und wurden gleich wieder gelöscht. Doch jetzt hat „Schwangerschaft“ eine Bedeutung und alle erhaltenen Reize zu diesem Thema werden ihr bewusst. Mit anderen Worten: das Schatzkästchen, der Schatz „Mutter werden, Mutter sein“ wurde entdeckt.
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Denken hilft zwar …

Denken hilft zwar, nützt aber nichts. We denken Sie darüber? Sorry, wie gehen Sie damit um?
Spüren Sie den Unterschied, um den es mir heute geht? Den Unterschied zwischen Denken und Tun. Dan Ariely beschreibt in dem von mir sehr gemochten Buch mit dem Titel s.o. ohne „Oder doch?“ in einleuchtenden Beispielen „Warum es uns nicht gelingt, zu tun, was wir tun wollen.“ Welch ein Glück, gibt es dagegen wieder andere Wissenschaftler wie Bruce Lipton, die uns Mut machen. Mut, dass es doch gelingen kann. Nur wie?? Gehen wir doch mal auf eine Denkreise, fangen aber hinten an, beim Tun nämlich. Weil Tun tun wir ja schließlich alle was. Immer.
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Von den Teilen zur Uhr zur Zeit

Von den Teilen zur Uhr zur Zeit zur Bedeutung. Heute möchte ich gemeinsam mit Ihnen ein Zitat von Aristoteles auseinander nehmen und wieder zusammensetzen. Ahnen Sie schon, welches ich meine? Genau, das ist es: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Warum ich mir das überlegt habe? Nun, immer wieder taucht das Zitat in unseren Gedanken, in Gesprächen, in Vorträgen auf. Und immer wieder dazu auch die mutige Frage: „Was genau ist damit gemeint?“ Beim Schauen nach einem passenden „Beispiel-Puzzle“ erinnerte ich mich an zwei Sätze, die den Unterschied zwischen Chronos und Kairos so treffend beschreiben. Chronos sagt uns, wie spät es ist. Kairos sagt uns, wie früh es ist. Und schon war das Beispiel geboren: Die Teile, die Uhr, die Zeit, …

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Ihr Gedanken-Gewächshaus

Ihr Gedanken-Gewächshaus: Was haben Sie gepflanzt? Haben Sie schon davon gehört? Der Künstler Claus Bury hat eine begehbare Skulptur entworfen: „Das Gewächshaus für Gedanken“, eine Holzkonstruktion, sehr luftig. Um die Sicherheit für die Nutzer war ein Streit in seiner Heimatstadt entbrannt. Könnte womöglich ein Besucher (Denker) beim Besichtigen (Denken) herausfallen? Diese Skulptur stand auch schon in anderen Städten zur Besichtigung und Nutzung, aber dort gab es keine Bedenken. (FAZ 14.07.2010)

Ich las den Artikel, schaute mir die Skulptur an und dachte, „Mensch, haben die Denkprobleme“. Plötzlich durchfuhr es mich … Ja klar. Könnten in einem so „luftigen“ Gewächshaus die Gedanken der Besucher womöglich „durchlüftet“ werden? So dass „lieb gewordenes“ Gedankengut des Denkers quasi „verunglückt“? Hatte vielleicht der Künstler, der Erbauer des Gewächshauses genau das gewollt? Ich dachte: „Was alles könnte ein Besucher in das “Gewächshaus für Gedanken” hinein tragen und was könnte dabei passieren?“
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Das Leben ein Schachspiel

Und wenn das Leben ein Schachspiel wäre? Haben Sie auch schon Schach gespielt? Ich spielte in der Jugend gern mit Freunden, wenn auch nur mäßig gut. Ich überblickte höchstens mal meine nächsten drei bis vier Züge. Meine Absichten waren leicht zu erkennen – und zu durchkreuzen. Später als Vater hatte ich bald keine Chance mehr gegen meinen Sohn. Er spielte mit mir Blitzschach. Er lachte manchmal über einen Zug von mir, den ich für gut hielt, und zeigte mir dann auf, was ich damit längerfristig verlor. Heute helfen mir diese Erfahrungen. Für mich ist das Schachspiel gut geeignet, uns die Wirklichkeit des Kairos zu erhellen.

Moderne Spiele spiegeln ja oft das Prinzip von Chaos und Ordnung, Versuch und Irrtum, Übung und Bildung wider. Der besondere Reiz des jahrtausende alten Schachspiels liegt in der Balance von kausalem und analogem Denken. Jeder einzelne Zug folgt einer strengen Ordnung von Ursache und Wirkung, ohne den Zufall „Würfel“. Die Qualität des Spiels aber liegt auf der analogen Ebene. Analoges Denken erkennt im Verschiedenen das Ähnliche wieder, sieht im Einzelnen das Ganze, wechselt von einer horizontalen auf eine vertikale Ebene. Ein Schachspieler spricht gern von „Strategie“.
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Ihre intrinsische Motivation

Ihre intrinsische Motivation und Sie: Haben Sie sich schon mit Ihrer intrinsischen Motivation bekannt gemacht? Als mir dieser Begriff vor einigen Jahren das erste Mal begegnete, erging es mir, wie vielleicht einigen von Ihnen gerade auch: „Was ist das nun wieder? Brauch’ ich das?“ Schlagen wir doch mal bei Wikipedia nach: „Der Begriff intrinsische Motivation bezeichnet das Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun – weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt. Bei der extrinsischen Motivation steht dagegen der Wunsch im Vordergrund, bestimmte Leistungen zu erbringen, weil man sich davon einen Vorteil (Belohnung) verspricht oder Nachteile (Bestrafung) vermeiden möchte.

Die intrinsische Motivation steigt mit der Übereinstimmung zwischen Wünschen der Person und ihrer Aufgabe. So kann zum Beispiel ein Lernstoff den Lernenden so sehr interessieren, dass er sich freiwillig mit ihm befasst. Es lässt sich spekulieren, dass neugierige Menschen gerne Sachbücher lesen, während Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Ordnung und Bewahrung gerne Briefmarken sammeln. Freizeitaktivitäten sind häufig eher intrinsisch motiviert, während arbeitsbezogene Tätigkeiten häufig eher extrinsisch motiviert sind. Intrinsische Motivation ist leistungsfördernder, prägender und angenehmer als eine extrinsische.“

Ach so, dachte ich. Ja klar. Weiß ich doch auch schon längst … Oder? Wie so oft, wenn ich dachte, ich wisse schon genau Bescheid, ging’s meist erst richtig los. Mit den ehrlichen Fragen an mich selbst, an mein tiefstes Inneres. Und vor allen Dingen mit den ehrlichen Fragen hierzu auf mein Unternehmen, meine unternehmerischen Aufgaben, Aktivitäten, Leistungen, Agnebote … Fragen wie:

Wobei g e n a u bin ich intrinsisch motiviert?
Wobei g e n a u gehe ich voran, ohne mehr und mehr Reize?
Wobei g e n a u kann ich immer wieder mit Kreuzungen, Sackgassen, Umleitungen umgehen?
Wobei g e n a u fühle ich mich am richtigen Platz?
Wobei g e n a u geht mir das Herz auf?
Wobei g e n a u vergesse ich Zeit und Raum?
Wobei g e n a u begegne ich mir selbst, bin ich ganz ich selbst?

Und ist meine intrinsische Motivation gar eins mit meiner Vision? Ist sie mein „Stern in der Nacht“? Ist sie mein Sinn für mein Leben und wertvoll für das Leben anderer? Es hat eine Weile gedauert, bis ich all das herausfand. Fragen Sie mich jetzt, ob es sich „gelohnt“ hat? Ja. So sehr, dass ich Sie gerne ebenfalls dazu ermutigen möchte mit der Frage: Was treibt Sie an? Bruno Frey, FAZ, beschäftigte sich Anfang dieses Jahres mit diesem Thema so. Es gibt sogar ein Intrinsic-Video. Und wenn Sie mit Ihrer intrinsischen Motivation mal in einer Sackgasse gelandet sind: Machen Sie weiter.

Meine intrinsische Motivation KAIROS und ich grüßen Sie herzlich
Ihre Gabriela Linne

Kairos-Leittext 11. August 2010

Welt des Kairos

Zufällig naht man sich der Welt des Kairos. „Zufällig naht man sich, man fühlt, man bleibt, und nach und nach wird man verflochten…“ So beschreibt Goethe einen beginnenden „Roman“ der Liebe. Vielleicht geht es Ihnen oft ähnlich. Vielleicht geht es Ihnen auch so mit Kairos? Viele sind sich nur ihrer Uhrzeiten und Kalendertermine bewusst. Manche suchen irgendwann einen Ausgleich in der Begeisterung für Mond- und Mayazyklen oder teilen sich das Jahr (und ihre Beziehungen) astrologisch ein. Wer überhaupt schon den „Kairos“ entdeckt hat (und sei es noch so undeutlich), ist, so glaube ich, schon einen großen Schritt weiter. Er hat – vielleicht noch ein wenig zaghaft – eine Richtung eingeschlagen, die ihn zur Kraft einer spezifisch menschlichen Zeit führen wird. Der Kairos ist nämlich Zeit, bedeutungsvolle Zeit. Unser Wachstum hat sich am Wandel dieser Zeit-Bedeutung zu orientieren. Dann entfalten wir uns nicht bloß willkürlich, sondern sinnvoll. Und werden auf diesem Weg, wer wir sind. Also ist dieser (Kairos-) Weg eine Art Bewusstseinsaufstieg? Ich denke ja. Und zwar in vier Stufen:
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Liebe beim Tun

Liebe beim Tun. Bei jeder Arbeit? Wir sprechen so oft über beeindruckende Visionäre und über ihre „Liebe beim TUN“. Über ihre anhaltende Begeisterung und was sie in ihnen bewirkt und damit möglich gemacht hat. Wir sprechen so oft darüber, was diese Berühmtheiten mit ihrer unerschöpf-lichen Energie aus der „Liebe beim TUN“ so alles bewirkt haben. In Gesichtern ist beim Hören der großartigen Geschichten dann manchmal zu sehen: „Ach, wenn ich doch auch nur … bei meiner Arbeit … und ich muss doch schließlich so viele Dinge erledigen, die mir unangenehm sind …“ Heute erzähle ich Ihnen eine kleine Geschichte. Eine kleine Geschichteüber eine kleine stille Liebe beim TUN, die mich vor Jahren sehr nachdenklich gemacht hat:
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You can get it

You can get it – if you really want. Wirklich? Wie wirklich wollen Sie, was Sie wollen? Eine ulkige Frage, stimmt’s? Oder denken Sie, „ … ach jetzt wird’s womöglich schwerwiegend philosophisch …“? Nein, nein, ich stelle heute diese Frage Ihnen ganz persönlich. Und würde mich mit Ihnen freuen, wenn Sie sich selbst eine mutige Antwort geben könnten. Schauen wir uns doch erst einmal an, was heißt denn überhaupt ‚wirklich’? In einem Synonymwörterbuch fand ich mehr als dreißig
Bedeutungen. Und welche ist nun die richtige? Ein anderer Weg: Wir schauen auf Menschen, die ‚wirklich’ wollten. So wirklich, dass sie sogar erreichten, was sie wollten. Auf Ihre Geschichten (in Kurz-Kurz-Form) und auf Ihre Zitate. Zwei von den ausgewählten werden Sie bestimmt kennen, und die beiden anderen vielleicht …

Walt Disney: „Ich hatte das Gefühl, dass es so etwas geben müsste wie eine Art Familienpark, wo die Eltern zusammen mit ihren Kindern Spaß haben könnten.“ Aus einer Biografie: … Zum zweiten Mal steckte er seine gesamten Ersparnisse in sein Projekt in Anaheim. Nach dem Besuch von mehreren hundert Banken erhielt er einen Kredit und schuf den ersten Riesen-Freizeitpark der Welt. …
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