Kategorie-Archiv: Trott, Joachim

Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig.

Joachim Trott

Joachim Trott

Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig. Kürzlich konnte ich wieder den Unterschied zwischen Chronos und Kairos am eigenen Leib erleben. Ich hatte bei einer Geschäftsreise bewusst nur die Hinreise geplant, um bei einem Termin völlig frei in der Länge zu bleiben. Denn Kreativität benötigt schließlich Freiräume. Die Rückfahrt sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden:

Variante 1: Eine ICE-Verbindung, die ohne Vorausbuchung und Bahncard aber sehr teuer war.
Variante 2: Die preisgünstigste Variante für mich als kostenbewussten Unternehmer war Fernbus bis Stuttgart, Regionalzug bis Tübingen und Stadtbus bis nach Hause. Sie kostet nur ein Drittel von Variante 1. Der letzte Stadtbus fährt unter der Woche allerdings um 0:44 Uhr ab Tübingen Hauptbahnhof. Daher gab es einen spannenden Moment: Würde ich in Stuttgart einen Zug erreichen, mit dem ich vor 0:44 Uhr in Tübingen bin? Laut Plan (Chronos) hatte ich dafür nur 2 Minuten Zeit.

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Mit Kairos im Fluss des Lebens

Joachim Trott

Joachim Trott

Mit Kairos im Fluss des Lebens kommen sogar Container geflogen … Wer in der richtigen (KAIROS-)Energie ist, der ist im Fluss des Lebens. Und die Lösungen kommen einem entgegen geschwommen oder geflogen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an einen Beitrag von 2012 mit dem Titel „Kommt ein Flipchart geflogen“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/kommt-ein-flip-chart-geflogen-punkt-punkt-punkt-1006309599). Heute war es kein Flipchart, heute war es ein ganzer Container. Und das kam so …

Die Vorgeschichte: Ich war verwöhnt! Ehrlich, sehr verwöhnt. Und dafür verantwortlich war der KAIROS-Unternehmer Michael Krissel und sein Angebot http://www.mein-abfallkalender.de. Denn in Hofheim, wo ich bis vor einem Jahr privat und geschäftlich residierte, wurde ich mit mein-abfallkalender.de steht’s per Mail oder App daran erinnert, wann die Tonnen geleert werden. In meinem jetzigen Geschäfts- und Wohnort Tübingen  gibt es mein-abfallkalender.de nicht. Privat stört mich das nicht weiter, denn zu Hause gibt es große Tonnen, in denen fast immer Platz ist und einen Hausmeisterservice, der die Tonnen rausstellt.

Geschäftlich hatte ich allerdings folgende Herausforderung: In meinem Olivenöl-Unternehmen sind sehr viele Kartons zu entsorgen. Und hier im Gewerbegebiet  Tübingen ist es so, dass die Kartons am Vorabend der Leerung einfach an die Straße gestellt werden (wenn man weiß, wann es so weit ist). Es gibt also keine Papier-Tonnen. Meist habe ich gesehen, wenn meine Nachbarn zum Abfuhrtermin ihre Kartons rausstellten. Aber in letzter Zeit muss ich das verpasst haben. Der Papier- und Kartonmüll im Lager wuchs und wuchs und auch im Büro wurde der Papiermüll unerträglich.

Heute, war es so weit: Die KAIROS-Energie machte sich breit.
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Wer in der Fülle ist, …

Joachim Trott

Joachim Trott

Wer in der Fülle ist, kann sich rar machen. Neben meiner Tätigkeit als Olivenöl-Unternehmer bin ich gleichzeitig als Internetmarketing-Berater unterwegs und möchte Ihnen zu dieser Tätigkeit einen kleinen Einblick geben: In der Zeit, als meine Fülle noch weniger entfaltet war, ging es mir oft so: Die „Mangel“-Vorgeschichte: Ich habe Unternehmen beraten, wie Sie mehr Besucher auf ihre Webseite bekommen und sie zu Kunden machen. Oft waren meine Empfehlungen mit grundsätzlichen Änderungen der Webseite bzw. des Designs verbunden. An dem Punkt gaben viele Kunden auf, da die Umsetzungskosten sie vom Weitermachen abhielten. Ergebnis: Keine Folgeaufträge für mich und ich … fühlte mich wieder „im Mangel“.

Mit Fülle:
Nun habe ich dank meiner Fülle-Entwicklung einen Kunden, der mich für seine verschiedenen  Unternehmen am liebsten zu 100% haben möchte. Entsprechend vergütet, sicherte ich ihm zu, vorerst keine neuen Kunden anzunehmen, sondern mich voll auf ihn zu konzentrieren. Meine Stammkunden und mein Olivenöl-Unternehmen betreue ich natürlich weiter. Einer dieser Stammkunden buchte mich diese Woche für einen Beratungstag. Von ihm hatte ich bisher nur sehr kleine, doch sehr arbeitsaufwändige Aufgaben erhalten. Mein neues „Fülle“-Angebot an ihn war: Es gibt nur noch Komplettpakete oder eine Tagesberatung. Zu meiner Überraschung nahm er die Tagesberatung, die gemeinsam mit der langjährigen Webagentur stattfand. Ein heikles Thema, vor allem wenn die Agentur Angst hat, dass ich ihr Folgegeschäft weg nehme oder sie aufgrund meiner Kritik schlecht dasteht. Mit meiner inneren Fülle hatte ich allerdings ein ganz anderes Ziel: möglichst alle Umsetzungs-Aufgaben bei der Webagentur belassen. Wann immer es also um die Umsetzung ging, fragte ich die Agentur: Können Sie das machen, dann kommt gleich alles aus einer Hand und es gibt keine Schnittstellen.
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4:0 oder 0:4? Emotionen sind ansteckend

Joachim Trott

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4:0 oder 0:4? Emotionen sind ansteckend. Fußball-Deutschland jubelte über den 4:0 Sieg der deutschen Mannschaft. Positive Emotionen so weit das Auge reicht. Jubel, Freude, Glück! Von diesen Emotionen ließ sich jeder gerne anstecken. Ganz anders sah es in Portugal aus. Hier vermehrten sich Emotionen wie Enttäuschung, Trauer, Wut usw.

Das Prinzip der Ansteckung mit Emotionen kennen Psychologen schon lange. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich beispielsweise Depressionen und Glück in Freundesnetzwerken und Dorfgemeinschaften ausbreiten. Auch Überzeugungen und Haltungen, etwa die Abkehr vom Rauchen oder der Hang zu Übergewicht, sind ansteckend.

Was bedeutet dies für uns als Unternehmer? Es ist eine große Verantwortung uns selbst gegenüber: Welche Emotionen und Stimmungen nehme ich bewusst oder unbewusst auf?
Und wenn es mir gerade mal nicht so gut geht. Wird dies durch meine Emotionen gesteuert? Oder bin ich nur in die Emotionssuppe meiner Umgebung geraten, aus der ich mich ganz schnell wieder entfernen kann. Soweit war mir dies bereits bekannt.

Doch jetzt kommt’s: Emotionen sind auch online ansteckend!
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Welche Unternehmer-Brille haben Sie heute auf?

Joachim Trott

Joachim Trott

Welche Unternehmer-Brille haben Sie heute auf? Anders gefragt: Mit welcher Brille schauen Sie heute auf Ihr Unternehmen und Ihre Unternehmer-Welt? Dachten Sie gerade „Ich trage keine Brille, was soll die Frage?“ Nun, es gibt viele Brillen, sowohl im physischen als auch im übertragenen Sinne. Hier einige Ideen:

- Die Brille mit den dunklen Gläsern für alle, die zwar Unternehmer sein wollen, doch Ihr SEIN lieber noch verstecken.
- Die Zahlenbrille, denn Sie haben alle Zahlen stets im Blick.
- Die Menschenbrille, denn Ihnen sind Menschen wichtiger als Daten.
- Die Wolkenbrille, denn Sie bauen lieber Wolkenschlösser, als sich der Realität zu widmen.
- Die Erfolgsbrille, was Sie anpacken, machen Sie auch erfolgreich.
- Die Kairos-Brille, mit der jeder Tag voll von Kairos-Momenten ist und sich Ihre Fülle entfaltet.

Und welche Brillen fallen Ihnen noch ein? Ergänzen Sie einfach in der XING-Gruppe. Am 15.04. gab es ganz physisch in den USA eine neue Brille zu kaufen: Google Glass!
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Mut ist auch nur ein Anagramm für Glück.

Joachim Trott

Joachim Trott

“Mut ist auch nur ein Anagramm für Glück.” Unterwegs höre ich im Radio, wie das Youtube-Video von Julia Engelmann zerpflückt wird. Julia wer? Im Radio tun alle so, als ob sie jeder Mensch kennen müsste. Merkwürdig! Kurze Zeit später sah in Facebook zum (gefühlt) tausendsten Mal das Youtube-Vorschau-Bild eines blonden Mädchens mit Pferdeschwanz. Aus Zeitgründen hatte ich das Video bisher nicht angeklickt. Jetzt kapierte ich: Ach dieses Mädchen ist Julia Engelmann. Die Neugier war geweckt. Haben Sie das Video schon gesehen? Sie finden es hier:

Textausschnitte:
„Eines Tages Baby werden wir alt sein und an all die Geschichten denken die wir hätten erzählen können.“ „Ich bin der Meister der Streiche wenn’s um Selbstbetrug geht.“ „Warum sollen wir was riskieren? Wollen doch keine Fehler machen.“ „Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester die wieder gleichen Vorsätze treu in dein Sektglas und Ende Dezember stellst du fest, dass du Recht hast, dass du sie dieses Jahr wieder vercheckt hast.“ „Du wolltest abnehmen, früher aufstehen, öfter rausgehen, mal deine Träume angehen, die Tagesschau sehen, für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen. Aber so wie jedes Jahr obwohl du nicht damit gerechnet hast kam dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.“
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Wie Ihr Unternehmen eine bekannte Marke wird:

Träumen Sie davon, dass aus Ihrem Unternehmen eine bekannte Marke wird? Wenn ja, dann lohnt es sich einen Blick auf Menschen zu werfen, die so etwas geschafft haben: eine Hommage an einen großen Unternehmer. Als ich das erste Mal von Hans Riegel las, hatte ich gerade meine kaufmännische Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen begonnen. Was mich besonders verwunderte und mir dauerhaft in Erinnerung blieb, war folgendes: Hans Riegel, Chef eines Weltkonzerns, über 70 Jahre alt, verteilt jeden Tag die Eingangspost persönlich an seine Mitarbeiter. Dafür war in meinem Ausbildungsbetrieb die Empfangsdame zuständig. Und die Post wurde auch nur in Fächer verteilt und selten persönlich übergeben. Was treibt jemand an, täglich die Post zu verteilen? Und zwar in einem Alter, in dem andere Multi-Millionäre entweder Ihren Ruhestand auf ihrem Golfplatz oder ihrer Yacht genießen. Schauen wir uns diesen Unternehmer einmal genauer an:
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Die innere Haltung beim Verkauf

Haben Sie sich schon mal über die innere Haltung beim Verkauf Gedanken gemacht? Jeder Unternehmer ist auch gleichzeitig Verkäufer. Nur wenn das Produkt oder die Dienstleistung gekauft wird, bleibt das Unternehmen erhalten. Einigen Unternehmern fällt es scheinbar spielend leicht, in die Rolle des Verkäufers zu schlüpfen. Ich kenne jedoch auch viele Unternehmer, die ihre Stärken in anderen Bereichen des Unternehmertums haben. Die „Verkäufer-Rolle“ ist hier eine Herausforderung, ein Wachstumsfeld. Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Und habe festgestellt, dass es sehr stark von meiner inneren Haltung abhängt ob ein Verkauf gelingt, oder nicht.
Zwei Beispiele:
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Wachstumsgruppen: Wo und mit wem wachsen Sie?

Haben Sie sich schon einmal mit dem Thema Wachstumsgruppen beschäftigt? Hier kommen zwei gut funktionierende Beispiele. Eine Wachstumsgruppe erlebte ich vor einigen Tagen zum ersten Mal im Schwarzwald. Ich hielt dort einen Workshop über Internetmarketing vor einer Gruppe von Unternehmern. Das Besondere an dieser Gruppe: Sie treffen sich regelmäßig! Es sind 15 Unternehmer aus dem ganzen Bundesgebiet mit ganz unterschiedlichen Unternehmensgrößen: Der Gastgeber im Schwarzwald hat 25 Mitarbeiter, ein anderer 600 – er kam übrigens mit seinem Privathubschrauber angeflogen. Das Wachstumskonzept der Gruppe sieht so aus:
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Unternehmensgründung: Was kommt nach dem Zauber des Anfangs?

Sicherlich kennen Sie das Zitat „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ Es stammt von Hermann Hesse und wird oft unter anderem bei einer Unternehmensgründung zitiert. Wie auch immer der Start ins Unternehmer-Leben war. Irgendwann ist der Zauber vorbei. Und so stellt sich doch die Frage: Wer beschützt und hilft uns, wenn der Zauber verflogen ist?

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