Kategorie-Archiv: Kairos-Resonanz

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Achtung, Energieräuber!

EntscheidungenAchtung, Energieräuber! Sie sind immer um uns herum. Sie tarnen sich vortrefflich. Sie bieten uns Unterstützung an und wollen doch nur sich selbst helfen. Du meine Güte, was tun wir nur, um uns vor ihren Zugriffen zu bewahren? Wir müssen sie identifizieren und entscheiden, ob wir sie loswerden wollen. Genau das haben wir – KAIROS-Unternehmerinnen und Unternehmer – gestern getan und sie in Form einer kleinen Liste mit Lösungshinweisen zusammengestellt. Lesen Sie selbst.

Energieräuber 1: Alles, was mich von mir selbst ablenkt.
Klingt komisch? Denken Sie mal darüber nach, womit Sie sich tagsüber beschäftigen und ob Sie das wirklich alles brauchen: Informationen aus allen möglichen Medien; Gespräche mit Menschen über die „schreckliche“ Welt; Aufgaben, die sie eigentlich gar nicht haben wollen …
Lösung: immer wieder in die Stille gehen und zu mir zurückkehren.

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Was ist, leistet Widerstand.

Dr. Karl Hofmann

Dr. Karl Hofmann

Was ist, leistet Widerstand. Warum fällt es uns so schwer, Neues zu verkraften? Fehlt es uns am richtigen Zugang? Liegt es daran, dass wir nicht genügend offen sind oder es nicht genügend stark wollen? Aus kairologischer Sicht gibt es den schlicht offenen Zuhörer nicht. Keiner ist neutral. Wir sind füreinander nicht einfach Material, das zu bearbeiten ist, und nur entsprechende Impulse braucht, um zu Neuem durchzustarten. Das eigene Denken und Wollen ist mit einer bestimmten Energie angereichert. Sie neigt dazu, dem Verändernden zu widerstehen – und zwar in dem Maße, in dem das Alte noch für uns bedeutsam ist. Denn darin verbirgt sich eine verborgene Energie des In-Beziehung-seins. Was wir als stur, uneinsichtig, starr, ideologisch beurteilen, ist oft nur Ausdruck einer starken inneren Bindekraft, die manchmal mit der Lebensphase, manchmal mit der Generationsschichtung, manchmal gar mit jahrhundertealten Mustern zusammenhängt.

Und selbst dort, wo der Widerstand überwunden ist, wird nur das verinnerlicht, was den eigenen Denk- und Handlungsmustern entspricht. Wir greifen das auf, was uns verspricht, dadurch zu einer echten Persönlichkeit ausreifen zu können. Was wir für gut halten, arbeiten wir in diesem Sinne um, bis es für die eigene Kraft repräsentativ ist.
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Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig.

Joachim Trott

Joachim Trott

Laut Chronos zu spät, mit Kairos genau richtig. Kürzlich konnte ich wieder den Unterschied zwischen Chronos und Kairos am eigenen Leib erleben. Ich hatte bei einer Geschäftsreise bewusst nur die Hinreise geplant, um bei einem Termin völlig frei in der Länge zu bleiben. Denn Kreativität benötigt schließlich Freiräume. Die Rückfahrt sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden:

Variante 1: Eine ICE-Verbindung, die ohne Vorausbuchung und Bahncard aber sehr teuer war.
Variante 2: Die preisgünstigste Variante für mich als kostenbewussten Unternehmer war Fernbus bis Stuttgart, Regionalzug bis Tübingen und Stadtbus bis nach Hause. Sie kostet nur ein Drittel von Variante 1. Der letzte Stadtbus fährt unter der Woche allerdings um 0:44 Uhr ab Tübingen Hauptbahnhof. Daher gab es einen spannenden Moment: Würde ich in Stuttgart einen Zug erreichen, mit dem ich vor 0:44 Uhr in Tübingen bin? Laut Plan (Chronos) hatte ich dafür nur 2 Minuten Zeit.

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Mit Kairos im Fluss des Lebens

Joachim Trott

Joachim Trott

Mit Kairos im Fluss des Lebens kommen sogar Container geflogen … Wer in der richtigen (KAIROS-)Energie ist, der ist im Fluss des Lebens. Und die Lösungen kommen einem entgegen geschwommen oder geflogen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an einen Beitrag von 2012 mit dem Titel „Kommt ein Flipchart geflogen“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/kommt-ein-flip-chart-geflogen-punkt-punkt-punkt-1006309599). Heute war es kein Flipchart, heute war es ein ganzer Container. Und das kam so …

Die Vorgeschichte: Ich war verwöhnt! Ehrlich, sehr verwöhnt. Und dafür verantwortlich war der KAIROS-Unternehmer Michael Krissel und sein Angebot http://www.mein-abfallkalender.de. Denn in Hofheim, wo ich bis vor einem Jahr privat und geschäftlich residierte, wurde ich mit mein-abfallkalender.de steht’s per Mail oder App daran erinnert, wann die Tonnen geleert werden. In meinem jetzigen Geschäfts- und Wohnort Tübingen  gibt es mein-abfallkalender.de nicht. Privat stört mich das nicht weiter, denn zu Hause gibt es große Tonnen, in denen fast immer Platz ist und einen Hausmeisterservice, der die Tonnen rausstellt.

Geschäftlich hatte ich allerdings folgende Herausforderung: In meinem Olivenöl-Unternehmen sind sehr viele Kartons zu entsorgen. Und hier im Gewerbegebiet  Tübingen ist es so, dass die Kartons am Vorabend der Leerung einfach an die Straße gestellt werden (wenn man weiß, wann es so weit ist). Es gibt also keine Papier-Tonnen. Meist habe ich gesehen, wenn meine Nachbarn zum Abfuhrtermin ihre Kartons rausstellten. Aber in letzter Zeit muss ich das verpasst haben. Der Papier- und Kartonmüll im Lager wuchs und wuchs und auch im Büro wurde der Papiermüll unerträglich.

Heute, war es so weit: Die KAIROS-Energie machte sich breit.
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Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern.

KAIROS-Gedanke 22.7.15Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern. In den letzten zwei Wochen hatte ich nacheinander drei Trojaner auf meiner Computerfestplatte. Sie konnten – Joachim Trott und Ludwig Bock sei Dank – mit einiger Mühe entfernt werden. Nun läuft alles wieder rund. Doch: Als Freundin von symbolhaften Hinweisen beschäftigten mich seitdem die Fragen: „Was sollte mir das Ganze sagen? Was ist überhaupt ein Trojaner?“

Wikipedia half aus: EDV-Trojaner, die Kurzform von Trojanisches Pferd wie wir wissen, bezeichnen ein Computer-Programm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne das Wissen des  Anwenders eine andere Funktion erfüllt.

Eine andere Funktion erfüllt … Gedankensprung: „Habe ich in meinem Inneren möglicherweise auch Programme laufen, die als nützliche Anwendung getarnt sind …? Die ohne mein „bewusstes Wissen“ eine andere Funktion erfüllen? Eine Funktion, die mich behindert oder mir sogar Schaden zufügt? Die mich davon abhält, mit ganzer Kraft meiner Aufgabe nachzugehen, weil sie ständig nervt?“

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Der Innere Ruf

Christina Broda

Christina Broda

Der Innere Ruf: Wir haben uns schon öfter über die innere Stimme ‚unterhalten‘. Aber was ist denn eigentlich diese innere Stimme? Ist sie unser klügeres Selbst, weil sie uns ja manchmal rechtzeitig vor etwas warnt? Oder ist sie unser moralischeres, ethisch aufrechteres Selbst, weil sie ab und zu ja auch ganz schön doll mit uns schimpfen kann. (Frage am Rande: Wenn das passiert, spricht die Stimme Sie dann mit ‚Ich‘ oder mit ‚Du‘ an?). Vielleicht aber auch ist sie unser treuester Freund, immer da, und sie nimmt es uns nicht mal krumm, wenn wir sie wissentlich übergehen. OK, so weit zur inneren Stimme für die meisten von uns.
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Was tun, wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan ist …?

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Was tun, wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan ist …?
Sehr häufig sehe ich bei Menschen um mich herum und auch bei mir selbst, dass wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan wurde, einige von uns regelrecht durchhängen. Erfolgreiche Trainer haben immer häufiger Burnout-Syndrome und machen ein Jahr Pause – es sei Ihnen DANN gegönnt – doch inwiefern sollte es soweit kommen?

Und so manches mal führt uns unsere Sprache sogar dabei in die Irre (Danke, lieber Joachim Schaffer-Suchomel); nehmen wir einmal die Wortwahl für die Ehelichung, die wir in unseren und anderen Breiten “Hoch-Zeit” nennen. Es gibt Menschen, die nach diesem wichtigsten Schritt in Ihrem Leben so agieren als warteten sie auf das Ende (Ich gebe zu: ich übertreibe!).

In der Mathematik habe ich einmal den Hochpunkt (absolut oder relativ) kennen gelernt – und da wir es möglichst vielen Bürgern unzugänglich erscheinen lassen wollen, reden wir lateinisch, da heißt es dann (absolutes oder relatives) Maximum (zugegeben: das rafft noch jeder!). Dieses Maximum beinhaltet von der Definition her die Folge: “Von nun an geht’s bergab!” – Und dies erfolgt dann leider auch zu häufig (in Ehen, in anderen persönlichen Bereichen)!
Und ob die unterschwelligen Beeinflussungen im Leben Sie, liebe Leser, tatsächlich erreichen und der sichtbare Erfolg entsprechend aussieht, entscheiden immer noch Sie selbst.

Es gibt nach so vielen Stationen im Leben (Schulbeginn, Schulabschluss, Ausbildungsende, Diplom, Ehelichung, Hauskauf, Geburt der Kinder, Schulbeginn der Kinder, …) weiterhin so viele Stationen in Ihrem Leben wie bisher – WENN Sie bewusst durch Ihr Leben gehen!
Bitte tun Sie das!

Und seien Sie dankbar für die vielen Stationen des Lebens, die Sie in unterschiedlichsten Ausprägungen fordern werden (hoffentlich permanent freudig). Ich persönlich freue mich im Hier und Jetzt schon wieder, wenn unser Chor “NEW62″ (bester Chor der Welt) “Circle of Life” trainiert, übt und performen wird … Ich singe quasi im Hirn schon wieder mit.

Bei allen Umständen, die Sie während Ihres Lebens haben, gilt selbstverständlich auch: “Wie geht es Ihnen heute?” Und wenn es mal anders als gewünscht ist, so nehmen Sie es bitte an – und schauen Sie bitte genau hin! Bitte !!! Und sollte bei Ihnen grad Pause angesagt sein, so denken Sie dran: Sie nehmen nur wieder neu Anlauf – alles zu seiner Zeit!!!

Liebe Grüße und alles Beste Ihnen
Jürgen Hopp

Kairos-Leittext 10. Juni 2015

Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei?

KAIROS-Gedanke 20Mai15Wer mit Kairos lebt, lebt schmerzfrei? Ach, wie schön, wenn das alles so einfach wäre. Wenn ich genau das all den Menschen zusichern könnte, die mich nach Kairos fragen und wissen wollen, was sie davon haben. Denn: Wenn sie sich schon mit „so einem Thema“ beschäftigen und auseinander setzen, dann soll doch vieles einfach leichter werden. So was wie: Ich werde meine Sorgen los, Ängste los, Schmerzen los.

Ja, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, das würde ich Ihnen wirklich gerne sagen. Und stelle dann gleich die Frage an Sie: „Was sind denn Sorgen, Ängste, Nöte, die Schmerzen verursachen?“ Es ist all das, was wir uns mit unserem Verstand (auch Ego genannt) zusammen reimen. Es ist all das, womit wir uns gewohnheitsgemäß täglich innerlich befeuern. Von früher gelernt, von anderen gehört, von jeher vertraut. Es ist all das, was in unserem Inneren wühlt und brodelt und uns „irgendetwas“ mitteilen möchte.

Genau um dieses „Irgendetwas“ geht’s bei Kairos. Dieses „Irgendetwas“ ist ein Gefühl, ein Drängen – wir sagen eine Dynamik – die uns leiten will. Zu einem Leben, das genau zu uns passt. Damit das gelingen kann, muss jeder von uns dieses Gefühl, dieses Drängen, diese Dynamik verstehen lernen. Sollte jeder von uns diese Zeichen interpretieren können.

Stellen Sie sich vor, Sie sind unterwegs und wollen zu dem Ort fahren, an dem Sie sich zu 100% richtig und aufgehoben fühlen. Von dem Sie aber noch nicht ganz genau wissen, wo es ist. Nun stellen Sie sich weiter vor, Sie fahren kreuz und quer und haben ständig Sorgen, Ängste, Nöte und Schmerzen, dass Sie ihn niemals finden, diesen Platz. Die Zeichen an den Straßenrändern missdeuten Sie oft und Menschen, die Sie fragen, haben auch keinen genauen Plan für Sie.

Doch plötzlich bietet Ihnen jemand das Wissen um ein Navi an, das Sie schon lange besitzen und das Sie garantiert zu „Ihrem Platz“ führen wird. Und dieser Jemand sagt Ihnen: „Auf dem Weg mit Ihrem Navi wird Ihnen weiterhin die eine oder andere schmerzhafte Aufgabe begegnen. Aber Sie können sie einordnen und Sie wissen, das schaffen Sie und es ist nach einer bestimmten Zeitstrecke vorüber. Sie wissen sehr genau, wofür die Aufgabe steht, was sie bedeutet. Und auch dass Sie frei entscheiden können, ob Sie sich ihrer annehmen wollen oder lieber nicht.“

So leben Sie dann zwar immer noch nicht schmerzfrei, aber in Ihr Inneres kehrt Ruhe und Frieden ein. Gepaart mit dem Wissen: „Ich habe es so gewollt.“ Und das finde ich super. Und Sie?

Eine angenehme Woche wünsche Ihnen
Gabriela Linne

Kairos-Leittext 20. Mai 2015

Die Wahrhaftigkeit bedarf der Wahrheit.

Christina Broda

Christina Broda

Die Wahrhaftigkeit bedarf der Wahrheit. Manchmal leben wir frei wie ein Vogel sorglos in den Tag hinein. Wir genießen einfach unser Sein ohne uns große Gedanken um irgendetwas zu machen. Dann aber gibt es auch wieder Tage, da beschäftigen wir uns mit den großen Fragen des Lebens: „Wer bin ich?“, „Wo will ich hin?“, „Habe ich mein Leben sinnvoll genutzt?“, „Was kommt noch?“. Ob bewusst oder unbewusst, streben wir alle ständig nach unserem Optimum. Wir wollen, dass unser Sein und unser Handeln sinnvoll und für uns bedeutungsvoll ist. Wir wollen herausfinden, wer wir wirklich sind, wir wollen das sagen, was uns ausmacht, wir wollen das tun, was uns wirklich erfüllt, wir wollen wahrhaftig sein und agieren. Unser Leben ist darauf angelegt, dass wir uns selbst finden.

Aber wie sieht denn das in der Praxis aus? Wer kennt sie nicht, die kleinen Stimmen im Hinterkopf, die uns in einem oftmals babylonischen Gedankengewirr von unserem ureigenen Weg abhalten wollen. „Ach, das ist viel zu anstrengend“, „Mach lieber das weiter, was Du machst, da weißt Du, was Du hast“, „Meinst Du wirklich, dass Du das kannst?“, „Wenn Du das machst, dann denken die anderen, Du wärst…“, „Willst Du in Deinem Alter wirklich noch…?“. Das ist ein ständiges Geplapper und Sie können entscheiden, ob Sie negieren, zögern, aufschieben, nachgeben, ganz wie Sie wollen. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Nun gibt es aber noch eine weitere Stimme. Es ist Ihre ‚Innere Stimme‘, die Ihnen tief aus dem Herzen oder tief aus dem Bauch oder tief aus der Seele spricht. Die Stimme, die ausspricht, was Sie wirklich, wirklich für sich wollen. Ist d i e s e Stimme verhandelbar? Ganz klar: ‚Nein!‘, denn die Wahrhaftigkeit bedarf der Wahrheit. Wir können uns unser Leben lang selbst belügen. Aber dann werden wir nie unser Optimum erreichen, nie ganz in unserer Kraft sein und nie die erfüllte, lebendige Zeit haben, die wir uns alle für uns wünschen. Um wahrhaftig wir selbst zu sein, müssen wir uns unseren Ängsten, Sorgen, Freuden, Träumen stellen. Wir müssen aus der Dauerberieselung des Alltags stark herausfiltern, was uns gut tut und uns nützlich ist auf unserem Weg zu unserer Echtheit. Wir müssen den Mut haben, uns gegebenenfalls auch gegenüber anderen abzugrenzen, die uns aus verschiedensten Gründen von unserem Weg fernhalten wollen. Wir müssen lernen, unsere innere Stimme wahrzunehmen – und wir müssen ihr zu vertrauen lernen und ihr zu folgen.

Das an dieser Stelle schon oft erwähnte Kairos Navi ist eine Erinnerung an unsere Echtheit. Es gibt uns andauernd Hinweise – auch wenn die nicht so klar sind wie beim Navi im Auto. Darum tun wir gut daran, uns immer wieder die Fragen zu stellen: ‚Was passiert da gerade? Was will mir das sagen?‘ und uns ständig im bewussten Wahrnehmen zu trainieren. Ohne Wahrheit sich selbst gegenüber, gepaart mit dem Mut, sich ihr zu stellen, werden Sie nie Ihre Wahrhaftigkeit erreichen, Sie werden faule Kompromisse machen, sich verbiegen, sich ärgern und zwar auch irgendwie leben, aber nicht in Ihrer Fülle und nicht das Leben, das Sie als wirklich sinn- und bedeutungsvoll empfinden.

Die Wahrhaftigkeit bedarf der Wahrheit, sich selbst und anderen gegenüber. Sind Sie wahrhaftig Sie selber, sind Sie echt, dann haben Sie der Welt eine Menge zu geben. Heutzutage ist die Sinnfrage eine der meist gestellten Anliegen. ‚Alle Welt‘ scheint auf der Sinnsuche zu sein. Ja-Sager und Blender haben wir viel zu viele. Wonach wir suchen ist Echtheit. Und die gibt es nur mit Wahrheit. Sollten Sie gerade wie ein Vöglein sorglos in den Tag leben, genießen Sie diesen Zustand noch eine klitzekleine Weile.  Allen Suchenden wünsche ich viel Mut auf ihrem Weg zur Wahrhaftigkeit, aber vor allem ganz viel Freude und Erfülltsein bei der Entdeckung ihres wahren Selbst.

Mit herzlichen Grüßen, Christina Broda
Kairos-Leittext 17. April 2015

Ein Kairos-Chef

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Ein Kairos-Chef – Der gefiel mir: In den vergangenen Wochen hatte ich im Rahmen einer Finanz-Beratung bei einem Geschäftsführer eines Mittelständlers einen mächtigen Aha-Effekt. In seinem Ingenieurbüro kam das Gespräch plötzlich weg vom eigentlichen Thema (betriebliche Altersvorsorge) hin zu einem gänzlich anderen Thema, das mein Gesprächspartner “Seelische Ausbildung” nannte – was sich wohl dahinter verbarg?

Wir sind durch eine von ihm erstellte Collage darauf gekommen, die er sichtbar an der Wand seines Büros platziert hat. Auf dieser Collage fanden sich Begriffe wie Wohlbefinden, Glück, Liebe, Respekt, Miteinander oder Sinn wieder – ich war positiv überrascht und hell erfreut. Der gute Mann erklärte mir, was sich hinter dieser Collage verbirgt, wie er diese Dinge sieht, dass er diese Werte für sich selbst lebt und anderen Menschen gerne vorlebt – na, das hörte ich gerne, hier war ich richtig!

Er hat ein Interesse daran, dass in seiner Abteilung Facetten wie Wohlbefinden, Glück, Liebe, Sinn und Respekt Einzug halten, die alles andere als im metrischen System messbar sind. Und er erzählte davon, was er sich zunächst davon erhoffte, wie es sukzessive wuchs und bis heute anhält. Seine Wunsch-Attribute sind inzwischen Teil der Unternehmenskultur geworden und – es hat spürbare Auswirkungen auf seine Belegschaft:

Krankenstand niedrig,
Motivation hoch,
Vertrauen hoch,
Verlässlichkeit hoch,
Spaßfaktor hoch,
Identifikation hoch!

Dieser Mittelständler ist sich übrigens sicher, dass diese Werte bzw. der Umgang damit über kurz oder lang zum Schul-Unterricht gehören werden, egal in welchem Fach. Möglicherweise wird es sogar eine gänzlich neue “Lern-Disziplin” in unseren Lehrstätten geben. Ich bin sehr dankbar, dass ich kurzfristig zu diesem Meeting eingeladen wurde (ich Glückskind). Denn die Begegnung und das kurzweilige, angeregte Gespräch mit ihm haben mir gezeigt: Ich bin mit meiner eigenen Botschaft (Liebe leben) in einer immer größer werdenden Gemeinschaft unterwegs. Und selbst in Firmen, die es auf den ersten Blick von außen kaum vermuten lassen, halten Verhaltensweisen und Einstellungen Einzug, die Menschlichkeit und das Miteinander fördern  und somit (Unternehmer aufgepasst) das Betriebsergebnis positiver -sprich: BESSER- werden lassen!

Das Ursache-Wirkung-Prinzip kann ich hier also wie folgt zusammenfassen:
„Liebe, Respekt, Miteinander, SINNVOLLES Handeln in allen Lebenslagen vorleben.  Motivierte Mitarbeiter und bessere Betriebsergebnisse als Resultat ernten!“

Also ganz ehrlich:
Der Chef gefiel mir, der hat es drauf – davon darf es gerne ein paar mehr geben in unserer ergebnisorientierten Geschäftswelt – für mich ein echtes (Kairos-gemäßes) Vorbild! – Hallelujah!!!

Ihr Jürgen HoppKairos-Leittext 11. März 2015