Kategorie-Archiv: Kairos-Wissen

Objektiv
Wahrheit
Entsprechung
Repräsentation
propositional

“Ich selbst sein! Wie geht das nur?”

KAIROS Gedanke“Ich selbst sein. Wie geht das nur?” Ich selbst sein und mein eigenes Leben leben: Das wünschen sich die meisten – zumindest mir bekannten – Unternehmer und Unternehmerinnen. Und haben bei diesem Thema gleich immer diese eine Frage in den Augen stehen: „Wie geht das nur?“ Dabei haben sie meistens ihr Leben außerhalb der eigenen, privaten vier Wände im Kopf. Ihr Leben im Umgang mit Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeitern, …

Wir Unternehmer-Menschen werden viel zu oft geleitet von Fragen wie: „Wenn ich meine Wahrheit formuliere, verliere ich dann vielleicht den Auftrag?“ Oder: „Was soll denn mein Kollege nur von mir denken?“ Oder: „Ich fühle sehr genau, dass ich nur anerkannt werde, wenn ich mich SO oder SO gebe!“ Das ist schade, finde ich. Und immer wieder macht sich der Gedanke breit: „Ich würde ja so gerne, … Doch: Wie geht das nur?“

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Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast …

KAIROS-Gedanke“Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast des Lebens!
Sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann. Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere Deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu. Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist.

Vergleichst Du Dich mit anderen, könntest Du bitter werden und Dir nichtig vorkommen. Immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als Du. Freue Dich Deiner eigenen Leistungen wie auch Deiner eigenen Pläne. Bleibe weiter an Deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

In Deinen geschäftlichen Angelegenheiten lass Vorsicht walten; die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll Dich nicht blinden machen gegen gleichermaßen Rechtschaffenheit. Viele Menschen ringen um hohe Ideale, und überall ist das Leben voller Heldentum.

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KAIROS und die Frage nach dem Warum

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

KAIROS und die Frage nach dem Warum: Es gibt sehr viele Beispiele in Jedermanns Leben, die die Intuition des Individuums zum Vorschein bringen – sehr häufig mit einigen Rätseln behaftet und Fragen nach dem “Warum?”.Verbunden mit der Bitte doch aus dem tiefsten Innern zu erklären, zu klären, klar zu machen, zu machen, indem der Einzelne etwas macht (sagt), wenn er das denn wissen will. Das Schöne und Gute an diesem Punkt ist: Er kann es auch gerne so belassen wie es ist.
Denn all die Dinge, die zu erklären, wissenschaftlich zu erklären sind (Strom, Sonnenbrand, Schwangerschaft), funktionieren auch weiterhin – selbst wenn sich niemand mit den Dingen beschäftigt und niemand den Themen auf den Grund geht.

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“Ich kann nicht!”

Sapere aude!Ich kann nicht? Was heißt das eigentlich? Heißt das: Ich will nicht? Oder: Ich fühle mich außerstande? Oder: Ich kann jetzt nicht? Oder: Ich kann generell nicht? Oder: Ich weigere mich? Oder: Mir fehlt die Kraft dazu? Mein heutiger Kairos-Brief an Sie ist ein Plädoyer für Genauigkeit. Warum? Weil es uns mit dem ehrlichen Blick auf unsere standardisierten Antworten den Weg öffnet, unsere eigene innere Energie besser kennenzulernen.

Ein Beispiel: In meinem „früheren Leben“ als Leiterin einer Werbeagentur hörte ich diesen Satz von einer Mitarbeiterin (35), die von einem Kunden wegen eines „wichtigen Projektes“ zu einem späten Gesprächstermin gebeten wurde. Spät hieß: um 19.00 Uhr an einem von ihm bestimmten Tag. Der Kunde war sehr erbost über die vermeintlich lapidare Antwort. Auch mir fiel es schwer, den Argumenten der Mitarbeiterin zu folgen. „Ich muss um 18.00 Uhr zu Hause sein. Mein Sohn braucht mich. Er möchte zu seiner Geigenstunde gefahren werden. Das ist sehr wichtig für mich.“ Da sie immer sehr gut gearbeitet hatte und die Kunden sie sehr schätzten, ließ ich es so stehen und übernahm den Termin. Ich selbst war 45 und die Projekte meiner Kunden lagen mir natürlich am Herzen. Wirklich verstehen konnte ich ihre Antwort damals nicht.
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November-Blues und die Sache mit dem Bleistift.

Christina Broda

Christina Broda

November-Blues und die Sache mit dem Bleistift. Ich mag Blues. Vor allem spät am Abend, wenn die Welt zur Ruhe gekommen ist und der Tag dann schön ausklingen kann. Ich mag die Melancholie, die oft im Blues mitklingt und die zu später Stunde oft auch mich zu einem ‚lonesome cowboy‘ macht. Was ich nicht mag, ist der jetzt wieder allenthalben grassierende November-Blues. Diese Mischung aus Miesepeterigkeit, schlechter Laune, „alles-ist-Mist-Stimmung“ und leichten Anflügen von depressiver Haltung. Wenn einem die Leute schon mit Mundwinkeln bis auf den Bauchnabel entgegen kommen und sich noch krampfhaft in eine graue Stimmung hineinreden.

Klar, ich mag auch den hellen, fröhlichen Sommertag lieber als graues, trübes Nebelwetter. Aber der November gehört zur biologischen Erneuerung der Welt einfach dazu wie der Mai zum neuen Erwachen im Frühling. Das ist wie beim Reinemachen: ohne vorher den Mief herauszulassen, kann keine frische Luft in die Räume einziehen.

Wie so oft, haben wir doch immer die Wahl, wie wir uns verhalten wollen. Wollen wir dem November-Blues verfallen oder wollen wir uns einen schöneren Tag machen? DAS liegt nun wirklich an keinem anderen als ausschließlich an uns selbst. Wer wirklich in seinem Kairos lebt, dem ist der Monat sowieso unwichtig. Da ist das Wetter oder der Monat völlig egal, denn es kommt nur auf das beglückende Tun und die erfüllte Zeit an. Für alle anderen gibt es den Bleistifttrick.

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Was ist, leistet Widerstand.

Dr. Karl Hofmann

Dr. Karl Hofmann

Was ist, leistet Widerstand. Warum fällt es uns so schwer, Neues zu verkraften? Fehlt es uns am richtigen Zugang? Liegt es daran, dass wir nicht genügend offen sind oder es nicht genügend stark wollen? Aus kairologischer Sicht gibt es den schlicht offenen Zuhörer nicht. Keiner ist neutral. Wir sind füreinander nicht einfach Material, das zu bearbeiten ist, und nur entsprechende Impulse braucht, um zu Neuem durchzustarten. Das eigene Denken und Wollen ist mit einer bestimmten Energie angereichert. Sie neigt dazu, dem Verändernden zu widerstehen – und zwar in dem Maße, in dem das Alte noch für uns bedeutsam ist. Denn darin verbirgt sich eine verborgene Energie des In-Beziehung-seins. Was wir als stur, uneinsichtig, starr, ideologisch beurteilen, ist oft nur Ausdruck einer starken inneren Bindekraft, die manchmal mit der Lebensphase, manchmal mit der Generationsschichtung, manchmal gar mit jahrhundertealten Mustern zusammenhängt.

Und selbst dort, wo der Widerstand überwunden ist, wird nur das verinnerlicht, was den eigenen Denk- und Handlungsmustern entspricht. Wir greifen das auf, was uns verspricht, dadurch zu einer echten Persönlichkeit ausreifen zu können. Was wir für gut halten, arbeiten wir in diesem Sinne um, bis es für die eigene Kraft repräsentativ ist.
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Wie kann man denn nur?

Christina Broda

Christina Broda

Wie kann man denn nur? Manchmal ertappe ich mich schon noch dabei, dass ich so denke. Und dazu noch, das sei mein gutes Recht. Schließlich bin ich gut erzogen und weiß daher ganz genau, was sich gehört, wie man was zu machen hat. Mit fortschreitender Arbeit an mir selbst weiß ich, dass es anmaßend ist und mir selbst nicht gut tut, andere zu verurteilen und mich damit (spirituell) arrogant über sie zu erheben. Allerdings war das ein langer Lernprozess, der einiges Üben im bewertungsfreien Betrachten erforderte. Und wie oben erwähnt, selbst heute klappt es noch nicht immer.

Wie schnell wissen wir in Bezug auf andere, was sie ‚richtig‘ und was sie ‚falsch‘ machen, was sie ‚wie‘ hätten ‚besser‘ machen können, was wir ‚nie‘ so gemacht hätten, wie sie. Doch während wir so leichtfertig urteilen, wissen wir meistens nicht, aus welchen Beweggründen heraus die anderen Personen so handeln. Wir setzen voraus, alle dächten so wie wir, alle tickten so wie wir – weit gefehlt!
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Wer nimmt Ihnen den ersten Schritt ab?

Jürgen HoppWer nimmt Ihnen den ersten Schritt ab? Inwiefern kennen Sie das auch, dass Sie sich mit Dingen beschäftigen, von denen Sie sagen: „DAS wollte ich doch schon immer mal machen!“ oder „Das kann ich bestimmt besser als Der oder Die!“ oder „Ja, wenn ich diese und jene Voraussetzungen erfüllen würde, dann hätte ich sicherlich schon dies und das gemacht!“? Und aus gegebenem Anlass stelle ich fest, dass die Regel „Hätte, könnte, würde – ist die größte Hürde!“ in den meisten Fällen zutrifft!

Sie können eines tun vor dem TUN: Sie können schauen, hinterfragen, überlegen, überdenken, ob das alles in seiner Konsequenz gut für Sie ist. Doch können Sie es hinterfühlen oder überfühlen? Wenn Sie schon mit der Maßgabe reingehen, Sie finden womöglich einen Grund eine Sache zu lassen, dann dürfen Sie dreimal raten, was da wohl im Ergebnis rauskommt! Das bedeutet, dass Sie es zu null Prozent erfahren, erleben, er-Fühlen dürfen wie es Ihnen ergeht/ergangen wäre, wenn… Wenn Sie ein solches Vorgehen wie oben tätigen, dann seien Sie fair und mutig in Ihren Vorausschauen – frei nach dem Motto „Was, wenn alles gut geht!“ – zumindest dürfen Sie diese Variante auch in Betracht ziehen.
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Leben mit negativen oder positiven Dias

Gabriela LinneLeben mit negativen oder positiven Dias. Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, ob Sie hauptsächlich mit negativen oder positiven Dias in Ihr Leben schauen? Mir war sie neu – bis ich vor kurzem nach vielen Jahren mal wieder das Buch „Transsurfing“ von Vadim Zeland las. Er schreibt dazu: Zitat „Die Vorstellung des Menschen von sich und seiner Umwelt ist oft weit von der Wahrheit entfernt. Für diese Verzerrung sind unsere DIAS verantwortlich. Zum Beispiel mögen gewisse persönliche Mängel Ihnen zu schaffen machen, und Sie erfahren dadurch ein Gefühl der Unvollkommenheit – auch anderen scheinen diese Eigenschaften nicht zu gefallen. …

Wenn Sie dann mit Menschen Umgang haben, schieben Sie Ihr Dia des Minderwertigkeits-komplexes in den Projektor und sehen alles in einem verzerrten Licht. … Dias führen zu Verzerrungen Ihrer Vorstellungen darüber, was andere Leute über Sie denken. Ein Dia ist ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das Dia existiert in Ihrem Kopf, nicht in den Köpfen anderer. Wenn Sie das nicht sehr beunruhigt, kommt keine Verzerrung zustande. Alles ist, wie es ist. Aber es geht nicht einmal darum, was Sie über sich selbst denken, sondern welchen Einfluss das Dia auf Ihr Leben hat. … Sie sehen Ihre Umwelt durch dieses Dia hindurch, wie durch einen Filter. Es ist ein Dia, weil es nur in Ihren Gedanken besteht. … Woraus besteht nun das Dia, auf was für einer Folie sitze es? Die Basis des Dias ist das Gefühl der Wichtigkeit. Dieses Thema will uns anscheinend nicht loslassen.“ Zitat Ende

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Mit Kairos im Fluss des Lebens

Joachim Trott

Joachim Trott

Mit Kairos im Fluss des Lebens kommen sogar Container geflogen … Wer in der richtigen (KAIROS-)Energie ist, der ist im Fluss des Lebens. Und die Lösungen kommen einem entgegen geschwommen oder geflogen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an einen Beitrag von 2012 mit dem Titel „Kommt ein Flipchart geflogen“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/kommt-ein-flip-chart-geflogen-punkt-punkt-punkt-1006309599). Heute war es kein Flipchart, heute war es ein ganzer Container. Und das kam so …

Die Vorgeschichte: Ich war verwöhnt! Ehrlich, sehr verwöhnt. Und dafür verantwortlich war der KAIROS-Unternehmer Michael Krissel und sein Angebot http://www.mein-abfallkalender.de. Denn in Hofheim, wo ich bis vor einem Jahr privat und geschäftlich residierte, wurde ich mit mein-abfallkalender.de steht’s per Mail oder App daran erinnert, wann die Tonnen geleert werden. In meinem jetzigen Geschäfts- und Wohnort Tübingen  gibt es mein-abfallkalender.de nicht. Privat stört mich das nicht weiter, denn zu Hause gibt es große Tonnen, in denen fast immer Platz ist und einen Hausmeisterservice, der die Tonnen rausstellt.

Geschäftlich hatte ich allerdings folgende Herausforderung: In meinem Olivenöl-Unternehmen sind sehr viele Kartons zu entsorgen. Und hier im Gewerbegebiet  Tübingen ist es so, dass die Kartons am Vorabend der Leerung einfach an die Straße gestellt werden (wenn man weiß, wann es so weit ist). Es gibt also keine Papier-Tonnen. Meist habe ich gesehen, wenn meine Nachbarn zum Abfuhrtermin ihre Kartons rausstellten. Aber in letzter Zeit muss ich das verpasst haben. Der Papier- und Kartonmüll im Lager wuchs und wuchs und auch im Büro wurde der Papiermüll unerträglich.

Heute, war es so weit: Die KAIROS-Energie machte sich breit.
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