Kategorie-Archiv: Hopp, Jürgen

Über bedeutungsvolle Ereignisse

Das SammelglasÜber bedeutungsvolle Ereignisse und warum wir sie sammeln sollten.

Von Jürgen Hopp: “Ich habe aktuell zwei Dinge festgestellt: Zum einen ist es schon etwas her, dass ich von mir habe hören lassen – zum anderen meinte ich in der verstrichenen Zeit, es sei in meinem Leben einfach nichts Bedeutsames geschehen. Doch nun fiel mir ein, was mir mein geschätzter Kollege Olli Köhl Anfang des Jahres mit auf den Weg gab: Im Januar dieses Jahres führte ich meine Zielplanung mit verschiedenen mir bekannten Techniken durch. Als Add-On erklärte mir Olli, ich könne doch ein Glas, einen Behälter, eine Vase oder whatever nehmen, meine Erfolge auf einen Post-It schreiben und diese im Laufe des Jahres sammeln. Nun haben wir ja immer zwei Möglichkeiten: Lassen wie es ist (quasi Sein-lassen) oder Machen! Und wer meine bisherigen Newsletter gelesen hat, weiß, dass ich (wenn möglich) lieber ausprobiere. Entweder gefällt es mir oder nicht. So oder so, es bringt mich weiter in meiner Erkenntnis!

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KAIROS und die Frage nach dem Warum

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

KAIROS und die Frage nach dem Warum: Es gibt sehr viele Beispiele in Jedermanns Leben, die die Intuition des Individuums zum Vorschein bringen – sehr häufig mit einigen Rätseln behaftet und Fragen nach dem “Warum?”.Verbunden mit der Bitte doch aus dem tiefsten Innern zu erklären, zu klären, klar zu machen, zu machen, indem der Einzelne etwas macht (sagt), wenn er das denn wissen will. Das Schöne und Gute an diesem Punkt ist: Er kann es auch gerne so belassen wie es ist.
Denn all die Dinge, die zu erklären, wissenschaftlich zu erklären sind (Strom, Sonnenbrand, Schwangerschaft), funktionieren auch weiterhin – selbst wenn sich niemand mit den Dingen beschäftigt und niemand den Themen auf den Grund geht.

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Wer nimmt Ihnen den ersten Schritt ab?

Jürgen HoppWer nimmt Ihnen den ersten Schritt ab? Inwiefern kennen Sie das auch, dass Sie sich mit Dingen beschäftigen, von denen Sie sagen: „DAS wollte ich doch schon immer mal machen!“ oder „Das kann ich bestimmt besser als Der oder Die!“ oder „Ja, wenn ich diese und jene Voraussetzungen erfüllen würde, dann hätte ich sicherlich schon dies und das gemacht!“? Und aus gegebenem Anlass stelle ich fest, dass die Regel „Hätte, könnte, würde – ist die größte Hürde!“ in den meisten Fällen zutrifft!

Sie können eines tun vor dem TUN: Sie können schauen, hinterfragen, überlegen, überdenken, ob das alles in seiner Konsequenz gut für Sie ist. Doch können Sie es hinterfühlen oder überfühlen? Wenn Sie schon mit der Maßgabe reingehen, Sie finden womöglich einen Grund eine Sache zu lassen, dann dürfen Sie dreimal raten, was da wohl im Ergebnis rauskommt! Das bedeutet, dass Sie es zu null Prozent erfahren, erleben, er-Fühlen dürfen wie es Ihnen ergeht/ergangen wäre, wenn… Wenn Sie ein solches Vorgehen wie oben tätigen, dann seien Sie fair und mutig in Ihren Vorausschauen – frei nach dem Motto „Was, wenn alles gut geht!“ – zumindest dürfen Sie diese Variante auch in Betracht ziehen.
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Was tun, wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan ist …?

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Was tun, wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan ist …?
Sehr häufig sehe ich bei Menschen um mich herum und auch bei mir selbst, dass wenn ein wichtiger Schritt im Leben getan wurde, einige von uns regelrecht durchhängen. Erfolgreiche Trainer haben immer häufiger Burnout-Syndrome und machen ein Jahr Pause – es sei Ihnen DANN gegönnt – doch inwiefern sollte es soweit kommen?

Und so manches mal führt uns unsere Sprache sogar dabei in die Irre (Danke, lieber Joachim Schaffer-Suchomel); nehmen wir einmal die Wortwahl für die Ehelichung, die wir in unseren und anderen Breiten “Hoch-Zeit” nennen. Es gibt Menschen, die nach diesem wichtigsten Schritt in Ihrem Leben so agieren als warteten sie auf das Ende (Ich gebe zu: ich übertreibe!).

In der Mathematik habe ich einmal den Hochpunkt (absolut oder relativ) kennen gelernt – und da wir es möglichst vielen Bürgern unzugänglich erscheinen lassen wollen, reden wir lateinisch, da heißt es dann (absolutes oder relatives) Maximum (zugegeben: das rafft noch jeder!). Dieses Maximum beinhaltet von der Definition her die Folge: “Von nun an geht’s bergab!” – Und dies erfolgt dann leider auch zu häufig (in Ehen, in anderen persönlichen Bereichen)!
Und ob die unterschwelligen Beeinflussungen im Leben Sie, liebe Leser, tatsächlich erreichen und der sichtbare Erfolg entsprechend aussieht, entscheiden immer noch Sie selbst.

Es gibt nach so vielen Stationen im Leben (Schulbeginn, Schulabschluss, Ausbildungsende, Diplom, Ehelichung, Hauskauf, Geburt der Kinder, Schulbeginn der Kinder, …) weiterhin so viele Stationen in Ihrem Leben wie bisher – WENN Sie bewusst durch Ihr Leben gehen!
Bitte tun Sie das!

Und seien Sie dankbar für die vielen Stationen des Lebens, die Sie in unterschiedlichsten Ausprägungen fordern werden (hoffentlich permanent freudig). Ich persönlich freue mich im Hier und Jetzt schon wieder, wenn unser Chor “NEW62″ (bester Chor der Welt) “Circle of Life” trainiert, übt und performen wird … Ich singe quasi im Hirn schon wieder mit.

Bei allen Umständen, die Sie während Ihres Lebens haben, gilt selbstverständlich auch: “Wie geht es Ihnen heute?” Und wenn es mal anders als gewünscht ist, so nehmen Sie es bitte an – und schauen Sie bitte genau hin! Bitte !!! Und sollte bei Ihnen grad Pause angesagt sein, so denken Sie dran: Sie nehmen nur wieder neu Anlauf – alles zu seiner Zeit!!!

Liebe Grüße und alles Beste Ihnen
Jürgen Hopp

Kairos-Leittext 10. Juni 2015

Ein Kairos-Chef

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Ein Kairos-Chef – Der gefiel mir: In den vergangenen Wochen hatte ich im Rahmen einer Finanz-Beratung bei einem Geschäftsführer eines Mittelständlers einen mächtigen Aha-Effekt. In seinem Ingenieurbüro kam das Gespräch plötzlich weg vom eigentlichen Thema (betriebliche Altersvorsorge) hin zu einem gänzlich anderen Thema, das mein Gesprächspartner “Seelische Ausbildung” nannte – was sich wohl dahinter verbarg?

Wir sind durch eine von ihm erstellte Collage darauf gekommen, die er sichtbar an der Wand seines Büros platziert hat. Auf dieser Collage fanden sich Begriffe wie Wohlbefinden, Glück, Liebe, Respekt, Miteinander oder Sinn wieder – ich war positiv überrascht und hell erfreut. Der gute Mann erklärte mir, was sich hinter dieser Collage verbirgt, wie er diese Dinge sieht, dass er diese Werte für sich selbst lebt und anderen Menschen gerne vorlebt – na, das hörte ich gerne, hier war ich richtig!

Er hat ein Interesse daran, dass in seiner Abteilung Facetten wie Wohlbefinden, Glück, Liebe, Sinn und Respekt Einzug halten, die alles andere als im metrischen System messbar sind. Und er erzählte davon, was er sich zunächst davon erhoffte, wie es sukzessive wuchs und bis heute anhält. Seine Wunsch-Attribute sind inzwischen Teil der Unternehmenskultur geworden und – es hat spürbare Auswirkungen auf seine Belegschaft:

Krankenstand niedrig,
Motivation hoch,
Vertrauen hoch,
Verlässlichkeit hoch,
Spaßfaktor hoch,
Identifikation hoch!

Dieser Mittelständler ist sich übrigens sicher, dass diese Werte bzw. der Umgang damit über kurz oder lang zum Schul-Unterricht gehören werden, egal in welchem Fach. Möglicherweise wird es sogar eine gänzlich neue “Lern-Disziplin” in unseren Lehrstätten geben. Ich bin sehr dankbar, dass ich kurzfristig zu diesem Meeting eingeladen wurde (ich Glückskind). Denn die Begegnung und das kurzweilige, angeregte Gespräch mit ihm haben mir gezeigt: Ich bin mit meiner eigenen Botschaft (Liebe leben) in einer immer größer werdenden Gemeinschaft unterwegs. Und selbst in Firmen, die es auf den ersten Blick von außen kaum vermuten lassen, halten Verhaltensweisen und Einstellungen Einzug, die Menschlichkeit und das Miteinander fördern  und somit (Unternehmer aufgepasst) das Betriebsergebnis positiver -sprich: BESSER- werden lassen!

Das Ursache-Wirkung-Prinzip kann ich hier also wie folgt zusammenfassen:
„Liebe, Respekt, Miteinander, SINNVOLLES Handeln in allen Lebenslagen vorleben.  Motivierte Mitarbeiter und bessere Betriebsergebnisse als Resultat ernten!“

Also ganz ehrlich:
Der Chef gefiel mir, der hat es drauf – davon darf es gerne ein paar mehr geben in unserer ergebnisorientierten Geschäftswelt – für mich ein echtes (Kairos-gemäßes) Vorbild! – Hallelujah!!!

Ihr Jürgen HoppKairos-Leittext 11. März 2015

Was sind Sie sich wert?

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Was sind Sie sich wert? – Ja selbstverständlich „Alles Geld der Welt!“ oder auch „Unbezahlbar!“ hörte und höre ich so manchen sagen. Wie viel Ernst steckt wirklich hinter diesen Worten? Inwiefern setzen Sie, liebe Unternehmer, das um, was Sie sich wert sein sollten? Inwiefern generieren Sie den Umsatz, den Sie sich wirklich wert sind?

Diese Fragen habe ich mir anfangs auch sehr häufig gestellt, als ich mir überlegte, was denn nun meine Stunde bei mir kostet! In dieser Hinsicht erwischte ich mich oft selbst, dass ich Gedanken hatte, wie „Ganz schön teuer“ oder „Dafür darf ein Arbeiter mehrere Stunden an sein Werk gehen!“ und ich vergaß dabei einige wichtige Punkte, die es bei der Preisfindung zu berücksichtigen galt und gilt. Ein sehr gutes Beispiel für den Wert der Arbeit eines jeden Unternehmers stellt ein Dialog dar, den ich mit einer Freundin, die Gitarrenlehrerin ist, hatte. Hier erhielt ich folgenden Gedankengang:  „Du willst einen Musiker engagieren, Du willst, dass er auf Deinem Event spielt! Du kalkulierst und denkst, dass Du jemanden bezahlst, der Musik macht… – soweit so gut…
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Der absolute Mega-Voll-Sinn des Lebens:

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Der absolute Mega-Voll-Sinn des Lebens: So kann er ausschen. Kürzlich machte ich eine Beobachtung, die mich regelrecht gerührt hat: „Papa, dass ich mit Dir hier heute sitzen darf, das macht mich so froh, das kann ich Dir gar nicht sagen!“ – Dieser Satz war Ausdruck einer Glückseligkeit, wie ich sie bei zwei Männern (Vater und Sohn) das erste Mal zu sehen bekam. Wie kam es zu diesem Gefühlsausbruch und in welchem Zusammenhang ist dieser zu sehen? Der junge Mann, der diesen Satz in Richtung seines 73-jährigen Vaters von sich gab, hatte kurz zuvor zusammen mit ihm und vielen anderen Sängern ein Abschlusskonzert gegeben – beide waren Mitglieder eines 120-Personen-Gospel-Workshops, der von Freitag Abend bis Sonntag Mittag für dieses Event geprobt hatte

Der gedankliche Stein des Anstoßes liegt über drei Jahre zurück. Zu diesem Zeitpunkt sprach ein Bekannter (begeisterter Sänger) den besagten jungen Mann an, der eher als Fußballer im Ort bekannt war: Da gäb’s jetzt einen tollen neuen Chor und er solle doch mal vorbei kommen. Diese Botschaft verbreitete er begeistert, weil er selbst so gerne mitmachte (und heute noch mitmacht). Die Initiative, mehrmals durch den Sänger wiederholt, zeigte Erfolg. Der Fußballer kam eines Tages tatsächlich zum Probesingen vorbei.
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Kairos-Frage: Arbeiten bis 67 – Wirklich?

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Eine Kairos-Frage lautete kürzlich: Arbeiten bis 67 – Wirklich? Jürgen Hopp schreibt dazu: Eines meiner Lieblingsthemen ist und bleibt die Beschäftigung. Dieses Thema ist auch unter vielen Menschen um mich herum eines. Sehr gerne wird dies im Zusammenhang gesehen mit der Frage „Wie lange soll ich das tun?“ oder womöglich sogar „Wie lange muss ich das tun?“ …und dann gibt es Antworten, die in vielen Fällen „bis zum 62. Lebensjahr!“  oder „bis zum 67. Lebensjahr“  lauten.  Und hier stelle ich fest, dass die „62“ häufiger genannt wird als die „67“!

Vor Jahren habe ich einen Beitrag über einen Spritzenhersteller in den USA gesehen. Es ging insbesondere um die Atmosphäre innerhalb des Betriebes – einer Werkstatt, die für die Nadeln bzw. deren Fabrikation verantwortlich war. Die Stimmung unter den Beschäftigten war ansteckend heiter und ich dachte mir noch dabei: „Ja, so soll ein Betriebsklima sein!“ Es wurde gezeigt, wie dort herzlich miteinander gelacht wird, jeder jeden kennt (wir reden über ca. 20 Leute – Weiblein wie Männlein), die Angestellten reine Freude den ganzen Tag über versprühen und zudem sehr respektvoll mit ihrem Gegenüber umgehen – sie hatten schlichtweg Spaß bei ihrem Sein und Tun (und haben es heute sicher auch noch).
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Über eine intuitive Entscheidung und was sie bewirkte.

Jürgen Hopp

Jürgen Hopp

Dies ist eine wahre Geschichte über eine intuitive Entscheidung und nachhaltige Lebensbeeinflussung: “Eines Tages klingelte es an meiner Tür und ich öffnete. Es stand mir ein junger Mann, ca. 30-35 Jahre alt, gegenüber, der mir vom Sehen bekannt vorkam. Ich dachte: „Okay, da will einer ein Autogramm.“ Doch der Besucher ergriff nach der Begrüßung das Wort und sagte: „Warte bitte, es geht nicht um ein Autogramm. Ich bin ein Nachbar. Ich wohne da vorne und brauche bis morgen 7.000 Pfund. Wenn mir einer hier aus der Gegend helfen kann, dann DU!“

„Schöne Scheiße!“, dachte ich, „jetzt kann ich machen, was ich will – es ist auf jeden Fall eine blöde Situation. Gebe ich ihm das Geld, stehen hier morgen 100 weitere Leute, weil der doofe Celebrity ja Geld verteilt. Gebe ich es ihm nicht, so stehen hier morgen 100 Paparazzis und zerfleischen mich in der Yellow Press.“ Intuitiv musste ich nun aus dem Bauch eine Entscheidung treffen. Ich hatte in der Tat soviel Geld zu Hause. Also gab ich es dem Hilfesuchenden mit dem doofen Bauchgefühl: „Was machst Du da eigentlich?“
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