Kategorie-Archiv: Kairos-Berufung

Subjektiv
Wahrhaftigkeit
Aufrichtigkeit
Integrität
Vertrauenswürdigkeit

Der Sinn Ihres Unternehmens oder: So wachsen Träume.

Kennen Sie ihn schon, den Sinn Ihres Unternehmens? Er ist der Stoff, aus dem Träume wachsen. Vielleicht haben Sie es auch schon längst bemerkt: Die Suche nach Sinn ist überall in vollem Gang. Dieses Kraftfeld von Anziehung und Aufmerksamkeit genannt Sinn ist es, was Menschen bewegt. Und Unternehmer sind gefragt, etwas zu bieten, was Sinnfragen beantworten und Gefühle erzeugen kann. So zeigt sich also für jeden einzelnen von uns die Aufgabe: Finde heraus, ob Du mit Deinem Angebot in dieser Weise „unterwegs bist“? Die folgenden vier Fragen plus Zusatzfrage können Ihnen klarmachen, wo Sie stehen. Und sie können Ihren Geist auf Schwung bringen, der ja auch immer gerne nach dem Sinn von allem möglichen sucht.
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Schrei nach Entlastung

Hören Sie auch manchmal den Schrei nach Entlastung? Haben Sie auch schon gehört vom neuen Unternehmer-Bewusstsein? Der neue Unternehmer schafft sich ständig Klarheit hinsichtlich der eigenen Ziele, Träume und Vorstellungen. „Was sind deine Ziele, Träume und Visionen? Was treibt dich an, was bewegt dich? Wo ist deine Berufung, deine Begeisterung? Was willst du erleben? Was sind die Prioritäten in deinem Leben, wohin richtet sich deine Aufmerksamkeit?“ Ist er damit fertig, stellt sich ihm schon die nächste große Frage: „Inwiefern ist dieses Bild der eigenen Zukunft und der damit verknüpften Leistungen für die Gemeinschaft nützlich?“ Aus beidem muss sich dann das „So soll es werden, so soll es sein.“ ergeben. Denn „diese konkrete Absicht beeinflusst die Wirklichkeit und wird sich in der materiellen Welt manifestieren.“

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Kairos-Frage: Sind Sie auf dem richtigen Weg?

Kairos-Frage: Sind Sie auf dem richtigen Weg? Jeden Morgen stelle ich mir diese Frage selbst: “Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Auf meinem Weg?” Bei einem JA aus tiefstem Herzen lohnt sich jede Anstrengung, auf diesem Weg weiterzugehen. Wie auch immer die derzeitige Aufgabe gerade aussehen mag, wenn das Herz beim Handeln rein und die eigenen Gedanken edel sind, ist die Art des Unternehmens nebensächlich. Vielleicht ist es ja nur ein Wegabschnitt, der letztlich zu der eigentlichen Berufung führt.

Manchmal brauchen wir die Wege, die wir später Umwege nennen. Weil wir dort noch ein paar Erfahrungen einsammeln, die uns irgendwann zugute kommen. Manchmal brauchen wir auch die Schmerzen, die wir auf den sogenannten Umwegen ertragen. Weil wir, durch sie hindurch gegangen, plötzlich entdecken, wozu sie gut waren.

Woher kommt die Antwort auf die Frage: “Bin ich noch auf dem richtigen Weg?” Sie kommt aus ihrem tiefsten Inneren, aus Ihrem Herzen. Das weiß nämlich immer genau, wo Du gerade bist, was gerade dran ist und ob die eingeschlagene Richtung stimmt. Das tiefste Innere ist Dein Kairos-Navi. Es gibt Dir täglich die Hinweise auf die richtige Richtung. Ob Du ihnen folgst, bleibt stets die eigene Entscheidung.

Eine schöne Woche auf dem richtigen Weg
Gabriela Linne

Kairos-Leittext
24. September 2013

Montag, Dienstag: Und wie gerät Ihr Werk heute?

Montag: Gestern war er wieder da, der meistbejammerte ‘Ach-es-ist-wieder-Montag”-Tag. Wird der Freitag hoch bejubelt als TGIF “Thank God it’s friday!” oder als “endlich wieder Wochenende!”, so möchten viele den Montag am liebsten aus ihrem Kalender streichen, den bösen Tag, den blauen Montag, an dem sie wieder “ran müssen” in die “Tretmühle”. Einer meiner Kontakte hat neben sein Profilfoto folgendes Zitat von Aristoteles gesetzt:

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.“

Und mit Freude an der Arbeit ist es egal, welcher Tag ist. Da ist der Montag genauso gut wie der Dienstag, Mittwoch oder der Freitag. Wer Freude an der Arbeit hat, der “muss” auch nicht ran, sondern der “darf” weiter machen. Selbst jetzt beim Schreiben merke ich durch An- und Entspannung in meinem Bauch den Unterschied in der Einstellung zur Arbeit.

Der Infoabend im KAIROS Unternehmer-Center am Donnerstag, 29.08.2013 ist z.B. eine gute Gelegenheit zu erfahren, wie es Ihnen gelingt, der Arbeit nachzugehen, die Ihnen Freude macht – sofern Sie sich nicht bereits ausüben. Zum Glück ist heute Dienstag und so kann ich Ihnen allen noch eine ganze schöne Woche mit trefflich geratenen Werken wünschen.

Herzlich
Christina Broda

26. August 2013
Kairos-Leittext

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

“Der Sinn des Lebens ist ein sinnvolles Leben.“ So lautet eine Weisheit aus dem Buch „Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte“. Eine Weisheit, die natürlich gleich die nächste Frage aufwirft: Was ist denn sinnvoll? Oder besser noch: Was ist denn für mich sinnvoll? Ist es zum Beispiel sinnvoll, nach Dingen zu streben, die durch ihr Vorhandensein meinem Leben plötzlich einen Sinn geben können?

Alex Loyd sagte hierzu in einem Seminar: Erfolgreiche Menschen, die alles erreicht hatten, was sie sich jemals vorstellen konnten, sprachen am Ende nur noch von den drei wirklich sinnvollen „Dingen“: Frieden, Freude und Liebe. Die meisten brauchten allerdings erst den Weg „über die anderen Dinge“, um diese Erkenntnis zu erlangen.
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Bauchgefühl, Intuition und Risiko

Wir stehen ständig vor Entscheidungen und wissen oft nicht, was hier und jetzt das Richtige ist. Noch weiterarbeiten oder pausieren? Sich auf jemanden einlassen oder sich zurückziehen? Den Job behalten oder Neues beginnen?

Dann sagt uns manchmal jemand: Folge deinem Bauchgefühl! Was heißt das? Haben wir im Bauch ein besonderes Entscheidungszentrum? Nein, sagt uns dazu Prof. Gigerenzer, dessen zentraler Forschungsgegenstand sein Leben lang das „Bauchgefühl“ war, in einem Interview der Süddeutschen Zeitung (13./14.7.2013, V2/10): „Das Bauchgefühl sitzt im ganzen Körper und im Wesentlichen im Gehirn. Die Assoziation zwischen Intuition und Bauch ist eine deutsche. Im Amerikanischen nennt man es „guts“, das bedeutet Eingeweide, im Französischen ist es das Herz, im Spanischen oder Kroatischen oder vielen anderen Sprachen gibt es diese Assoziation gar nicht.“ Außerdem, so meint der Experte, sei es wichtig, „Intuition vom Weiblichen zu trennen, und auch von Willkür oder vom sechsten Sinn. Intuition ist eine Form von unbewusster Intelligenz. Intuition ist gefühltes Wissen, das man spürt, aber nicht begründen kann.“

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Unternehmensgründung: Was kommt nach dem Zauber des Anfangs?

Sicherlich kennen Sie das Zitat „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ Es stammt von Hermann Hesse und wird oft unter anderem bei einer Unternehmensgründung zitiert. Wie auch immer der Start ins Unternehmer-Leben war. Irgendwann ist der Zauber vorbei. Und so stellt sich doch die Frage: Wer beschützt und hilft uns, wenn der Zauber verflogen ist?

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Das Schachspiel: eine Geschichte über Gewinner und Verlierer

Ein junger Mann, der eine bittere Enttäuschung in seinem Leben erlitten hatte, begab sich zu einem entlegenen Kloster und sagte zum Abt: “Ich bin vom Leben enttäuscht und möchte die Erleuchtung erlangen, um von diesen Leiden befreit zu sein. Aber ich habe keine Begabung, etwas lange durchzuhalten. Ich konnte niemals lange Jahre der Meditation und der Studien durchmachen. Ich ließ mich immer wieder in meine gewohnte Welt zurückziehen, obwohl ich genau wusste, wie schmerzlich das ist. Gibt es einen kurzen Weg für Leute wie mich?”

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Wonnemonat: Alles neu macht der Mai ….

Kennen Sie es noch, dieses Gedicht von Hermann Adam von Kamp? Mir kommt vor allem sein Anfang immer wieder in den Sinn. Es ist schon ein besonderer Monat, dieser Mai. Warum eigentlich? Aus meiner Kindheit erinnere ich noch sehr gut, dass ich mit meinem Vater immer auf eine Mai-Kundgebung gehen durfte. Das fand ich sehr aufregend. Und immer wurde in meiner Familie vom Wonnemonat geschwärmt. Dass dieser Wonnemond in Wirklichkeit eine ganz andere Bedeutung hatte, lernte ich erst später:

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Tage im Kloster: Ab wann wird Innenschau möglich?

Einem Impuls folgend fuhr ich über Ostern nach Maria Laach. Ins Gästehaus des Klosters.Ja, tatsächlich war wenige Tage vorher ein Zimmer freigegeben worden. Andere Gäste im Kloster nannten es Wunder. Wie ich es nenne, wissen Sie, stimmt’s? Ganz offensichtlich war die Zeit für eine Innenschau, für lang ersehnte Tage im Kloster, nun gekommen.

Am Klostergelände erwartete mich ein großes verschlossenes Eisentor. Und das Klostertelefon blieb unbeantwortet. Geduld. Nach wenigen Minuten tauchte eine Klostermitarbeiterin auf: „Ich nehme Sie mit hinein.“ Im Haus begrüßte mich ein Bruder wie ein Bruder. So, als sei ich nach Hause gekommen. Die Innenschau konnte beginnen. Doch begann sie wirklich? Oh nein, denn: im Außen gab es so viel Neues zu schauen:

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