Kategorie-Archiv: Ophaus, Thorsten

April, April, jetzt weiß ich, was ich will!

Thorsten AbraXas Ophaus

Thorsten AbraXas Ophaus

April, April, jetzt weiß ich, was ich will? Auf meinem Spaziergang am Wochenende erlebte ich überall den Frühling. Viele Bäume blühen, Garten und Autos werden frühjahrs geputzt und überall ist die Lust nach neuem Wachstum spürbar. Okay, ich hätte den Frühling dank meiner Allergie mit verbundenen Augen ausmachen können, aber so war es doch schöner. Fröhlich machte ich mich ebenfalls dran – wie jedes Jahr – alte Zöpfe abzuschneiden, im Innen und Außen alles Alte raus zu kehren und den Freiraum für Neues zu nutzen.

Doch was ist das? Der April steht ja schon vor der Tür. Neigen Sie nun auch dazu sich vom April-Gefühl „April, April, der weiß nicht was er will.“ ausbremsen zu lassen? Für Alle, die den April – wie er halt ist – nutzen wollen und damit Ihre Komfortzone verlassen wollen, habe ich ein paar ganz besondere Tipps. Nutzen Sie ganz bewusst die wechselnden Bedingungen im Kontakt zu anderen Menschen und lernen Sie sich selbst und Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung besser kennen.
Hier die Tipps für Ihren April und eine neue blühende Fülle:
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Der Künstler und Unternehmer Albrecht Dürer

Thorsten AbraXas Ophaus

Thorsten AbraXas Ophaus

Über den Künstler und Unternehmer Albrecht Dürer: Zu Weihnachten verschenkten wir einen Besuch im Städel zur Sonderausstellung „Albrecht Dürer“. Ein großartiger Künstler! Da kommt das Geschenk sicherlich gut an und wir tun etwas für unsere Bildung. Doch was ich dann in der Ausstellung über Albrecht Dürer erfuhr, lies mich als Unternehmer aufhorchen und die These formulieren: „Wäre Dürer heute statt vor 500 Jahren aktiv, wäre er der Manager eines Weltunternehmens!“ Albrecht Dürer machte von sich reden, weil er eine unerreichte Lebendigkeit und Realität in seinen Werken erzielte. Schon früh muss er realisiert haben, dass Vorbereitung und Forschung den Erfolg eines Produktes bringt. Im Städel waren zu vielen seiner Werke die erfolgten Vorarbeiten, in denen er neue Techniken entwickelte, zu sehen. Für seine Portraits und Tierwerke machte Dürer anatomische Studien. So waren in der Ausstellung auch von Ihm erschaffene Goldschmiedearbeiten zu sehen. Diese hatte er in der Goldschmiede seines Vater erstellt, um sie dann später in seinen Gemälden zu verwenden.
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Unterrichten: ein mutiger Schritt zur Meisterschaft

Ein mutiger Schritt zur Meisterschaft kann so beginnen: Sie lernen einen erfolgreichen Menschen kennen. So, wie ich am letzten Sonntag. Ich hatte die große Freude, einen wahren Meister seiner Fächer zu interviewen. Dabei wurde mir klar, dass es einen ganz entscheidenden Schritt zur Meisterschaft gibt. Mein Interviewpartner war Vito Lupo. Er lebt in New York, ist seit 30 Jahren sehr erfolgreich Zauberer und Pantomime, spielte am Broadway und war 9 Jahre magischer Berater für Disney. Er erreichte Auszeichnungen als Zauber-Weltmeister, bester Seminarleiter und Zauberer-Coach des Jahres. Wir lernten uns vor 3 Monaten bei einem Intensiv-Workshop kennen, und nun schreibe ich für die „magie“ einen Bericht über ihn. In unserem Interview sprachen wir

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Der rechte Kairos-Augenblick um einzutreffen.

Der rechte Kairos-Augenblick, um einzutreffen, wird von einem Zauberer so beschrieben:”Es ist ein herrlich sonniger Tag. Die Welt ist noch in Ordnung im Auenland und mein Kollege fährt auf seiner einachsigen offenen Kutsche einen Feldweg entlang. Da wird ihm plötzlich vorgeworfen: „Du kommst recht spät!“ Darauf antwortet Gandalf der Graue: „Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wann er es beabsichtigt.“

Diese Szene stammt aus dem verfilmten Buch „Der Herr der Ringe“. Dank ihr habe ich mir vertiefte Gedanken über den rechten Kairos-Augenblick um einzutreffen gemacht. Im Film unterstützt dieser Satz die Mystik des Zauberers. Ein mystischer Zauberer gibt keine Terminversprechen. Doch stellen sie sich vor, ich würde meinem Kunden so antworten.

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Große Wettkämpfer: Ist ein guter Unternehmer einer?

Große Wettkämpfer: So oder so ähnlich gerade in London. „Die Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt. Alle Sprinter stehen bereits in ihren Startblöcken. Dieses Jahr dominieren die Amerikaner und Jamaikaner das Finale des 100m-Sprints der Herrn. Sie sind große Wettkämpfer. Der Starter gibt das „Fertig“. Die Läufer gehen in Startposition. Da ertönt der Schuss! Kein Fehlstart. Alle kommen gut aus ihren Startblöcken. Während der ersten Meter sind mehrere Läufer gleich auf. Doch dann, nach 60 Metern, setzt sich Usain Bolt aus Jamaika ab. Mit Riesenschritten bringt er schnell zwei Meter zwischen sich und die Verfolger. Und gewinnt in neuer Olympia-Rekord-Zeit.“

Laut Schätzungen haben eine Milliarde Menschen diesen Lauf live verfolgt. Diese unglaubliche Zahl lies mich aufhorchen! Worin liegt der Reiz, Wettkämpfer anzuschauen und was können wir daraus lernen?

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Über durch und halten zum Durchhalten.

Vor ein paar Tagen habe ich mir das Durchhalten mal wieder genauer angeguckt. Es entspricht meiner Natur, Dinge aufzubrechen, in ihren Einzelteilen anzuschauen und sie dann neu zusammen zu setzen. Und das kam zumThema Durchhalten dabei heraus. Das “durch” war für mich schnell mit Zeit identifiziert. Durch die Zeit und mit der Zeit kommen wir einem Ziel (z.B. einem definierten Erfolg) immer näher. Dafür müssen wir allerdings wissen, wo unser Ziele ist. Denn nur, wenn das Ziel klar ist, kann ich mich auf den Weg machen. Sie können also nur durchhalten, wenn Sie Ihr Ziel kennen.

Tipp: Malen Sie sich doch mal aus, wo sie in zwei Jahren, fünf Jahren, zehn Jahren stehen. Was wollen Sie bis dahin unternehmerisch und privat erreicht haben? Und schreiben Sie es auf. Wer sich überraschen möchte, schreibt drei Briefe mit einem Datum in drei, fünf, zehn Jahren auf den Umschlag und liest sie dann wieder. Eine spannende Übung.

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Ein Leben ohne Stau. Ist das möglich?

Es ist Montagmorgen. Ich bin um 7:30 Uhr auf der A3 unterwegs und kann es kaum fassen. Keine Blechlawine, die sich Stoßstange an Stoßstange zur Arbeit quält. Oster-Montag! So fühlt sich ein Leben ohne Stau an!

„Dieses Gefühl kann Realität werden.“, sagt Stephan. Mit Stephan habe ich zusammen Physik studiert. Dort lernten wir, dass Wasser an Engstellen schneller fließt, damit kein Stau entsteht. Jetzt beschäftigt er sich mit anderen Gegebenheiten, arbeitet an einem Fahrassistenten, der Staus vermeiden und auflösen soll. Bei meiner Fahrleistung von 30.000 km pro Jahr ist meine Neugierde geweckt.

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Kairos-Gedanken über die Gelassenheit der Thai

Ein Urlaub inspirierte zu Kairos-Gedanken über die Gelassenheit der Thai. Oder den Gedanken: “Leben ist das was uns passiert.” Wenn wir in fremden Ländern Urlaub machen, treffen wir auch immer auf andere Kulturen. Finden Sie es ebenso spannend wie ich, von diesen Kulturen zu lernen? Im Januar hatte ich das erfüllende Erlebnis, im Süden Thailands Urlaub zu machen. 15 Tage „Natur pur“ im Land des Lächelns. Tauchen, Dschungelwanderungen, Kajakfahrten, Land und Leute von vielen Seiten kennen lernen.

Auf den Touren lernte ich zum einen Markus kennen, einen Tourguide aus Österreich. Er ist vom Land und besonders von den Leuten begeistert. Für ihn ist das Prädikat „gelassen wie ein Thai“ ein Lob. Es gibt zwar Pläne und Regeln, aber es ist okay, wenn die Dinge anders laufen. Solange alle glücklich bleiben. Das Leben bleibt schön! Zum anderen lernten wir einen deutschen Tourguide kennen, der seit über 30 Jahren in Thailand lebt. Er nahm diese Art eher genervt hin. „Weil es halt so ist.“

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Ist Lächeln mutig?

Ist Lächeln mutig, wenn Sie einem fremden Menschen begegnen? Wie reagiert Ihr Körper? Die meisten Menschen fühlen sich in einer solchen Situation unsicher. Sie schauen weg. Selbst wenn sie mit dieser Person zu tun haben, gehen Sie auf Abstand. Nur wenige lächeln! Ist Lächeln dann mutig? Für die Klärung der Frage möchte ich mit Ihnen 10.000 Jahre zurück reisen. Viele unserer Verhaltensweisen sind im Reptilienhirn verankert. Diese Verhaltensweisen entstanden, als wir noch Jäger und Sammler waren. Damals gab es oft nur zwei Möglichkeiten bei einer ersten „fremden“ Begegnung. Kampf oder Flucht. Doch was machte der Steinzeit-Otto-Normal-Bürger, wenn ein Kampf für ihn aussichtslos oder gar beängstigend und Flucht ausgeschlossen war? Dann galt es dem Gegenüber so harmlos wie möglich zu erscheinen. Um den Kampf von vornherein abzuwiegeln. Also wurde gelächelt.

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Ihr unternehmerisches Reinheitsgebot: Was steht drin?

Ihr unternehmerisches Reinheitsgebot: Was ist damit gemeint? Seit einiger Zeit arbeite ich an einer „zauberhaften“ Inszenierung für eine Brauereibesichtigung. Damit sie auch gut gelingt, beschäftige ich mich natürlich sehr genau mit den Details der Braukunst, mit der Philosophie und mit der Historie. Und fand dabei eine Geschichte, die mich zum Nachdenken brachte. Ich spreche vom 23. April 1516 und einer Erfolgsstory, die Ihresgleichen sucht. Sie begann so:

Damals, vor fast 500 Jahren, wurde das Bier mit Gewürzen für besseren Geschmack oder Opium für eine bessere Wirkung versetzt. Zwei Herzögen in Bayern ging das mächtig gegen den Strich, denn ihnen lag die Reinheit des Bieres am Herzen. Es waren Wilhelm IV. und Ludwig X, die rigoros in der bayrischen Landesordnung am 23. April 1516 eine empfindliche Strafe für alle Bürger festlegten, die ein Bier mit mehr als den drei Zutaten Hopfen, Malz und Wasser brauten.

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