Kategorie-Archiv: Allgemeines

Lachen Sie viel? Prima!

KAIROS-GedankeLachen Sie viel? Prima!
20. Januar 2011. Aus einem Artikel der Süddeutschen: Zitat: „Ja. Der Erfolg eines Unternehmens hängt tatsächlich maßgeblich davon ab, wie viel dort gelacht wird.“ „Ach was!“ dachte ich gleich. Was ein Glück bin ich einer lachfreudigen Familie groß geworden und selbst eine groß Lach-Freundin. Dazu angeregt, auch beim Arbeiten immer schön zu lachen, wurde ich schon im Alter von ungefähr vier Jahren durch meinen sehr humorvollen Vater. In seiner Werkstatt, die mich wegen des tollen Holzgeruchs so anzog, durfte ich nur „mithelfen“, wenn ich mit einem Riesen-Handbohrer in der kleinen Hand lachend sprach oder sang: „Ich möcht‘ jetzt gern zwei Löchern bohr’n“ Lachend, wohlgemerkt. Nur das zählte. Klar weiß ich heute, dass mein Vater dabei den größten Spaß hatte. Für mich war seither klar: „Arbeiten soll mich fröhlich machen!“

Und plötzlich steht, was ich seit meiner Kindheit beherzige, in diesem neuen Zusammenhang in der Zeitung. Schauen wir doch noch ein bisschen genauer hin: Klemens Kalverkamp, Geschäftsführer des Familienunternehmens Grimme, Weltmarktführer für Geräte zum Anbau von Kartoffeln, sagte den oben zitierten Satz zu Elisabeth Dostert, die das Interview führte.
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Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern.

KAIROS-Gedanke 22.7.15Warum Trojaner auf unserer “Festplatte” Kairos verhindern. In den letzten zwei Wochen hatte ich nacheinander drei Trojaner auf meiner Computerfestplatte. Sie konnten – Joachim Trott und Ludwig Bock sei Dank – mit einiger Mühe entfernt werden. Nun läuft alles wieder rund. Doch: Als Freundin von symbolhaften Hinweisen beschäftigten mich seitdem die Fragen: „Was sollte mir das Ganze sagen? Was ist überhaupt ein Trojaner?“

Wikipedia half aus: EDV-Trojaner, die Kurzform von Trojanisches Pferd wie wir wissen, bezeichnen ein Computer-Programm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne das Wissen des  Anwenders eine andere Funktion erfüllt.

Eine andere Funktion erfüllt … Gedankensprung: „Habe ich in meinem Inneren möglicherweise auch Programme laufen, die als nützliche Anwendung getarnt sind …? Die ohne mein „bewusstes Wissen“ eine andere Funktion erfüllen? Eine Funktion, die mich behindert oder mir sogar Schaden zufügt? Die mich davon abhält, mit ganzer Kraft meiner Aufgabe nachzugehen, weil sie ständig nervt?“

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“Sapere aude!” Wage zu wissen, was Kairos ist.

Beim Kairos-Studium

Beim Kairos-Studium

“Sapere aude! Wage zu wissen, was Kairos ist. Armin Risi, einer der renommierten Vortragenden auf dem Kongress „Bewusstsein und menschliche Evolution“ hat mich zu dem heutigen Newsletter inspiriert. „Wage zu wissen!“ Dazu Risi: „Das beste Wissen nützt nichts, wenn wir es nicht glauben. Unser Glaube bestimmt, was wir wissen.“ Da stellen sich nun für mich die Fragen an Sie alle:Was glauben Sie über Kairos? Was glauben Sie, wenn Sie unsere Beiträge lesen? Was nehmen Sie vom Inhalt tatsächlich wahr? Mit welchem eigenen Weltbild interpretieren Sie die Fakten? Welche Fakten entsprechen Ihrer eigenen Wahrheit?

Natalie Knapp gibt in ihrem Buch „Der Quantensprung des Denken – Was wir von der modernen Physik lernen können“ eine ganz besonders tiefsinnige Antwort: „Das Gegenteil einer tiefen Wahrheit kann wieder eine tiefe Wahrheit sein. Tiefe Wahrheiten haben eine Qualität, die uns unabhängig vom Inhalt anspricht.“

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Leben und Aufleben

Vom Leben und Aufleben möchte ich heute “sprechen” und sage zunächst. Moin, moin. Hörten Sie mich wirklich sprechen, statt von mir zu lesen, wüssten Sie sofort, dass ich aus dem Norden komme. Ein bisschen nuschelig wie Ohnsorg-Theater, ein bisschen breit wie Großstadtrevier ist meine Aussprache, und hatürlich heisst ein bisschen auch nur “n büschen”. Wenn ich muss, kann ich auch sehr gepflegt hochdeutsch sprechen, aber im Eifer des Alltags ist es doch meist norddeutsch. Ich bin seinerzeit wegen der beruflichen Versetzung meines Mannes von Hamburg nach Frankfurt gezogen. Das war einerseits als neue Erfahrung sehr reizvoll, aber da ich ja so eine treue Seele für Freunde und Familie bin auch schmerzhaft. Darüber hinaus liiieeebe ich meine schöne Heimatstadt.

Aber ok: nun war Hessen mein neues Lebensumfeld, das ich mit viel Neugier und Freude für mich entdeckte und erschloss. Da es mir leicht fällt, Kontakte zu knüpfen, hatten wir auch in Hessen bald einen netten Bekanntenkreis. Ich lernte mit meinem Heimweh, das sich in eine latente Sehnsucht nach dem Norden wandelte, zu leben. Doch hatte ich immer unterschwellig das Gefühl, irgendetwas in mir ist nicht so ganz rund. Viele, viele Jahre später, als ich wieder im Norden war, bemerkte ich plötzlich, wie viel leichter irgendwie alles war. In Frankfurt hab ich immer so etwas wie eine Last auf meinen Schultern, doch nun hatte ich das Gefühl, meine Seele bekäme wieder Luft und könnte frei sein. Stellen Sie sich eine Lehmkruste um mich herum vor, die mehr und mehr aufbricht, je näher ich dem Norden komme. Und wenn ich im Norden bin, ist alles von mir abgefallen und ich fühle mich frei.
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Die Löffel-Liste: Haben Sie eine?

Der folgende Dialog zu dem Thema Die Löffel-Liste stammt aus dem Film: Das Beste kommt zum Schluss (Originaltitel The Bucket List) mit Jack Nicholson und Morgan Freeman: „Mein Philosophieprofessor stellte uns im ersten Semester eine Aufgabe. Er nannte sie „Die Löffel-Liste.“ Wir sollten eine Liste von allem schreiben, was wir in unserem Leben tun wollten, bevor wir …“ „… den Löffel abgeben. Sehr drollig.“  „Und jetzt nutzlos.“ „Wir könnten es tun. Wir sollten es tun.“

Ich sollte es tun. Ja, ich sollte es tun. Diesen Satz äußern viele, wenn sie auf ihre innere Löffel-Liste blicken. Manchmal für andere hörbar, manchmal nur innerlich, für sich ganz alleine. Haben Sie eine Löffel-Liste? Stehen da auch so Sachen drauf wie:

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Frohe Ostern 2012 mit einem Gedicht

Ostern 2012 mit einem Gedicht von Joseph Beuys

Jeder Mensch ist ein Künstler
Lass dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “Ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
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Eine Geschichte zu Neujahr 2012.

Die Geschichte zu Neujahr 2012 spielt im alten Persien und wird von mir nach einer Erzählung wiedergegeben: Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: “Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.”

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König schaute trotz aller Mühen immer noch recht unzufrieden drein: “Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Künstler. Da wurde getrunken und gegessen, gesungen, getanzt und gelacht die ganze Nacht. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen. Denn ich, ich bin der König.”

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Weihnachten ohne Geschenke?

Weihnachten ohne Geschenke? Haben Sie schon alle Geschenke für das Fest? Oh nein, werden Sie vielleicht jetzt rufen. Schon wieder dieser Stress. Jedes Jahr diese Geschenke. Dabei wollten wir sie doch schon seit Jahren abschaffen. In einem Jahr haben wir es in der Familie geschafft. So eben ganz ohne Geschenke. Da saßen wir alle zusammen. Haben schön gegessen. Hmmh, und dann … dann … dann war da ein Loch. Das war die Zeit, wo es eben immer die Geschenke gab. Jetzt schauten wir uns nur noch in der Familie an. Keiner sagte etwas über die Socken, oder das Oberhemd mit Krawatte, die Handtasche, das Parfum. Nur die Musik „Oh du fröhliche“ plätscherte im Hintergrund.

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Machen. Machen. Machen.

Machen. Machen. Machen. Letzte Woche saß ich abends entspannt auf dem Sofa und schaute in den Kasten, der uns ja meistens eher von Kairos-Momenten abhält. Ich sah Bruchstücke der Verleihung der „Goldenen Kamera“, des Fernsehpreises der Zeitschrift Hör Zu. Und zwar die Verleihung des Preises – der leider gleichzeitig Nachruf war – an  Bernd Eichinger. „Überreicht“ von dem Schauspieler Thomas Kretschmer.

Die Rede war sehr bewegend und traf mich bis ins Mark. Warum ich darüber schreibe? Weil sie mir Augen öffnend die lang gehegte Frage beantwortete: Gibt es so etwas wie goldene Regeln für Erfolg? Folgendes erzählte Thomas Kretschmer über Bernd Eichinger, der so erfolgreich, angesehen und sehr beliebt war:

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Lernen wir träumen

Lernen wir träumen, dann finden wir vielleicht die Wahrheit.” August Kekulé. Haben Sie schon auch schon mal gedacht: „Ach möge mir doch das eine oder andere einfach mal wie im Traum oder im Schlaf gelingen.“? Nun ahnen Sie bestimmt schon, dass dies vielleicht sogar möglich sein kann. Würde ich denn sonst dieses Thema an dieser Stelle aufwerfen? Ja, Sie haben Recht. Doch bevor ich weiter schreibe, sage ich erst danke sehr an Kalliopi Tsatsaronis, die mir gestern ‚einfach so’ ein Buch in die Hand drückte. Mit diesen wissenschaftlichen Traumbetrachtungen: Hier sind sie – aus „Das Möbius Bewusstsein“ von Diane Hennacy Powell (Gehirnforscherin)

Zitat: „Bis dahin (1861) war man davon ausgegangen, das Molekül habe eine lineare Struktur. Doch Kekulé träumte wie folgt: Ich drehte meinen Stuhl zum Kamin um und versank in gemächliches Dösen. Wieder flitzten Atome vor meinem geistigen Auge hin und her … Lange Reihen sezten sich zusammen, alles war in Bewegung. Sie wanden sich wie Schlangen …  eine der Schlangen biss sich in den eigenen Schwanz, diese Form blieb herausfordernd vor meinem
inneren Auge bestehen. Wie vom Blitz getroffen fuhr ich aus dem Halbschlaf auf … den Rest der Nacht brachte ich damit zu, die Konsequenzen dieser möglichen Struktur zu erarbeiten. Der
Benzolring war gefunden.“
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